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Object type: Fragment (Fliese)
Museum für Islamische Kunst
Fragment einer Fliese aus Quarzfritte. Der reliefierte Dekor besteht aus einem floralem Flechtmuster, während die schmale Borte mit einer Blattranke verziert ist. Vergleichbar mit TS 406. Das Fragment wurde während der Ausgrabungen in Tacht-e Soleiman gefunden und stammt aus dem Jagdpalast des Il-Chan Abaqa, der als Sommerresidenz diente.
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Fragment einer Fliese aus Quarzfritte. Die Fliese ist mit einer türkisfarbenen Glasur überzogen und zeigt den reliefierten Schwanz eines Phönixes. Das Fragment wurde während der Ausgrabungen in Tacht-e Soleiman im Iran gefunden und stammt aus dem Sommerpalast des Abaqa Chan, einem Il-Chanidischen Herrscher.
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Randfragment einer Fliese aus Quarzfritte. Der reliefierte Dekor zeigt eine Blüte. Entlang eines Randes verläuft eine dünne Borte, die mit einfachen Ranken verziert ist. Vergleichbar mit I. 13/69.19 b 1 und 5 Das Fragment wurde während der Ausgrabungen in Tacht-e Soleiman gefunden und stammt aus dem Jagdpalast des Il-Chan Abaqa, der als Sommerresidenz diente.
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Fragment einer Fliese aus Quarzfritte. Der reliefierte Dekor zeigt einen fliegenden Vogel, der von Pflanzen umgeben ist. Das Fragment wurde während der Ausgrabungen in Tacht-e Soleiman gefunden und stammt aus dem Jagdpalast des Il-Chan Abaqa, der als Sommerresidenz diente.
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Fragment einer Fliese aus Quarzfritte. Der reliefierte Dekor zeigt eine liegende Gazelle und eine Blüte. Das Fragment wurde während der Ausgrabungen in Tacht-e Soleiman gefunden und stammt aus dem Jagdpalast des Il-Chan Abaqa, der als Sommerresidenz diente.
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Fragment einer Fliese aus opakem rotem, gelbem, grünem, manganfarbenem und blauem Glas. Die ursprünglich quadratische Fliese maß etwa 16 cm x 16 cm x 0,8 –1,1 cm, zusammengesetzt aus Millefiorischeiben. Zu deren Herstellung wurden ursprünglich vermutlich lange, bunte und unterschiedlich dicke Glasstäbe zu bestimmten Mustern arrangiert. Diese wurden zusammengeschmolzen, anschließend in eine Wandungsdicke von 0,8 cm gebrochen oder geschnitten und die einzelnen Scheiben zu einer zuvor entworfenen quadratischen Komposition nebeneinander gelegt. Danach wurden sie zu einer Fliese zusammengeschmolzen. Da die Unterseiten stumpf sind, wurden die Fliesenoberseiten wohl durch Schliff poliert und erhielten so ihren Glanz. Mörtelspuren weisen darauf hin, dass die Fliesen ursprünglich auf einer Wand versetzt waren. Das erhaltene Fliesenfragment lässt Reste eines quadratischen Mittelfeldes erkennen, das von verschieden gemusterten und unterschiedlich großen Friesen umgeben ist. Die äußere Umrandung besteht aus zwei Friesen, die Motive des quadratischen Innenfeldes wiederholen. Alle Details verweisen auf eine vorher genau festgelegte Komposition. Da außer größeren Fragmenten zahlreiche kleinere Fliesenfragmente gefunden wurden, waren sie wohl in größerer Anzahl in einem zentralen Raum des Kalifenpalastes in Samarra angebracht. Millefioriglas (von italienisch "tausend Blumen") ist in islamischer Zeit von Ägypten bis Iran verwendet worden. Es gibt unterschiedliche Schalenformen (I. 3/73), Fragmente von Zahnfläschchen (I. 2/73) und Spielsteine (I. 25/75). Teilweise wurde dort ein Millefioriüberzug auf einen Glaskern aufgeschmolzen. Nach dem 10. Jahrhundert lassen sich jedoch keine Zeugnisse der Millefioritechnik mehr nachweisen.
