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Object type: Beschlag
zwei Türklopferanschlagplatten in Gestalt einer Blattmaske
Kunstgewerbemuseum
Die beiden Reliefs sind als kräftig modellierte Blattmasken mit aufgerissenem Mund und weit geöffneten Augen gebildet: Haare, Bart und Ohren gehen in Akanthuslaub über. Auf der Stirn kleine Hörner, darüber ein Diadem. Die fehlenden Bügel der Handgriffe waren hinter dem aufgerissenen Mund befestigt. Für die Lokalisierung dieser Blattmasken hat Pope-Hennessy Florenz vorgeschlagen. aus K. Pechstein, Bronzen und Plaketten, Berlin 1968, Kat. Nr. 268-269 MAKR
Bronzebeschlag
Museum für Vor- und Frühgeschichte
Beschlag, trapezförmig, beiderseits mit Befestigungsloch, im Flachrelief figürliche Darstellung: links drei hintereinander stehende Männer in Gewändern und mit Helmen (?) auf dem Kopf, Mann in der Mitte streckt linken Arm vor, auf dem ein Vogel sitzt; rechts der Gruppe gegenüber ein einzelner Mann in einem ähnlichem Gewand und Helm (?), in der Rechten eine Balkenwaage; . Erhaltung: restauriert, verbogen, auf Vorderseite Riss. Objektgeschichte: alte Inv-Nr MUF 1976:359. Kontext: unbekannt
Beschlagfragment
Museum für Vor- und Frühgeschichte
Beschlagfragment (?), länglich, an einem Ende etwa rund ausgeformt, am anderen Ende winkelig abgebogen, in der Mitte runde Verbreiterung, flacher Querschnitt (Taschenbeschlag?), Bronzepatina, Fragment, beschädigt. Objektgeschichte: reidentifiziert nach Abb. Engel-Nachlass Göttingen, alte Inv.-Nr. VII,425,12751. Kontext: Gräberfeld, Streufund 1929
Firstleiste (?) mit Löwenköpfen
Kunstgewerbemuseum
Die an ihrer Unterseite abgeflachte, nach oben in gestraffter Bogenform schlicht profilierte Leiste endet links und rechts jeweils in einem Löwenkopf mit leicht geöffnetem Maul, in welchen die Eckzähne sichtbar werden. Gebohrte Pupillen und kräftig geschwungene Brauenbögen verleihen beiden Tierköpfen eine kraftvoll entschlossen wirkende Mimik. Die Gestalt der allseits bearbeiteten Leiste sowie die Fragmente von zwei paarweise links und rechts an ihrer planen Unterseite befindlichen Eisennägeln machen deutlich, dass es sich bei dem Werkstück ursprünglich wohl um den oberen Abschluss eines mehrteiligen Gerätes, am ehesten wohl um die Firstleiste eines schrein- oder bursenförmigen Behältnisses, gehandelt haben wird. Das Objekt zeigt zwar kein Osteodentin, dennoch darf die visuelle Bestimmung des Materials als Walrosszahn als sehr wahrscheinlich gelten. Spuren von Polychromie sind nicht vorhanden. Das Werk ist weitgehend unversehrt erhalten, an beiden Köpfen befindet sich im oberen Bereich der Mähne jeweils eine flache Materialabplatzung. LL
Verziertes Knochenfragment
Museum für Vor- und Frühgeschichte
Fragmente eines oder mehrere Beschläge aus Knochen, verziert mit Kreisaugen; 6 Fragmente. Kontext: Gräberfeld, Grab 129, Grabungskampagne 1911
Gürtelbeschlag
Museum für Vor- und Frühgeschichte
Eiserner rautenförmiger Beschlag mit Nieten auf der Unterseite ; Erhaltung: Drei Enden ausgebrochen; Oberfläche stark beschädigt und korrodiert; Fundkontext: Gräberfeld II (Tischler 1883), Inventarnummer weist auf Gräber 24-26 hin; Objektgeschichte: kleines gelbes Fundetikett auf Objekt "I 3734"; s. auch z.B. Akten PM-A 1510/2, 27-37; Anmerkung: Stufen B2 - C2
