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Object type: Cippus (Skulptur / Relief / Grabrelief)
Pfeilerförmiger Cippus
Antikensammlung
Darstellungen auf allen vier Seiten: Priester, Sphinx, Greif und Löwe als Grabwächter. Die pfeilerförmigen Cippen standen auf der Tumulusspitze der Kammergräber. Etrusker in Berlin. Etruskische Kunst in der Berliner Antikensammlung - Eine Einführung (2010).
Grabcippus in Türform
Antikensammlung
Vorderseite des Steins als Tür mit vier kassettenartig vertieften Feldern gebildet; in den unteren Feldern Ringgriffe, zwischen den Feldern scheibenförmige Belege; lateinische Inschrift: Posilla Poblicia Sex(ti) f(ilia) Grabmälern in Gestalt von Türstelen liegt die Vorstellung von der Grab- oder Unterweltstür zugrunde. Die Romanisierung Vulcis - nach 90 v.Chr. römisches Municipium - hatte den Übergang von etruskischen zu lateinischen Inschriften auf den Grabsteinen zur Folge.
Archaischer Grabaufsatz (Cippus)
Antikensammlung
Der Cippus besteht aus einem kugelförmigen Kopf, einem kurzen zylindrischen Schaft und einem roh und unregelmäßig behauenen Basisteil. Die auch als ›Phallossteine‹ bezeichneten Cippen dienten als Bekrönung von Grabhügeln. Sie sind seit dem 7. Jh. v. Chr. in Zentral- und Westkleinasien verbreitet und wurden auch noch in der römischen Kaiserzeit als Grabschmuck verwendet. Im Laufe ihrer Entwicklung wurden sie kleiner und schlanker, wobei der Kopf sich stärker als eine Kugel vom schlanken, basislosen Schaft abhob. Ihre besondere Form als anikonisches Grabmal kann vielleicht auf bronzezeitliche Idole mit runder Kopfscheibe zurückgeführt werden. Unmittelbar an der Stadtmauer von Pergamon wurden auch mehrere kleinformatige Cippen aus Andesit gefunden, die zu römischen Reihengräbern des 1.−2. Jhs. n. Chr. gehörten. Katalog zur Ausstellung "Pergamon - Panorama der antiken Metropole" 30.09.2011 - 30.09. 2012 (V. Kästner Kat. Nr. 2.26).