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Object Description

Diese Marmorskulptur zeigt Christus als Schmerzensmann, nachdem er verspottet, gefoltert und der Öffentlichkeit vorgeführt worden ist. Seine Augen sind geschlossen, der Kopf hängt schwer herab, der Mund ist leicht geöffnet: eine Haltung, die nicht nur körperliches Leid, sondern auch Isolation, Verletzlichkeit und tiefe Erschöpfung ausdrückt. Die Darstellung ist weniger eine konkrete biblische Szene als vielmehr eine universelle Metapher für menschliche Verzweiflung. Der gezeichnete, gebrochene Körper erinnert an Menschen, die Gewalt, Verlust oder Einsamkeit erfahren haben. Gerade in dieser Verletzlichkeit entfaltet die Skulptur ihre besondere Wirkung und erinnert daran, dass schon ein aufmerksamer Blick auf einen leidenden Menschen Nähe schaffen und Hoffnung stiften kann.

(Alexander Röstel, Mai 2026, als Teil der Ausstellung Das Heilende Museum)