Beschlag
Museum für Vor- und Frühgeschichte
Riemenbeschlag aus verbogenem Bronzeblech mit ursprünglich drei Nieten; an den Rändern mit Strichen und Halbkreisen verziert; sichtbar noch Lederreste; Erhaltung: ein Niet fehlt; Oberfläche teilweise mit Eisenkorrosionsresten bedeckt; Fundkontext: Gräberfeld, südliche Hälfte (Heydeck und Eckart/Eckardt 1886), Befund 59 (Urnengräber); Objektgeschichte: auf eine Pappe montiert: "Heydeck [/] IV Pag. 208ff, Nr. 5416 [/] Grebieten [/] Kr. Fischhausen [/] 59"; s. auch z.B. Akten PM-A 406/1, 2; M. Schmiedehelm-Archiv.; Anmerkung: Stufen C3-D1; Literatur: J. Heydeck 1888, Der südliche Theil des Gräberfeldes von Grebieten Kreis Fischhausen, Prussia 13, 181-183; G. Bujack 1888, Accessionen des Prussia-Museums, Prussia 13, 242
Beschlag
Museum für Vor- und Frühgeschichte
Beschlag aus zwei verbundenen Kreisen mit konzentrischen Buckeln, an den Rändern kleine Lochung; Erhaltung: unregelmäßige Bronzeoberfläche; Fundkontext: Gräberfeld, Urnengrab 216; Objektgeschichte: reidentifiziert nach Jankuhn-Archiv "VII, 77, 9286; Gr. 216"; Anmerkung: Stufen B2 - C1; Literatur: W. Nowakowski 2013, Masuren in der Römischen Kaiserzeit. Auswertung der Archivalien aus dem Nachlass von Herbert Jankuhn, Studien zur Siedlungsgeschichte und Archäologie der Ostseegebiete 12, 105 Taf. 198,8; M. Schmiedehelm 1944 (2011), Das Gräberfeld am Jaskowska-See in Masuren. Studien zur westmasurischen Kultur der römischen Eisenzeit (Warszawa 2011), 45 Taf. XVI,6
Beschlag
Museum für Vor- und Frühgeschichte
Rest eines Riemenbeschlages aus Bronzeblech, vermutlich trapezförmig; Ober- und Unterrand mit Nietlöchern; Nieten ursprünglich mit dünnen und tordierten Drähtchen umgeben; Erhaltung: verbrannt; kleine Teile der Ränder und Mehrzahl der Nieten fehlen; unregelmäßige Bronzeoberfläche; Fundkontext: Gräberfeld, südliche Hälfte (Heydeck und Eckart/Eckardt 1886), Befund 62 ; Objektgeschichte: auf eine Pappe montiert unter Nr. 62, Zettel fehlt; Inv.-Nr. IV,212-5,5416 - Inventarnummer rekonstruiert nach dem M. Schmiedehelm-Archiv; s. auch z.B. Akten PM-A 406/1, 2; Anmerkung: ? Stufen C1-E; Literatur: J. Heydeck 1888, Der südliche Theil des Gräberfeldes von Grebieten Kreis Fischhausen, Prussia 13, 181-183; G. Bujack 1888, Accessionen des Prussia-Museums, Prussia 13, 242
Beschlag
Museum für Vor- und Frühgeschichte
Beschlag aus dünem und verbogenem Bronzeblech mit einem Niet, trapezförmig; Blech an den Rändern und in der Mitte mit Reihen von kleinen plastischen Buckeln verziert; Erhaltung: vollständig; Bronzepatina mit Flecken; Fundkontext: Gräberfeld, südliche Hälfte (Heydeck und Eckart/Eckardt 1886), Befund 64 (Urnengrab ?); Objektgeschichte: auf eine Pappe montiert unter Nr. 64, Zettel fehlt; Inv.-Nr. IV,212-5,5416 - Inventarnummer rekonstruiert nach dem M. Schmiedehelm-Archiv; s. auch z.B. Akten PM-A 406/1, 2; Anmerkung: ? Stufe D; Literatur: J. Heydeck 1888, Der südliche Theil des Gräberfeldes von Grebieten Kreis Fischhausen, Prussia 13, 181-183; G. Bujack 1888, Accessionen des Prussia-Museums, Prussia 13, 242
Beschlag
Museum für Vor- und Frühgeschichte
