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Object type: Armschmuck | Armring
Armring mit Spiralscheiben
Museum für Vor- und Frühgeschichte
Armring aus Bronze mit zwei großen Spiralscheiben, verziert mit horizontalen Strichgruppen. Die beiden Spiralscheiben sind durch eine hülsenartige Klammer verbunden. Dieser auch als Armberge bezeichnete Schmuckgegenstand wurde meist paarweise an den Oberarmen getragen. Er stammt aus einem bronzezeitlichen Depotfund.
Goldener Armring mit Schälchenenden ("Eidring")
Museum für Vor- und Frühgeschichte
Armring aus Gold mit trichterförmigen Enden und Rillenornament. Das auch als „Eidring“ bezeichnete Objekt ist eines von bisher neun bekannten Funden dieser Art aus dem nördlichen Mitteleuropa. Eidringe wurden als Bestandteil von Hortfunden oder im Inventar von Männergräbern der späten Bronzezeit aufgefunden. Vermutlich kennzeichneten sie ihren Träger als hochgestellte Persönlichkeit. Die archäologische Bezeichnung „Eidring“ hat sich aus der Forschungsgeschichte entwickelt und gibt keinen Hinweis auf seine Funktion.
Armring mit Scharnierverschluss und Tierkopfenden
Museum für Vor- und Frühgeschichte
Zweiteiliger Armring aus vergoldetem Silber. Die beiden Teile sind durch ein Scharnier miteinander verbunden und werden auf der gegenüberliegenden Seite mit Hilfe eines versenkbaren Hakens verschlossen. Der Armring ist massiv gegossen und seine Schauseite mittels Kerbschnittverzierung mit Tierköpfen dekoriert. Die Augen, Nüstern und Ohren der sich gegenseitig zugewandten Tierköpfe sind mit Almandineinlagen geschmückt. Zum Scharnier hin verlaufen beidseitig spiralförmige Ranken. Trotz der fehlenden Überlieferung des archäologischen Befundes, kann man annehmen, dass der Armring aus dem Grab einer weiblichen Person stammt, die der sozialen Oberschicht angehörte.
Goldener Armring mit Stempelverzierung
Museum für Vor- und Frühgeschichte
Armring aus massivem Gold mit parallel zueinander laufenden Enden, die ungefähr die Hälfte des gesamten Ringkörpers einnehmen und auf beiden Seiten einen Verschluss bilden. Sie sind miteinander verschlungen und auf der Schauseite durch ein sogenanntes Sanduhrmuster verziert. Mit Hilfe des Verschlusses kann der Armring durch Druck geweitet oder verengt werden. Das Gesamtgewicht des Armrings beläuft sich auf 48,8 Gramm. Der Armring wurde 1830 beim Hummerfischen vor Helgoland entdeckt und kam 1949 durch eine testamentarisch verfügte Schenkung aus Privatbesitz an das Museum für Vor- und Frühgeschichte. Armringe dieses Typs treten von der Latène-Zeit bis hinein in die spätrömische Zeit (1. bis 3. Jh. n. Chr.) auf und stammen aus germanischen und römischen Fundzusammenhängen. Die meisten dieser Ringe bestehen aus Bronze oder Silber, nur wenige aus Gold. | Lea Hüntemann
Armring mit Pantherköpfen
Museum für Vor- und Frühgeschichte
Armring mit Pantherköpfen aus Silber. Der silberne Armring mit Enden in Form von Pantherköpfen soll aus einem reichen urartäischen Grab in Ostanatolien stammen.
Armring aus dem "Schatz des Priamos" (Nachbildung)
Museum für Vor- und Frühgeschichte
Nachbildung eines geschlossenen, rundstabigen Armrings aus dem Schatzfund A ("Schatz des Priamos"). Original: Sch 5937.