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Object type: Bitumen (Pflanzlich)
Museum für Islamische Kunst
Asphaltplomben und Fragmente von einst insgesamt 10 Plomben zum Verschluss von aus Kupferblech aufgerollter Röhren sowie zwei Blechfragmente. Die Hülsen entstammen einem Krug aus unglasiertem gelb-beigen Ton (KtW 268). Sie gehören zum Komplex der nach den 1936 erschlossenen Funde vom Tell Chudschut Rabbuha benannten Bagdad- bzw. parthischen Batterien, möglicherweise galvanischen Elementen für elektrotherapeutische Behandlungen oder zur elektrochemischen Oberflächenveredlung von Metallen. Ob die Plomben zu den Funden der Ktesiphon-Grabungen von Tell Dhahab im Stadtgebiet Ktesiphons bzw. der Ebene am Pulvermühlenhügel gehören, ist wegen Überschneidungen bei den historischen Inventarnummern nicht gesichert.
Museum für Islamische Kunst
Zwei Asphaltverschlüsse eines aus einem Blech aufgerollten Zylinders aus einer Kupferlegierung. Die Hülse lagerte in einem kleinen, ebenfalls mit einer Asphaltplombe versehenen Krug aus unglasiertem gelb-beigen Ton mit abgebrochenem Henkel (KtW 268). Beide Plomben weisen auf der Oberfläche eingedrückte Dellen auf. Sie gehören mit einer Serie anderer im Museum für Islamische Kunst archivierte Funde zum Komplex der sogenannten Bagdad- bzw. parthischen Batterien. Von einer deutlich jüngeren Datierung als in parthische Zeit ist allerdings auszugehen. Die Benennung erfolgte nach 1936 erschlossenen Funden vom Tell Khujut Rabbou´a bei Bagdad. Möglicherweise handelt es sich um Reste galvanischer Elemente für elektrotherapeutische Behandlungen oder zur elektrochemischen Oberflächenveredlung von Metallen. Die Funde der Ktesiphon-Grabungen wurden bereits 1929 beim Tell Dhahab bzw. der Ebene am Pulvermühlenhügel im Zusammenhang mit einer Feuerstelle entdeckt.
Museum für Islamische Kunst
Zwei Asphaltverschlüsse eines aus einem Blech aufgerollten Zylinders aus einer Kupferlegierung. Die Hülse lagerte in einem kleinen, ebenfalls mit einer Asphaltplombe versehenen Krug aus unglasiertem gelb-beigen Ton mit abgebrochenem Henkel (KtW 268). Beide Plomben weisen auf der Oberfläche eingedrückte Dellen auf. Sie gehören mit einer Serie anderer im Museum für Islamische Kunst archivierte Funde zum Komplex der sogenannten Bagdad- bzw. parthischen Batterien. Von einer deutlich jüngeren Datierung als in parthische Zeit ist allerdings auszugehen. Die Benennung erfolgte nach 1936 erschlossenen Funden vom Tell Khujut Rabbou´a bei Bagdad. Möglicherweise handelt es sich um Reste galvanischer Elemente für elektrotherapeutische Behandlungen oder zur elektrochemischen Oberflächenveredlung von Metallen. Die Funde der Ktesiphon-Grabungen wurden bereits 1929 beim Tell Dhahab bzw. der Ebene am Pulvermühlenhügel im Zusammenhang mit einer Feuerstelle entdeckt.