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Object type: Feldflasche
Museum Europäischer Kulturen
Aluflasche, mit Schraubverschluß, mit Becher, Flasche in Filz eingekleidet, Filz seitlich aufknöpfbar, roter Alubecher, Becher und Schraubverschluß an Filz bzw. Flasche befestigt, mit Tragegurt.
Museum Europäischer Kulturen
Filz, Metall, Leder, Form der Flasche: oval, flach, die Flasche ist mit dem grauen Filz umkleidet, an der Seite mit vier braunen Knöpfen geschlossen, oben ein Schraubverschluss, der mit einer Kette gesichert ist. Um die Länge der Flasche führt ein brauner Lederriemen mit Schnalle, der auch den Trinkbecher umschließt, der oben auf dem Verschluß sitzt; Aluminium, grau bemalt, an dem braunen Lederriemen befindet sich auch ein Karabinerhaken zum Anhängen.
Feldflasche
Kunstgewerbemuseum
Bis heute hat sich die Form der seitlich abgeflachten, linsenförmig gewölbten Feldflasche kaum verändert. Ursprünglich aus Holz gefertigt, hat man sie seit dem 14. Jahrhundert auch aus Zinn gegossen, wie eine Reihe von Beispielen in verschiedenen Museen veranschaulichen kann, darunter die Flasche des Berliner Museums. Sie wurde beim Baggern aus dem Rhein geborgen und trägt im kreisrunden Medaillon das Wappen der Kölner Familie Nisselrode. Die Fundumstände bzw. Wappen bestätigen, daß der Flaschentypus mit den beiden aufrechtstehenden, eckigen Ohrenhenkeln zum Befestigen von Riemen oder Hanfschnüren, den die Berliner Flasche vertritt, im Rheinland, in den Niederlanden und im norddeutschen Küstengebiet in Gebrauch war. Franz Adrian Dreier