Rest eines Riemenbeschlages aus Bronzeblech mit Nieten; ursprünglich rechteckige Form ?; Nieten waren mit dünnen und tordierten Drähtchen umgeben; dünne und tordierte Drähtchen auch auf der Oberfläche des Beschlages, jetzt nur ein kleines Fragment dieser Verzierung erhalten; Erhaltung: verbrannt, Teile abgebrochen; Nieten und große Fragemente der Drahtverzierung fehlen; unregelmäßige Bronzeoberfläche; Fundkontext: Gräberfeld, südliche Hälfte (Heydeck und Eckart/Eckardt 1886), Befund 67 (Urnengrab); Objektgeschichte: auf eine Pappe montiert unter Nr. 67, Zettel fehlt; Inv.-Nr. IV,212-5,5416 - Inventarnummer rekonstruiert nach dem M. Schmiedehelm-Archiv; s. auch z.B. Akten PM-A 406/1, 2; F. Jakobson-Archiv.; Anmerkung: Stufen C-E; Literatur: T. Nowakiecz (Hrsg.) 2011, Das archäologische Vermächtnis Ostpreußens im Archiv des Felix Jakobson, Aestorium Hereditas II, Warszawa CD Katalog: Grebieten010; J. Heydeck 1888, Der südliche Theil des Gräberfeldes von Grebieten Kreis Fischhausen, Prussia 13, 181-183; G. Bujack 1888, Accessionen des Prussia-Museums, Prussia 13, 242
Beschlag
Museum für Vor- und Frühgeschichte
Großes, rechteckiges Beschlagstück aus Bronzeblech mit getriebener Verzierung (konzentrische Kreisen in drei Reihen); Erhaltung: beschädigt und korrodiert; Fundkontext: Gräberfeld, Fundkontext unbekannt (vor dem Jahr 1869 entdeckt - möglicherweise durch Prof. Wilhelm von Wittich im 1868); Objektgeschichte: auf eine Pappe montiert: "Fürstenwalde bei Königsberg"; Inv.-Nr. PM OPM 709 - Inventarnummer nach H. Jankuhn-Archiv (Schleswig) rekonstruiert (kleines gelbes Fundetikett auf Objekt "09" nur teilweise erhalten); s. auch z.B. Akten PM-A 335/1, 3; Anmerkung: Stufen B2 - E3; Literatur: A. Hensche 1869, Der Gräberfund bei Fürtsenwalde, SPÖG X, 153 Taf. III,1; W. Gaerte 1929, Urgeschichte Ostpreußens, Königsberg Abb. 135d
Beschlag
Museum für Vor- und Frühgeschichte
Quadratischer Beschlagstück aus Bronzeblech mit getriebener Verzierung; drei Nietlöcher: zwei an den gegenüberliegenden Ecken und eines in der Mitte des Beschlags); Erhaltung: nur eine Niete erhalten; beschädigt und stark korrodiert; Fundkontext: Gräberfeld, Fundkontext unbekannt (vor dem Jahr 1869 entdeckt - möglicherweise durch Prof. Wilhelm von Wittich im 1868); Objektgeschichte: kleines gelbes Fundetikett auf Objekt "718"; auf eine Pappe montiert: "Fürstenwalde; Kr. Königsberg"; s. auch z.B. Akten PM-A 335/1, 3; Anmerkung: Stufen B2 - B2/C1; Literatur: A. Hensche 1869, Der Gräberfund bei Fürtsenwalde, SPÖG X, 153 Taf. vgl. III,5
Beschlag
Museum für Vor- und Frühgeschichte
Rechteckiges Beschlagstück aus Bronzeblech mit getriebener Verzierung und umgebogenen schmalen Seiten; Erhaltung: beschädigt und korrodiert; Fundkontext: Gräberfeld, Fundkontext unbekannt (vor dem Jahr 1869 entdeckt - möglicherweise durch Prof. Wilhelm von Wittich im 1868); Objektgeschichte: kleines gelbes Fundetikett auf Objekt "715"; auf eine Pappe montiert: "Fürstenwalde bei Königsberg"; s. auch z.B. Akten PM-A 335/1, 3; H. Jankuhn-Archiv (Schleswig); Anmerkung: Stufen B2 - B2/C1 ; Literatur: A. Hensche 1869, Der Gräberfund bei Fürtsenwalde, SPÖG X, 153 Taf. III,5
Beschlag
Museum für Vor- und Frühgeschichte
