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Object type: Amulett (Anhänger)
Museum für Islamische Kunst
Amulett aus Silber und einer Kupferlegierung mit Türkisen und filigranem und granuliertem Dekor. Das mondsichelförmige, doppelwandige Amulett ist aus silbernen Drahtschlaufen gebildet und in einen Rahmen mit großen Drachenköpfen eingepasst. Die Drachen mit weit aufgerissenen Mäulern und stilisierten Mähnen sind einander zugewandt. Das silberne Drahtgeflecht bildet Spiral- und Rosettenornamente, die auf der Schauseite des Objektes noch mit Fassungen für Steineinlagen besetzt sind. Zwei Türkise sind erhalten; in den leeren Fassungen wurde Bienenwachs als Haftmittel nachgewiesen. Drei der Fassungen sind von granulierten Rosetten umgeben, die vierte von einem Stern. An der Unterseite des Bügels sind ursprünglich neun Ösen (eine fehlt) angebracht, an dem weitere Kettchen oder Anhänger befestigt waren.
Museum für Islamische Kunst
Gegossenes Amulett aus einer Kupferlegierung. Das kleine Amulett hat die Form einer Schrifttafel, die von einem Giebelfeld bekrönt ist. Auf der einen Seite erscheint der sogenannte Thronvers aus Sure 2, der als besonders machtvoll gilt. Die andere Seite zeigt ein Rundmedaillon mit der kalligraphisch geschriebenen Anrufung „Im Namen des barmherzigen und gnädigen Gottes“. Das Giebelfeld ist mit Ranken und Lotusblüte verziert. Ein Gegenstück ist I. 3653.
Museum für Islamische Kunst
Getriebene Amulettkapsel mit graviertem/ziseliertem Dekor, blauem und grünem Email und Goldbemalung. Die Kapsel hat die Form eines langen Sechsecks, dessen Enden spitz zulaufen. Ein Ende dient als Deckel und kann geöffnet werden. Alle Längsfelder und die kleinen Dreiecke der Enden sind blau und grün emailliert und mit Inschriften versehen. An einer Seite sind drei Ösen angenietet. Solche Amulettkapseln enthielten Papierstreifen mit Gebeten und Koranversen. Zusammen mit einem zweiten, ähnlich gestalteten Gegenstück (siehe auch I. 892) konnten sie mit einem Riemen oder Band am Oberarm befestigt und von Männern als Amulett getragen werden. Auch andere Formen sind üblich, wie etwa runde oder eckige Dosen: vgl. I. 6175 und I. 3618.
Museum für Islamische Kunst
Gegossenes Amulett aus einer Kupferlegierung. Das kleine Amulett hat die Form einer Schrifttafel, die von einem Giebelfeld bekrönt ist. Auf der einen Seite erscheint der sogenannte Thronvers aus Sure 2, der als besonders machtvoll gilt. Die andere Seite zeigt ein Rundmedaillon mit der kalligraphisch geschriebenen Anrufung „Im Namen des barmherzigen und gnädigen Gottes“. Das Giebelfeld ist mit Ranken und Lotusblüte verziert. Ein Gegenstück ist I. 3654.
Museum für Islamische Kunst
Gegossenes Amulett aus einer Kupferlegierung. Das flache, runde Amulett ist in der Mitte durchlocht. Darum herum sind chinesische Schriftzeichen angeordnet, die von einem Mäanderfries begrenzt werden. Außen sind in kleinen Feldern die zwölf chinesischen Tierkreissymbole angeordnet. Auf der Rückseite sind Phönix, ein Bogenschütze, ein Tempel und ein Drache (?) dargestellt. Das Objekt wurde im Iran als vermeintlicher Spiegel erworben.
Museum für Islamische Kunst
Kleines Tieramulett aus einer bronzeartigen Kupferlegierung. Die Darstellung eines Hundes mit großen Ohren, durch zwei eingeschlagene Riefen angedeuteter Augenpartie, geöffnetem Maul und aufgestelltem Schwanz ließ sich über eine Durchlochung im Körper mit einem Riemen aufhängen bzw. tragen. Das Amulett wurde während der Ktesiphon-Grabungen im Bereich von Haus IV im Stadtgebiet al-Maʿarid östlich des Palasts geborgen.
Museum für Islamische Kunst
Getriebene Amulettkapsel mit blauem und grünem Email und Goldbemalung. Die Kapsel hat die Form eines langen Sechsecks, dessen Enden spitz zulaufen. Ein Ende dient als Deckel und kann geöffnet werden. Alle Längsfelder und die kleinen Dreiecke der Enden sind blau emailliert und mit goldenen Zweigen, Blättern und Ranken bemalt. Kleine Rosetten haben einen grün emaillierten Punkt. An einer Seite sind drei Ösen angenietet. Solche Amulettkapseln enthielten Papierstreifen mit Gebeten und Koranversen. Zusammen mit einem zweiten, ähnlich gestalteten Gegenstück (siehe auch I. 1996.12) konnten sie mit einem Riemen oder Band am Oberarm befestigt und von Männern als Amulett getragen werden. Auch andere Formen sind üblich, wie etwa runde oder eckige Dosen: vgl. I. 6175 und I. 3618.
Museum für Islamische Kunst
Gegossenes Amulett aus einer Kupferlegierung. Das blattförmige Amulett ist als Anhänger gearbeitet. Es ist auf einer Seite mit zwei Pfauen verziert, deren aufgestellte Schwanzfedern die Tiere einrahmen und mit magischen Zeichen bedeckt sind. Auf der anderen Seite sind symmetrisch angelegte florale Elemente, die ebenfalls mit magischen Zeichen versehen sind.