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Fragment einer Fliese aus Quarzfritte. Die Fliese zeigt den Vorderteil eines laufenden Drachens. Mit offenen Maul wendet der Drache seinen Kopf nach hinten. Er ist von mehreren Spiralen und chinesischen Wolken umgeben. Oberhalb der Darstellung ist eine Bordüre mit Blütendarstellungen zu erkennen, unter anderem Granatapfelblüten. Die untere Bordüre ist mit einer Blütenranke verziert. Das Fragment wurde während der Ausgrabungen in Tacht-e Soleiman im Iran gefunden und stammt aus dem Sommerpalast des Abaqa Chan, einem Il-Chanidischen Herrscher. Die dargestellten Motive zeugen vom Geschmack der Herrscher, der durch China beeinflusst wurde.
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Fragment einer Fliese aus Quarzfritte. Der reliefierte Dekor zeigt einen fliegenden Papageien, der von Pflanzen umgeben ist. Das Fragment wurde während der Ausgrabungen in Tacht-e Soleiman gefunden und stammt aus dem Jagdpalast des Il-Chan Abaqa, der als Sommerresidenz diente.
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Fragment einer Fliese aus Quarzfritte. Die Fliese ist mit einer kobaltblauen Glasur überzogen und zeigt eine Bordüre mit Blüten, darunter Granatapfelblüten (?). Das Fragment wurde während der Ausgrabungen in Tacht-e Soleiman im Iran gefunden und stammt aus dem Sommerpalast des Abaqa Chan, einem Il-Chanidischen Herrscher.
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Fragment einer Fliese aus Quarzfritte. Der reliefierte Dekor besteht aus einem floralem Netzmuster. Das Fragment wurde während der Ausgrabungen in Tacht-e Soleiman gefunden und stammt aus dem Jagdpalast des Il-Chan Abaqa, der als Sommerresidenz diente.
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Kleines Fragment einer Fliese aus opakem rotem, gelbem, grünem, manganfarbenem und blauem Glas. Die ursprünglich quadratische Fliese maß etwa 16 cm x 16 cm x 0,8 –1,1 cm, zusammengesetzt aus Millefiorischeiben. Zu deren Herstellung wurden ursprünglich vermutlich lange, bunte und unterschiedlich dicke Glasstäbe zu bestimmten Mustern arrangiert. Diese wurden zusammengeschmolzen, anschließend in eine Wandungsdicke von 0,8 cm gebrochen oder geschnitten und die einzelnen Scheiben zu einer zuvor entworfenen quadratischen Komposition nebeneinander gelegt. Danach wurden sie zu einer Fliese zusammengeschmolzen. Da die Unterseiten stumpf sind, wurden die Fliesenoberseiten wohl durch Schliff poliert und erhielten so ihren Glanz. Mörtelspuren weisen darauf hin, dass die Fliesen ursprünglich auf einer Wand versetzt waren. Das erhaltene Fliesenfragment lässt Reste eines quadratischen Mittelfeldes erkennen, das von verschieden gemusterten und unterschiedlich großen Friesen umgeben ist. Die äußere Umrandung besteht aus zwei Friesen, die Motive des quadratischen Innenfeldes wiederholen. Alle Details verweisen auf eine vorher genau festgelegte Komposition. Da außer größeren Fragmenten zahlreiche kleinere Fliesenfragmente gefunden wurden, waren sie wohl in größerer Anzahl in einem zentralen Raum des Kalifenpalastes in Samarra angebracht. Millefioriglas (von italienisch "tausend Blumen") ist in islamischer Zeit von Ägypten bis Iran verwendet worden. Es gibt unterschiedliche Schalenformen (I. 3/73), Fragmente von Zahnfläschchen (I. 2/73) und Spielsteine (I. 25/75). Teilweise wurde dort ein Millefioriüberzug auf einen Glaskern aufgeschmolzen. Nach dem 10. Jahrhundert lassen sich jedoch keine Zeugnisse der Millefioritechnik mehr nachweisen.