Bronzener Beschlag mit flach pyramidenförmig vortehende Mitte; an den Ecken halbkreisförmige Erweiterungen mit Nieten, davon nur drei erhalten; Beschlag ist durch eingravierte Stiche und Linien verziert; Erhaltung: korrodiert; Fundkontext: Gräberfeld, Fundkontext unbekannt (vor dem Jahr 1869 entdeckt - möglicherweise durch Prof. Wilhelm von Wittich im 1868); Objektgeschichte: auf eine Pappe montiert: "Fürstenwalde; Kr. Königsberg"; s. auch z.B. Akten PM-A 335/1, 3; H. Jankuhn-Archiv (Schleswig) (genaue alte Inventarnummer unbekannt - OPM 712, 716, 717, 719, 720, 724, 727 ?); Anmerkung: Stufen B2 - B2/C1; Literatur: A. Hensche 1869, Der Gräberfund bei Fürtsenwalde, SPÖG X, 153 Taf. III,7; W. Gaerte 1929, Urgeschichte Ostpreußens, Königsberg, 173 Abb. 135e
Beschlag
Museum für Vor- und Frühgeschichte
Fragment eines quadratischen Beschlagstückes aus Bronzeblech mit getriebener Verzierung und ursprüglich mit drei Nieten, derzeit nur eine Niete in der Mitte des Beschlags erhalten; Erhaltung: stark beschädigt und korrodiert; Fundkontext: Gräberfeld, Fundkontext unbekannt (vor dem Jahr 1869 entdeckt - möglicherweise durch Prof. Wilhelm von Wittich im 1868); Objektgeschichte: auf eine Pappe montiert: "Fürstenwalde; Kr. Königsberg"; s. auch z.B. Akten PM-A 335/1, 3 (genaue alte Inventarnummer unbekannt - OPM 712, 716, 717, 719, 720, 724, 727 ?); Anmerkung: Stufen B2 - B2/C1; Literatur: A. Hensche 1869, Der Gräberfund bei Fürtsenwalde, SPÖG X, 153 Taf. vgl. III,5
Beschlag
Museum für Vor- und Frühgeschichte
Quadratischer Beschlagstück aus Bronzeblech mit getriebener Verzierung und mit drei Nieten, zwei an den gegenüberliegenden Ecken und eine in der Mitte des Beschlags; Erhaltung: vollständig; Bronzepatina mit Flecken; Fundkontext: Gräberfeld, Fundkontext unbekannt (vor dem Jahr 1869 entdeckt - möglicherweise durch Prof. Wilhelm von Wittich im 1868); Objektgeschichte: auf eine Pappe montiert: "Fürstenwalde; Kr. Königsberg"; s. auch z.B. Akten PM-A 335/1, 3 (genaue alte Inventarnummer unbekannt - OPM 712, 716, 717, 719, 720, 724, 727 ?); Anmerkung: Stufen B2 - B2/C1; Literatur: A. Hensche 1869, Der Gräberfund bei Fürtsenwalde, SPÖG X, 153 Taf. vgl. III,5
Beschlag
Museum für Vor- und Frühgeschichte
Quadratischer Beschlagstück aus Bronzeblech mit getriebener Verzierung und mit drei Nieten, zwei an den gegenüberliegenden Ecken und eine in der Mitte des Beschlags; Erhaltung: vollständig; korrodiert; Fundkontext: Gräberfeld, Fundkontext unbekannt (vor dem Jahr 1869 entdeckt - möglicherweise durch Prof. Wilhelm von Wittich im 1868); Objektgeschichte: auf eine Pappe montiert: "Fürstenwalde; Kr. Königsberg"; s. auch z.B. Akten PM-A 335/1, 3 (genaue alte Inventarnummer unbekannt - OPM 712, 716, 717, 719, 720, 724, 727 ?); Anmerkung: Stufen B2 - B2/C1; Literatur: A. Hensche 1869, Der Gräberfund bei Fürtsenwalde, SPÖG X, 153 Taf. vgl. III,5
Beschlag
Museum für Vor- und Frühgeschichte
Rautenförmiger Beschlag aus dünnem Eisenblech mit zwei Nieten mit runden Köpfen; Querbalken auf der Unterseite; Erhaltung: korrodiert, z.T. verbogen, ein Niet beschädigt; Fundkontext: Gräberfeld (Peiser 1916), Befund 53 ("Brandstelle"); Objektgeschichte: auf einer Pappe montiert: "53" - Zettel fehlt, aber die Archivalien weisen darauf hin, dass die Funde aus Meistersfelde kommen, Inv.-Nr. VII,74,9263; s. z.B. Ortsakten Akten PM-A 1383/1, 34; M. Schmiedehelm-Archiv.; Anmerkung: Stufe D
