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Object type: Anhänger (Schmuck)
Anhänger in Form einer Hand
Antikensammlung
Bemerkungen DFG-Projekt "Antike Bronzen in Berlin": Identifizierung mit der in den 1970er Jahren auf der Museumsinsel aus dem Altbestand nachinventarisierten Hand Inv. 33236 wahrscheinlich, aber nicht beweisbar, da Fr. kein Maß angibt. Auch im Inventarbuch keine Maßangabe, aber passende Beschreibung: "eine ausgestreckte Hand, mit einem Ohr, wahrscheinlich Anhängsel eines Schmucktheils". (NF)
Anhänger mit Kreuz
Antikensammlung
Bemerkungen DFG-Projekt "Antike Bronzen in Berlin": Karteikarte: Herkunft - Olympia nach Fundzettel Met.(?) 230
Phantastisches Tier
Antikensammlung
(Verbleib unklar); alte Aufnahme aus Sammlungsarchiv.; Bemerkungen DFG-Projekt "Antike Bronzen in Berlin": Es handelt sich offenbar um ein Pferd. Herkunft laut Levezows Verzeichnis von 1825. (NF)
Vier z.T. phantastisch gebildete Figuren
Antikensammlung
Bemerkungen DFG-Projekt "Antike Bronzen in Berlin": Im Verzeichnis von Gerhards Nachlass (Inv. 38) steht unter Nr. 192: "Fratzenhafter Widder als Ornament, in Art der Verzierungen von Cistendeckeln." (NF)
Museum für Islamische Kunst
Geprägter und durchlochter Anhänger aus Silber. Der Anhänger ist aus einer Silbermünze gearbeitet, die vom ichschididischen Sultan Muhammad ibn Tughdsch, der von 935 – 946 regierte, als Geschenkmünzen verteilt wurden. Die Vorderseite zeigt eine stehende Figur vor einem großen Thronsessel dargestellt, die einen Stab in ihrer linken Hand hält. Auf der Rückseite sind zwei Büsten zu beiden Seiten einer Palme dargestellt. Beide Motive sind von byzantinischen Münzen beeinflusst. Da es sich nicht um eine Münze für den Geldumlauf handelte, konnte ein figürlicher Dekor gewählt werden und es fehlen die Angaben zu Münzstätte und Prägejahr. Wie die Durchbohrung zeigt, wurden solche Geschenkmünzen als Anhänger getragen, teils als Amulette, aber zum Teil auch aus Loyalität zu den Herrschern.
Museum für Islamische Kunst
Geprägter und durchlochter Anhänger aus Silber. Der Anhänger ist aus einer Silbermünze gearbeitet, die von den abbasidischen Kalifen als Geschenkmünzen verteilt wurden. Auf Vorder- und Rückseite ist ein kauernder Hase abgebildet, der in einem oktogonalen Rahmen sitzt. Das Oktogon wird aus zwei ineinander gestellten Quadraten gebildet. Die Randlegende nennt den Kalifen al-Muqtadir, der von 908 bis 932 in Bagdad regierte. Da es sich nicht um eine Münze für den Geldumlauf handelte, konnte ein figürlicher Dekor gewählt werden und es fehlen die Angaben zu Münzstätte und Prägejahr. Wie die Durchbohrung zeigt, wurden solche Geschenkmünzen als Amulettanhänger getragen; zudem gilt der Hase als ein glückbringendes Tier.
Museum für Islamische Kunst
Gegossener Anhänger aus einer Kupferlegierung. Das in ursprünglich zwei Teilen angefertigte Objekt hat die Form einer sehr flachen Amphore mit angedeuteten Henkeln und einer Verzierung aus Ranken und Blättern. Vermutlich handelt es sich um die Vorderseite eines Amulettanhängers, der mit speziellen Substanzen gefüllt wurde, um seine Besitzerin oder seinen Besitzer vor Unheil zu bewahren. Ein fast identisches, aber unverziertes Gegenstück ist I. 3660.
Museum für Islamische Kunst
Gegossener Anhänger aus einer Kupferlegierung. Das in ursprünglich zwei Teilen angefertigte Objekt hat die Form einer sehr flachen Amphore mit angedeuteten Henkeln und einem Knauffuß; es ist unverziert. Vermutlich handelt es sich um die unverzierte Rückseite eines Amulettanhängers, der mit speziellen Substanzen gefüllt wurde, um seine Besitzerin oder seinen Besitzer vor Unheil zu bewahren. Ein fast identisches, aber verziertes Gegenstück ist I. 3661.