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Kleines Fragment einer Fliese aus opakem rotem, gelbem, grünem, manganfarbenem und blauem Glas. Die ursprünglich quadratische Fliese maß etwa 16 cm x 16 cm x 0,8 –1,1 cm, zusammengesetzt aus Millefiorischeiben. Zu deren Herstellung wurden ursprünglich vermutlich lange, bunte und unterschiedlich dicke Glasstäbe zu bestimmten Mustern arrangiert. Diese wurden zusammengeschmolzen, anschließend in eine Wandungsdicke von 0,8 cm gebrochen oder geschnitten und die einzelnen Scheiben zu einer zuvor entworfenen quadratischen Komposition nebeneinander gelegt. Danach wurden sie zu einer Fliese zusammengeschmolzen. Da die Unterseiten stumpf sind, wurden die Fliesenoberseiten wohl durch Schliff poliert und erhielten so ihren Glanz. Mörtelspuren weisen darauf hin, dass die Fliesen ursprünglich auf einer Wand versetzt waren. Das erhaltene Fliesenfragment lässt Reste eines quadratischen Mittelfeldes erkennen, das von verschieden gemusterten und unterschiedlich großen Friesen umgeben ist. Die äußere Umrandung besteht aus zwei Friesen, die Motive des quadratischen Innenfeldes wiederholen. Alle Details verweisen auf eine vorher genau festgelegte Komposition. Da außer größeren Fragmenten zahlreiche kleinere Fliesenfragmente gefunden wurden, waren sie wohl in größerer Anzahl in einem zentralen Raum des Kalifenpalastes in Samarra angebracht. Millefioriglas (von italienisch "tausend Blumen") ist in islamischer Zeit von Ägypten bis Iran verwendet worden. Es gibt unterschiedliche Schalenformen (I. 3/73), Fragmente von Zahnfläschchen (I. 2/73) und Spielsteine (I. 25/75). Teilweise wurde dort ein Millefioriüberzug auf einen Glaskern aufgeschmolzen. Nach dem 10. Jahrhundert lassen sich jedoch keine Zeugnisse der Millefioritechnik mehr nachweisen.
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Kleines Fragment einer Fliese aus opakem rotem, gelbem, grünem, manganfarbenem und blauem Glas. Die ursprünglich quadratische Fliese maß etwa 16 cm x 16 cm x 0,8 –1,1 cm, zusammengesetzt aus Millefiorischeiben. Zu deren Herstellung wurden ursprünglich vermutlich lange, bunte und unterschiedlich dicke Glasstäbe zu bestimmten Mustern arrangiert. Diese wurden zusammengeschmolzen, anschließend in eine Wandungsdicke von 0,8 cm gebrochen oder geschnitten und die einzelnen Scheiben zu einer zuvor entworfenen quadratischen Komposition nebeneinander gelegt. Danach wurden sie zu einer Fliese zusammengeschmolzen. Da die Unterseiten stumpf sind, wurden die Fliesenoberseiten wohl durch Schliff poliert und erhielten so ihren Glanz. Mörtelspuren weisen darauf hin, dass die Fliesen ursprünglich auf einer Wand versetzt waren. Das erhaltene Fliesenfragment lässt Reste eines quadratischen Mittelfeldes erkennen, das von verschieden gemusterten und unterschiedlich großen Friesen umgeben ist. Die äußere Umrandung besteht aus zwei Friesen, die Motive des quadratischen Innenfeldes wiederholen. Alle Details verweisen auf eine vorher genau festgelegte Komposition. Da außer größeren Fragmenten zahlreiche kleinere Fliesenfragmente gefunden wurden, waren sie wohl in größerer Anzahl in einem zentralen Raum des Kalifenpalastes in Samarra angebracht. Millefioriglas (von italienisch "tausend Blumen") ist in islamischer Zeit von Ägypten bis Iran verwendet worden. Es gibt unterschiedliche Schalenformen (I. 3/73), Fragmente von Zahnfläschchen (I. 2/73) und Spielsteine (I. 25/75). Teilweise wurde dort ein Millefioriüberzug auf einen Glaskern aufgeschmolzen. Nach dem 10. Jahrhundert lassen sich jedoch keine Zeugnisse der Millefioritechnik mehr nachweisen.
