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Object type: Bogenlaute
lunko
Ethnologisches Museum
Wie Nr. 159. [III C 24583] Hinter dem Steg jedoch nur eine rechteckige Deckenöffnung. Das Material zum Aufschnüren der Decke original ? Die fragmentarisch erhaltenen Saiten aus pflanzlichem Material sind leicht eingedreht. Das die Bögen an der Stirnseite des Korpus zusammenfassende Bindematerial nicht erhalten. Auf den Längsseiten des Korpus eine Kerbschnittmusterung. aus Ulrich Wegner: Afrikanische Saiteninstrumente, Staatliche Museen Berlin – SPK, 1984 (Anhang Objektkatalog)
Ethnologisches Museum
Eintrag im historischen Hauptkatalog: Saiteninstrument. Bakuba. (vgl. Im Innern Afrikas S. 253) [SM8HF]
don
Ethnologisches Museum
Ein aus vier Holzbrettern zusammengenagelter bzw. mit Rotangstreifen zusammengebundener Korpus. Sein Querschnitt ein auf der Spitze stehendes Dreieck. Ein an der Stirnseite in zwei geschwungenen Spitzen überstehendes Deckenbrett. Nur die Stirnseite mit einem dreieckigen Brett verschlossen. Sechs an der Korpusunterkante entlanggeführte und durch Rotangstreifen aneinandergebundene Astbögen mit gespaltenen Spitzen, in denen die sechs Saiten aus Blattspindelfarn vor den Umwicklungen festgeklemmt werden. Am hinteren Korpusabschnitt ein das ganze Instrument umlaufender, die Bogenspitzen einfassender Strang aus Rotangstreifen, der auf der Decke durch Wicklungen zu einem Steg verdickt ist. Die inzwischen vollständig ersetzten Saiten verlaufen am hinteren Deckenrand durch sechs kleine Perforationen und um die freiliegende Brettkante herum und sind abschließend an den eigenen Ausspannungen festgebunden. Eine Brandritzbearbeitung der Korpusflächen. Ein Tiermotiv ? aus Ulrich Wegner: Afrikanische Saiteninstrumente, Staatliche Museen Berlin – SPK, 1984 (Anhang Objektkatalog)
lunko
Ethnologisches Museum
Wie Nr. 159. [Objekt Ident. Nr. III C 24583] Jedoch fünf Bögen und Saiten aus pflanzlichem Material. Letztere nur fragmentarisch erhalten. Der Kragenrand und die aufgeschnürte Decke mit längsovalem, zur Stirnseite leicht zugespitztem Umriß. Hinter dem breiten Steg eine annähernd dreieckige Öffnung.
Ethnologisches Museum
Ein großer Instrumentenkorpus aus Holz mit einer dickwandigen Stirn- und Rückseite. Die Rückwand und die Längswände zum Boden hin gerundet, die Stirnseite hingegen steil abfallend. Ein den hinteren Öffnungsabschnitt unbedeckt lassendes, an vier Punkten mit Hautriemen aufgeschnürtes und zusätzlich mit einem Eisennagel befestigtes Deckenbrett aus Holz. An den Längsseiten eine zusätzliche Verfügung mit Harz. Durch sieben von acht Stirnwandperforationen stark aufwärts gebogene, an beiden Enden zugespitzte Holzbögen in das Korpusinnere gesteckt. Kleine Saitenführungsschlitze an der hinteren Deckenbrettkante. Zwei runde Perforationen in der Mittellinie der Korpusdecke. Gehören die beiden dem Instrument beigegebenen, langen Holzbögen und die siebenfach perforierte und mit Saitenfragmenten versehene Knochenplatte im Korpusinneren zur Originalausstattung der Bogenlaute? aus Ulrich Wegner: Afrikanische Saiteninstrumente, Staatliche Museen Berlin – SPK, 1984 (Anhang Objektkatalog)
Ethnologisches Museum
Ein kastenförmiger Instrumentenkorpus. Der Rahmen, der Boden und die Decke aus plankenartig nebeneinandergelegten, mit Stiften aus Bambussplisse genagelten Raphiamarkplättchen zusammengesetzt. Auf der Decke und am Boden eine Doppelreihe auf Gehrung geschnittener Randleisten. Drei flache und an beiden Enden zugespitzte Bögen aus Bambussplissen, die den Korpus der Länge nach durchspießen. Die Saitenausspannung erfolgt zwischen beiden Bogenenden. Originales Saitenmaterial ist nicht erhalten. Sechs unterhalb der Saitenträgergruppe floßartig quer aneinandergereihte und mit pflanzlichem Material an die Bögen gebundene Raphiamarkplättchen. Zwei unabhängig von diesen quer zur Bogenausrichtung beidseitig auf- und gegeneinandergeschnürte Leistenpaare aus Raphiamark. aus Ulrich Wegner: Afrikanische Saiteninstrumente, Staatliche Museen Berlin – SPK, 1984 (Anhang Objektkatalog)
Ethnologisches Museum
Nur der aus einem zylindrischen Holzblock gearbeitete Instrumentenkorpus ist erhalten. In der besonders dicken Stirnwand sechs Perforationen zum Durchstecken der Bögen. Im Rand der Längswände zwei einander gegenüberliegende Perforationspaare, durch die hindurch wahrscheinlich die nicht erhaltene Holzdecke angebunden war. An einer Korpusseite ein kleines Ritzmuster. aus Ulrich Wegner: Afrikanische Saiteninstrumente, Staatliche Museen Berlin – SPK, 1984 (Anhang Objektkatalog)