Beschlag
Museum für Vor- und Frühgeschichte
Fragment eines eisernen Gegenstandes mit Nietloch, evtl. Beschlagrest ?; Erhaltung: korrodiert; Fundkontext: Gräberfeld (Peiser 1916), Befund 54b (Befundform unbekannt); Objektgeschichte: auf einer Pappe montiert: "54b" - Zettel fehlt, aber die Archivalien weisen hin, dass die Funde aus Meistersfelde kommen, Inv.-Nr. VII,74,9263; s. z.B. H. Jankuhn-Archiv; M. Schmiedehelm-Archiv. ; Anmerkung: Stufen B2/C1-D
Beschlag
Museum für Vor- und Frühgeschichte
Reste eines Beschlages? – Fragment eines dünnen Bronzeblechs (1,1x1,5 cm) mit einem Bronzeniet mit halbkugeligem Blechkopf (Dm. 0,7 cm; L. 0,7 cm) und einer kleinen rechteckigen rückseitigen Eisenplatte, dazu noch vier gleiche Niete ; Erhaltung: unregelmäßige Bronzeoberfläche; Eisenplättchen korrodiert; Fundkontext: Gräberfeld (Peiser 1916), Befund 53 ("Brandstelle"); Objektgeschichte: auf einer Pappe montiert: "53" - Zettel fehlt, aber die Archivalien weisen hin, dass die Funde aus Meistersfelde kommen, Inv.-Nr. VII,74,9263; s. z.B. Ortsakten Akten PM-A 1383/1, 34; M. Schmiedehelm-Archiv.; Anmerkung: Stufe D
Beschlag
Museum für Vor- und Frühgeschichte
Beschlag(?) mit Loch (Nietloch?) aus umgeschlagenem dünnem Eisenblech, etwa dreieckig geformt; am Rand an beiden Seiten mit einer Reihe von kleinen Buckeln verziert, zwischen den Blechen sichtbar noch die Reste von Leder; Erhaltung: beschädigt und korrodiert; Fundkontext: Gräberfeld (Peiser 1916), Befund 72 („Brandstelle“ mit Steinpackung und Knochenhäufchen); Objektgeschichte: auf einer Pappe montiert: "VII Pag. 74, Nr. 9263 [/] Meistersfelde [/] Kr. Rastenburg [/] 72“; s. auch PM-A 1383/1, 37-38; M. Schmiedehelm-Archiv. ; Anmerkung: Stufe D
Beschlag
Museum für Vor- und Frühgeschichte
Fragment eines dünnem Bronzebleches (nach dem Bericht war es ein "Beschlag mit Nieten"); Erhaltung: stark beschädigt, Niete fehlen; unregelmäßige Bronzeoberfläche; Fundkontext: Gräberfeld (Peiser 1916), Befund 66 ("kleine Brandstelle", mit Steinen und Knochenhäufchen); Objektgeschichte: auf einer Pappe montiert: "VII Pag. 74, Nr. 9263 [/] Meistersfelde [/] Kr. Rastenburg [/] 66“; s. auch PM-A 1383/1, 35-36.; Anmerkung: Stufe D
Beschlag
Museum für Vor- und Frühgeschichte
Rechteckiger Beschlag aus dünnem Bronzeblech mit zwei Nietlöchern; Erhaltung: Niete fehlen, unregelmäßige Bronzeoberfläche; Fundkontext: Gräberfeld (Peiser 1916), Befund 51 ("in der zugeworfenen Erde"); Objektgeschichte: auf einer Pappe montiert: "51" - Zettel fehlt, aber die Archivalien weisen darauf hin, dass die Funde aus Meistersfelde kommen, Inv.-Nr. VII,74,9263; s. z.B. Ortsakten Akten PM-A 1383/1, 33; M. Schmiedehelm-Archiv.; Anmerkung: Stufen B2-D
Beschlag
Museum für Vor- und Frühgeschichte
Rautenförmiger Beschlag aus dünnem Eisenblech mit zwei Nieten, der erhaltene Niet mit einer kleinen rechteckigen Platte; Erhaltung: korrodiert, der zweite Niet abgebrochen; Fundkontext: Gräberfeld (Peiser 1916), Befund 53a (Befund 53 - "Brandstelle"); Objektgeschichte: auf einer Pappe montiert: "53a" - Zettel fehlt, aber die Archivalien weisen darauf hin, dass die Funde aus Meistersfelde kommen, Inv.-Nr. VII,74,9263; s. z.B. Ortsakten Akten PM-A 1383/1, 34; M. Schmiedehelm-Archiv.; Anmerkung: Stufe D