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Fragment einer Fliese aus opakem rotem, gelbem, grünem, manganfarbenem und blauem Glas. Die ursprünglich quadratische Fliese maß etwa 16 cm x 16 cm x 0,8 –1,1 cm, zusammengesetzt aus Millefiorischeiben. Zu deren Herstellung wurden ursprünglich vermutlich lange, bunte und unterschiedlich dicke Glasstäbe zu bestimmten Mustern arrangiert. Diese wurden zusammengeschmolzen, anschließend in eine Wandungsdicke von 0,8 cm gebrochen oder geschnitten und die einzelnen Scheiben zu einer zuvor entworfenen quadratischen Komposition nebeneinander gelegt. Danach wurden sie zu einer Fliese zusammengeschmolzen. Da die Unterseiten stumpf sind, wurden die Fliesenoberseiten wohl durch Schliff poliert und erhielten so ihren Glanz. Mörtelspuren weisen darauf hin, dass die Fliesen ursprünglich auf einer Wand versetzt waren. Das erhaltene Fliesenfragment lässt Reste eines quadratischen Mittelfeldes erkennen, das von verschieden gemusterten und unterschiedlich großen Friesen umgeben ist. Die äußere Umrandung besteht aus zwei Friesen, die Motive des quadratischen Innenfeldes wiederholen. Alle Details verweisen auf eine vorher genau festgelegte Komposition. Da außer größeren Fragmenten zahlreiche kleinere Fliesenfragmente gefunden wurden, waren sie wohl in größerer Anzahl in einem zentralen Raum des Kalifenpalastes in Samarra angebracht. Millefioriglas (von italienisch "tausend Blumen") ist in islamischer Zeit von Ägypten bis Iran verwendet worden. Es gibt unterschiedliche Schalenformen (I. 3/73), Fragmente von Zahnfläschchen (I. 2/73) und Spielsteine (I. 25/75). Teilweise wurde dort ein Millefioriüberzug auf einen Glaskern aufgeschmolzen. Nach dem 10. Jahrhundert lassen sich jedoch keine Zeugnisse der Millefioritechnik mehr nachweisen.
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Kleines Fragment einer Fliese aus opakem rotem, gelbem, grünem, manganfarbenem und blauem Glas. Die ursprünglich quadratische Fliese maß etwa 16 cm x 16 cm x 0,8 –1,1 cm, zusammengesetzt aus Millefiorischeiben. Zu deren Herstellung wurden ursprünglich vermutlich lange, bunte und unterschiedlich dicke Glasstäbe zu bestimmten Mustern arrangiert. Diese wurden zusammengeschmolzen, anschließend in eine Wandungsdicke von 0,8 cm gebrochen oder geschnitten und die einzelnen Scheiben zu einer zuvor entworfenen quadratischen Komposition nebeneinander gelegt. Danach wurden sie zu einer Fliese zusammengeschmolzen. Da die Unterseiten stumpf sind, wurden die Fliesenoberseiten wohl durch Schliff poliert und erhielten so ihren Glanz. Mörtelspuren weisen darauf hin, dass die Fliesen ursprünglich auf einer Wand versetzt waren. Das erhaltene Fliesenfragment lässt Reste eines quadratischen Mittelfeldes erkennen, das von verschieden gemusterten und unterschiedlich großen Friesen umgeben ist. Die äußere Umrandung besteht aus zwei Friesen, die Motive des quadratischen Innenfeldes wiederholen. Alle Details verweisen auf eine vorher genau festgelegte Komposition. Da außer größeren Fragmenten zahlreiche kleinere Fliesenfragmente gefunden wurden, waren sie wohl in größerer Anzahl in einem zentralen Raum des Kalifenpalastes in Samarra angebracht. Millefioriglas (von italienisch "tausend Blumen") ist in islamischer Zeit von Ägypten bis Iran verwendet worden. Es gibt unterschiedliche Schalenformen (I. 3/73), Fragmente von Zahnfläschchen (I. 2/73) und Spielsteine (I. 25/75). Teilweise wurde dort ein Millefioriüberzug auf einen Glaskern aufgeschmolzen. Nach dem 10. Jahrhundert lassen sich jedoch keine Zeugnisse der Millefioritechnik mehr nachweisen.
