Object Description
Konvolut sogenannter Hygienebeutel aus Papier oder Kunststofffolie. Die meisten der Tüten sind einfarbig und in mehreren europäischen Sprachen mit dem Hinweis bedruckt, sie nicht in der Toilette hinunterzuspülen.
Tüten wie diese sind häufig auf öffentlichen Toiletten - vor allem Frauentoiletten - zu finden. In ihnen werden gebrauchte Menstruationsprodukte untergebracht, bevor die Tüten selbst im Mülleimer entsorgt werden. Wegwerfbinden, die nach dem einmaligen Gebrauch zu Müll werden, kamen zu Ende des 19. Jahrhunderts in Deutschland auf den Markt und ersetzten ab den 1920er-Jahren zunehmend waschbare Binden. Ab den 1950er-Jahren lösten sie diese annähernd vollständig ab. Mit der Verwendung von Wegwerfbinden entstand ein Entsorgungsproblem: Wohin mit dem Menstruationsmüll, ohne die Abflussrohre der Toiletten zu verstopfen? Mülleimer verbreiteten sich erst ab Mitte des 20. Jahrhunderts auf öffentlichen Toiletten. Schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts allerdings gab es die Hygienebeutel als Begleiterscheinung von Bindenverbrennungsautomaten in Großbritannien.
Tüten wie diese sind häufig auf öffentlichen Toiletten - vor allem Frauentoiletten - zu finden. In ihnen werden gebrauchte Menstruationsprodukte untergebracht, bevor die Tüten selbst im Mülleimer entsorgt werden. Wegwerfbinden, die nach dem einmaligen Gebrauch zu Müll werden, kamen zu Ende des 19. Jahrhunderts in Deutschland auf den Markt und ersetzten ab den 1920er-Jahren zunehmend waschbare Binden. Ab den 1950er-Jahren lösten sie diese annähernd vollständig ab. Mit der Verwendung von Wegwerfbinden entstand ein Entsorgungsproblem: Wohin mit dem Menstruationsmüll, ohne die Abflussrohre der Toiletten zu verstopfen? Mülleimer verbreiteten sich erst ab Mitte des 20. Jahrhunderts auf öffentlichen Toiletten. Schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts allerdings gab es die Hygienebeutel als Begleiterscheinung von Bindenverbrennungsautomaten in Großbritannien.