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Object type: Federhaube
Ethnologisches Museum
Federhaube (RARIRORI) getragen anläßlich der auf die Pflanzperiode folgenden Feste (nach Leroux). Auf ein eng geknüpftes konisches Baumwollnetz sind 8 nach oben weisende Federreihen aus braunen, schwarzen und weißen Deckfedern befestigt. Die Federn stehen seitlich ab, wobei die Federn der unteren 4 Reihen (bestehend aus braunen und schwarzen Federn) nach innen gerichtet sind, und die Federn der oberen 4 Reihen (bestehend aus braunen, schwarzen und weißen Federn) nach außen gerichtet sind. Mit Hilfe eines Bandes kann die Haube der Kopfgröße des jeweiligen Trägers angepaßt werden.
Ethnologisches Museum
Federhaube mit Behang aus dicken Baumwollschnüren; von Schamanen bei Begräbnisfeiern getragen ("ABEATA"). Auf eine Haube aus gebogenen Bambuslamellen ist innen und außen eine Lage unbearbeiteter Baumwolle befestigt. Um den Rand sind 2 Federreihen gebunden: auf der größeren Federreihe bestehend aus vielfarbigen Amazonen-Deckfedern liegt die 2. Federreihe aus schwarzen Deckfedern. An die Haube ist innen ein Geflecht aus Palmblatt gebunden, an welches wiederum der zur Vorderseite hin offene Behang aus dicken Baumwollschnüren (Baumwollfäden mit unbearbeiteter Baumwolle umwickelt) durch umwickelndes Wulsthalbflechten zusammengehalten, angeknotet ist. Am unteren Ende des Behanges ist an jede der Baumwollschnüre eine braun-schwarze Gaviao (=Harpyie) Schwung- oder Schwanzfeder angeknotet. An der Stirnseite der Haube festgeknotet, hängen 3 mit teilweise unbearbeiteter Baumwolle umwickelte Bambusröhrchen, an deren Ende je ein Federbouquet aus schwarzen Deckfederchen gebunden ist.
Ethnologisches Museum
Eintrag historische Karteikarte: Federmütze Eintrag im historischen Hauptkatalog: Federmütze
Ethnologisches Museum
Eintrag historische Karteikarte, Eintrag im historischen Hauptkatalog: Federhaube