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Kleines Fragment einer Fliese aus opakem rotem, gelbem, grünem, manganfarbenem und blauem Glas. Die ursprünglich quadratische Fliese maß etwa 16 cm x 16 cm x 0,8 –1,1 cm, zusammengesetzt aus Millefiorischeiben. Zu deren Herstellung wurden ursprünglich vermutlich lange, bunte und unterschiedlich dicke Glasstäbe zu bestimmten Mustern arrangiert. Diese wurden zusammengeschmolzen, anschließend in eine Wandungsdicke von 0,8 cm gebrochen oder geschnitten und die einzelnen Scheiben zu einer zuvor entworfenen quadratischen Komposition nebeneinander gelegt. Danach wurden sie zu einer Fliese zusammengeschmolzen. Da die Unterseiten stumpf sind, wurden die Fliesenoberseiten wohl durch Schliff poliert und erhielten so ihren Glanz. Mörtelspuren weisen darauf hin, dass die Fliesen ursprünglich auf einer Wand versetzt waren. Das erhaltene Fliesenfragment lässt Reste eines quadratischen Mittelfeldes erkennen, das von verschieden gemusterten und unterschiedlich großen Friesen umgeben ist. Die äußere Umrandung besteht aus zwei Friesen, die Motive des quadratischen Innenfeldes wiederholen. Alle Details verweisen auf eine vorher genau festgelegte Komposition. Da außer größeren Fragmenten zahlreiche kleinere Fliesenfragmente gefunden wurden, waren sie wohl in größerer Anzahl in einem zentralen Raum des Kalifenpalastes in Samarra angebracht. Millefioriglas (von italienisch "tausend Blumen") ist in islamischer Zeit von Ägypten bis Iran verwendet worden. Es gibt unterschiedliche Schalenformen (I. 3/73), Fragmente von Zahnfläschchen (I. 2/73) und Spielsteine (I. 25/75). Teilweise wurde dort ein Millefioriüberzug auf einen Glaskern aufgeschmolzen. Nach dem 10. Jahrhundert lassen sich jedoch keine Zeugnisse der Millefioritechnik mehr nachweisen.
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Kleines Fragment einer Fliese aus opakem rotem, gelbem, grünem, manganfarbenem und blauem Glas. Die ursprünglich quadratische Fliese maß etwa 16 cm x 16 cm x 0,8 –1,1 cm, zusammengesetzt aus Millefiorischeiben. Zu deren Herstellung wurden ursprünglich vermutlich lange, bunte und unterschiedlich dicke Glasstäbe zu bestimmten Mustern arrangiert. Diese wurden zusammengeschmolzen, anschließend in eine Wandungsdicke von 0,8 cm gebrochen oder geschnitten und die einzelnen Scheiben zu einer zuvor entworfenen quadratischen Komposition nebeneinander gelegt. Danach wurden sie zu einer Fliese zusammengeschmolzen. Da die Unterseiten stumpf sind, wurden die Fliesenoberseiten wohl durch Schliff poliert und erhielten so ihren Glanz. Mörtelspuren weisen darauf hin, dass die Fliesen ursprünglich auf einer Wand versetzt waren. Das erhaltene Fliesenfragment lässt Reste eines quadratischen Mittelfeldes erkennen, das von verschieden gemusterten und unterschiedlich großen Friesen umgeben ist. Die äußere Umrandung besteht aus zwei Friesen, die Motive des quadratischen Innenfeldes wiederholen. Alle Details verweisen auf eine vorher genau festgelegte Komposition. Da außer größeren Fragmenten zahlreiche kleinere Fliesenfragmente gefunden wurden, waren sie wohl in größerer Anzahl in einem zentralen Raum des Kalifenpalastes in Samarra angebracht. Millefioriglas (von italienisch "tausend Blumen") ist in islamischer Zeit von Ägypten bis Iran verwendet worden. Es gibt unterschiedliche Schalenformen (I. 3/73), Fragmente von Zahnfläschchen (I. 2/73) und Spielsteine (I. 25/75). Teilweise wurde dort ein Millefioriüberzug auf einen Glaskern aufgeschmolzen. Nach dem 10. Jahrhundert lassen sich jedoch keine Zeugnisse der Millefioritechnik mehr nachweisen.