Museum für Islamische Kunst
Getriebener und gelöteter Anhänger aus Gold mit gestempeltem Dekor. Der Amulettanhänger ist als flache Scheibe gearbeitet; ein Goldblech ist als Aufhängung angelötet und durchlocht. Umlaufend um den Rand befindet sich ein einfaches schräges Ornament, während die Innenfläche mit einem Hexagon und Inschriften gefüllt ist. Das Hexagon ist aus zwei ineinander gestellten Dreiecken konstruiert, deren Mitte mit einer Rosette verziert ist. Die Inschriften geben religiöse Texte wieder, die sich auf die Namen der Siebenschläfer beziehen. Nach der Legende zogen sich sieben Heilige und deren Hund auf der Flucht vor römischen Legionen in eine Höhle zurück und schliefen dort eingemauert mehrere Jahrhunderte. Derartige Amulette sollten Beschwerden wie Schlaflosigkeit entgegenwirken. Ein fast identisch gestalteter Stempel aus einer Kupferlegierung ist I. 5318.
Museum für Islamische Kunst
Gegossener und gelöteter Anhänger aus einer vergoldeten Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem Dekor. Das knotenförmige Schmuckstück besteht aus mehreren ineinander verschlungenen ovalen Ringen und zwei außen angesetzten Ösen. Die Ringe sind mit einem einfachen geometrischen Dekor verziert. Der verschlungene Knoten könnte ein Glückssymbol gewesen sein.
Museum für Islamische Kunst
Kleiner Anhänger, aus einer Kupferlegierung gegossen. Der mondsichelförmige Anhänger ist mit drei Kreisaugenmotiven verziert, die eingebohrt und geritzt sind. Das Objekt stammt aus Ausgrabungen am Tacht-e Soleiman und wurde nach der Fundteilung an das Museum für Islamische Kunst überwiesen.
Museum für Islamische Kunst
Mondsichelförmiger Stein mit unterschiedlich großen Spitzen. Der Stein ist in der Mitte durchbohrt. Das Objekt stammt aus Ausgrabungen am Tacht-e Soleiman und wurde nach der Fundteilung an das Museum für Islamische Kunst überwiesen.
Museum für Islamische Kunst
Durchbohrter ovaler Anhänger aus einem grau-beigen Flusskiesel. Die Bohrung für ein Band oder einen Riemen zur Aufhängung wurde leicht versetzt vom Zentrum des Steins angelegt. Das Objekt fand sich im Rahmen der Ktesiphon-Grabungen bei den Untersuchungen von Tell Dhahab. Genaue Fundumstände sind nicht überliefert.
Museum für Islamische Kunst
Getriebener und gelöteter goldener Anhänger mit granuliertem Dekor. Der kugelförmige Anhänger ist aus zwei Hälften zusammengelötet, die mit granuliertem Dekor bedeckt sind: auf beiden Seiten ist je eine Pfauenfigur aus Kordeldraht gebildet, die vollständig mit unterschiedlich großen Granalien ausgefüllt ist. Um die Vögel herum sind kleine Rosetten aus Kordeldraht aufgelegt. Diese sind vier- bis achtteilig ausgeführt und meist durchbrochen. Auch die Lötnaht ist mit einem doppelten Kordeldraht bedeckt. Die Perle ist axial durchbohrt; die Position der Löcher macht eine Verwendung als Aufsteckperle eines Ohrrings wahrscheinlicher als die eines Kettengliedes, da dann nicht die Vögel, sondern nur die Mittelnaht sichtbar wären.
Anhänger in Form eines dreieckigen Blattes
Antikensammlung
Bemerkungen DFG-Projekt "Antike Bronzen in Berlin": Vorbesitzer aus Inventarbuch übernommen. (NF)
Anhänger
Antikensammlung
Bemerkungen DFG-Projekt "Antike Bronzen in Berlin": Altes Papieretikett mit Tintenaufschrift und abgeschnittenen Ecken vorhanden. (NF)
Pygmäestatuette mit Öse zum Aufhängen
Antikensammlung
Bemerkungen DFG-Projekt "Antike Bronzen in Berlin": Den Zwerg hat Ross nach eigener Aussage 1845 in der Nähe von Tamassos erworben. Ähnliche Figuren werden gelegentlich als Laufgewichte bezeichnet, was jedoch wenig wahrscheinlich ist. Eher besteht ein Zusammenhang mit römischen Tintinnabula. (NF)
Anhänger
Antikensammlung
Bemerkungen DFG-Projekt "Antike Bronzen in Berlin": Im Verzeichnis von Gerhards Nachlass (Inv. 38) steht (nicht ganz leserlich) unter Nr. 113: "Gehenkeltes Amulett in Form eines Ankers (?) dessen Spitze durch eine Kugel .... ist." (NF)
Anhänger
Antikensammlung
Bemerkungen DFG-Projekt "Antike Bronzen in Berlin": Reste der alten Inventarnummer erlauben eine sichere Identifizierung mit dem unter der neuen Hilfsnummer Y 1340 vorgefundenen Objekt. (NF)
Anhänger, durchbrochen, hohl
Antikensammlung
Bemerkungen DFG-Projekt "Antike Bronzen in Berlin": Wohnort des Vorbesitzers: Erfurt. (NF)