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Homage to the Square: On the way (#818)


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Object Description

Die Werkgruppe „Hommage an das Quadrat“, die Albers 1949 begann und bis zum Ende seiner künstlerischen Laufbahn weiterführte, umfasst über 1000 Gemälde und Grafiken. Sie demonstrieren die Farbtheorie des Künstlers, die 1963 in „Interaction of Color“ (dt. „Wechselwirkung der Farbe“, 1965) veröffentlicht wurde. In „On the Way“ (NG 45/80) folgt die Komposition dem schlichtesten von vier Schemata. Immer befindet sich das kleinste Quadrat in der unteren Bildhälfte, in der horizontalen Mitte, und um dieses herum oder dahinter – je nach Wahrnehmung – sind zwei oder drei weitere Quadrate angeordnet, aber nie konzentrisch. Innerhalb eines Werkes wird keine Farbe für mehr als ein Quadrat verwendet. Der Abstand zwischen der unteren Seite der Quadrate und dem unteren Bildrand kann variieren. Als Serie strahlen die Bilder einen ruhigen Rhythmus aus; einzeln betrachtet, scheinen sie zur Meditation über Farbe einzuladen. „On the Way“ setzt auf Farbkontraste, während andere, wie etwa „Opens Outwards“ (NG 7/78), mit einem Verlauf der Intensität des Farbtons arbeiten. Albers’ Farbexperimente sind ergebnisoffen: Farben werden auf unterschiedliche Weise kombiniert, wobei es nicht um die Definition von Farben oder Gruppierungen geht, sondern um unendlich variierende Wahrnehmungen. Auf der Rückseite vieler Bilder hielt er fest, welche Farben er verwendet hatte, wie etwa „pure cadmium orange“, „yellow ochre bright“ und „cobalt green“ für „On the Way“. | Emily Joyce Evans