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Fragment einer Belagplatte für Wand- oder Fußbodenverkleidungen bzw. intarsiaartiges Dekor aus schwarz und grün geflecktem Marmor, sogenanntem perfido verde. Das beidseitig zugesägte und beschliffene dünne Plattenbruchstück aus importiertem farbigem Konglomeratgestein weist eine besägte und eine retuschierte Kante auf. Das Fragment wurde bei den Ausgrabungen im Palastbereich von Ktesiphon gefunden.
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Aus mehreren Fragmenten zusammengesetzte, teilergänzte Fliese einer dekorativen Wandverkleidung aus Stuckplatten. Das Ornament setzt sich als Bestandteil eines stilisierten floralen Frieses in unendlichem Rapport aus randständigen Halbpalmetten und Lotusblütenfächern über doppelten Bogenranken zusammen. Auf den Ranken sitzen als Palmettenbasis doppelte Heftel, die Lotusblütenfächer wachsen aus einer Dreiblattknospe über einer Hohlperle heraus. Die Plattenfragmente wurden bei den Ktesiphon-Grabungen in einem Haus im Stadtgebiet al-Maʿarid östlich des Palast geborgen.
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Modelgeformte sogenannte Widderplatte einer mehrteiligen Wandverkleidung aus Stuck. Durch den bestoßenen Rand ist nicht eindeutig zu erkennen, ob es sich wie bei Objekt I. 2213 um eine rechteckige oder eine wabenförmige Fliese handelt. Die in den Details überarbeitete Stuckfliese zeigt einen angeketteten, nach links gewendeten Widder. Die Tierdarstellung trägt ein mit einem Perlstab dekoriertes Halsband, an dem ein blütenförmiger Anhänger angebracht ist. Der Bock hat vor sich ein Pflanzenbündel und ist in einem von vier mit Kreisaugen versehenen, quadratischen Ornamenten gebündelten Kreismedaillon dargestellt. Dieses setzt sich aus einer doppelten Punkt- oder Perlenreihe zusammen. Das Stück wurde im Kunsthandel erworben und stammt wohl aus dem Ktesiphongebiet.
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Modelgeformte sogenannte Widderplatte einer mehrteiligen Wandverkleidung aus Stuck. Durch den bestoßenen Rand ist nicht eindeutig zu erkennen, ob es sich wie bei Objekt I. 2213 um eine rechteckige oder eine wabenförmige Fliese handelt. Die in den Details überarbeitete Stuckfliese zeigt einen angeketteten, nach links gewendeten Widder. Die Tierdarstellung trägt ein mit einem Perlstab dekoriertes Halsband, an dem ein blütenförmiger Anhänger angebracht ist. Der Bock hat vor sich ein Pflanzenbündel und ist in einem von vier mit Kreisaugen versehenen, quadratischen Ornamenten gebündelten Kreismedaillon dargestellt. Dieses setzt sich aus einer doppelten Punkt- oder Perlenreihe zusammen. Das Stück wurde im Kunsthandel erworben und stammt wohl aus dem Ktesiphongebiet.
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Rechteckige Widderplatte einer mehrteiligen Wandverkleidung. Die modelgeformte und in den Details überarbeitete Stuckplatte zeigt einen angeketteten, nach links gewendeten Widder. Die Tierdarstellung trägt ein mit einem Perlstab dekoriertes Halsband, an dem ein blütenförmiger Anhänger angebracht ist. Der Bock hat vor sich ein Pflanzenbündel und ist in einem von vier mit Kreisaugen versehenen, quadratischen Ornamenten gebündelten Kreismedaillon dargestellt. Dieses setzt sich aus einer doppelten Punkt- oder Perlenreihe zusammen. Den erhaltenen Eckzwickel füllt stilisiertes Blattwerk. Das Stück wurde im Kunsthandel erworben und stammt wohl aus dem Ktesiphongebiet.