Beschlag
Museum für Vor- und Frühgeschichte
Rautenförmiger Beschlag aus dünnem Bronzeblech mit zwei Nietlöchern; Erhaltung: Niete fehlen, unregelmäßige Bronzeoberfläche; Fundkontext: Gräberfeld (Peiser 1916), Befund 50 (Einzelfund?); Objektgeschichte: auf einer Pappe montiert: "50" - Zettel fehlt, aber die Archivalien weisen darauf hin, dass die Funde aus Meistersfelde kommen, Inv.-Nr. VII,74,9263; s. z.B. Ortsakten Akten PM-A 1383/1, 33; M. Schmiedehelm-Archiv.; Anmerkung: Stufe D
Beschlag
Museum für Vor- und Frühgeschichte
Rautenförmiger Beschlag aus dünnem Bronzeblech mit zwei Löchern, dazu gehört auch ein Bronzeniet mit halbkugeligem Kopf (Dm. 0,5 cm, L. 0,5 cm); Erhaltung: ein Niet fehlt, Ränder beschädigt, unregelmäßige Bronzeoberfläche; Fundkontext: Gräberfeld (Peiser 1916), Befund 28 ("Brandstelle", mit Steinen und Knochenhäfchen); Objektgeschichte: auf einer Pappe montiert: "VII Pag. 74, Nr. 9263 [/] Meistersfelde [/] Kr. Rastenburg [/] 28"; s. auch Ortsakten Akten PM-A 1383/1, 24.; Anmerkung: Stufe D
Beschlag
Museum für Vor- und Frühgeschichte
Fragment eines vermutlich rechteckigen Beschlags mit zwei Nieten; Niete mit kegelförmigen, facettierten Köpfen; der kurze Rand des Beschages eingeschnitten; Längsseiten bei den Rändern mit zwei Reihen von Punkten verziert, Ornament schlecht sichtbar; Erhaltung: zerbrochen, ein Teil fehlt; Bronzepatina mit Flecken ; Fundkontext: Gräberfeld (Fdst. IV) (Hollack 1907), Befund 98 ("Urne in Brand auf Sand"); Objektgeschichte: auf einer Pappe montiert: "Grebieten Kr. [/] (1907) Fischhausen [/] 98"; Inv.-Nr. V,8597 - Inventarnummer rekonstruiert nach den Akten PM-A 406/1, 4; s. auch PM-A 406/1, 28-29.; Anmerkung: ? Stufen B2/C1-D; Literatur: E. Hollack 1908, Erläuterungen zur vorgeschichtlichen Übersichtskarte von Ostpreußen (Glogau, Berlin), 44
Beschlag
Museum für Vor- und Frühgeschichte
Fragment eines bandförmigen bronzenen Beschlags mit Liniengruppen an den Seiten und in der Mitte und je einer Niete an den Enden; auf der Unterseite Eisenreste; Erhaltung: Fragment; Eisenreste auf der Unterseite; stark korrodiert; Fundkontext: Gräberfeld (1907), Streufund; Objektgeschichte: bis zum Jahr 2004 auf einer Pappe befestigt: "VIII Pag. 4 Nr. 6 IV; Karschau, Kr. Friedland".
Beschlag
Museum für Vor- und Frühgeschichte
Bronzener Riemenbeschlag, länglich mit verbreitertem Kopf, umlaufende Rillenverierung; am Kopf zwei kleine Nieten ; Erhaltung: zwei anpassende Fragmente, Oberfläche bechädigt, eine Niete fehlt; Fundkontext: Gräberfeld (1907), Grab 10; Objektgeschichte: bis zum Jahr 2004 auf einer Pappe befestigt: "VIII Pag. 4 Nr. 6 VII; Karschau, Kr. Friedland".; Anmerkung: Felix Jakobson-Archiv: Karschau001 (gehört vermutlich zu Lfd.-Nr. 11653; PM Pr 14474); Voigtmann'sche Fibelkartei PM-IXc 2; Literatur: T. Nowakiecz (Hrsg.) 2011, Das archäologische Vermächtnis Ostpreußens im Archiv des Felix Jakobson, Aestorium Hereditas II, Warszawa CD Katalog: Karschau001