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Fragmentierte modelgeformte Stuckplatte einer repräsentativen Wandverkleidung mit Fliesen. Die sogenannte Nīšānplatte zeigt in einem nur noch am rechten Bildrand erhaltenen Kreis aus einem von Leisten eingefassten Perlstab eine Flügelpalmette und eine sasanidische Pahlawi-Devise. Das achsialsymmetrisch, heraldisch angeordnete Flügelpaar besteht aus geschuppt angeordneten Federn mit Mittelrippe, über Perlreihen schwingen sich die Flugfedern auf. Über einer zentralen Hohlperle sitzt das aus einem Doppelsteg gebildete Pahlawi-Monogramm, bekrönt von einem kleinen Halbmond, hinter dem ein Winkel des Schriftzugs hervorragt. Die Fliese entstammt nicht den Ktesiphon-Grabungen, sie wurde vor Ort angekauft.
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Fragment einer Wandverkleidung aus Stuck mit einem Ranken- bzw. in Halbpalmetten auslaufenden Arabeskenband zwischen Leisten. Die nicht erhaltene Bildfläche der modelgeformten Platte kann ein weiteres Friesband aus durchkreuzten Mäandern oder einen Fries aus Palmetten- oder Blütenmotiven besessen haben. Die rahmende Borte gehörte zu einer repräsentativen, mit reliefierten Stuckfliesen belegten Wandfläche. Als Oberflächenveredlung erhielt die Platte einen dicken, möglicherweise mehrfach erneuerten Anstrich mit einer weißen Kalkschlemme. Das Fragment gehörte zur Ausstattung eines Hauses im Stadtgebiet al-Maʿarid östlich des Palastes von Ktesiphon.
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Rechteckiges Fliesenfragment aus Irdenware. Die modelgeprägte Fliese ist mit opaker gelber Glasur überzogen und war Teil einer im Kufi-Duktus geschriebenen Inschrift.
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Fragment einer Fliese aus Irdenware. Die modelgeprägte Fliese ist mit opaker gelber Glasur überzogen und zeigt den Kopf eines Löwen.
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Auf der Oberfläche stark verwittertes bzw. bestoßenes Fragment einer Wandverkleidung aus Stuck. Sichtbar sind Reste eines von durchkreuzten Mäanderfriesen eingefassten Ranken- bzw. Arabeskenbandes zwischen breiten, glatten Randleisten (nicht erhalten). Derartige modelgeformte Platten bildeten den Rahmen bzw. den Sockelabschluss für eine repräsentative, mit reliefierten Stuckfliesen belegte Wandfläche und wurden friesartig zu einem Ornamentband aneinander gereiht. Das Plattenfragment stammt aus einem Haus vom Westhügel Ktesiphons (Umm az-Zaʿtir; vgl. KtO 1200 sowie Kt.I 177.5, 252.2 und 252.4).
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Bestoßenes Fragment einer Wandverkleidung aus Stuck mit Resten eines von durchkreuzten Mäanderfriesen eingefassten Ranken- bzw. Arabeskenband zwischen breiten, glatten Randleisten. Derartige modelgeformte Platten bildeten den Rahmen bzw. den Sockelabschluss für eine repräsentative, mit reliefierten Stuckfliesen belegte Wandfläche und wurden friesartig zu einem Ornamentband aneinander gereiht. Als Oberflächenveredlung erhielten die Platten einen weißen Anstrich mit einer Kalkschlemme, die fragmentarisch erhalten ist. Das Fragment stammt aus einem Haus vom Westhügel Ktesiphons ( Umm az-Zaʿtir; vgl. KtO 1200 sowie Kt.I 177.5, 252.2 und 267.3).
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Bestoßenes Randfragment einer Wandverkleidung aus Stuck mit Resten eines von durchkreuzten Mäanderfriesen eingefassten Ranken- bzw. Arabeskenbands zwischen breiten, glatten Randleisten. Derartige modelgeformte Platten bildeten den Rahmen bzw. den Sockelabschluss für eine repräsentative, mit reliefierten Stuckfliesen belegte Wandfläche und wurden friesartig zu einem Ornamentband aneinander gereiht. Am erhaltenen Bruchstück findet sich der das Band seitlich abschließende vertikale Steg. Als Oberflächenveredlung erhielten die Platten einen weißen Anstrich mit einer Kalkschlemme, die fragmentarisch erhalten ist. Das Fragment stammt aus einem Haus vom Westhügel Ktesiphons (Umm az-Zaʿtir; vgl. KtO 1200 sowie Kt.I 177.5, 252.4 und 267.3).