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Object type: Fragment (Nischen-Teppich)
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines osmanischen Nischenteppichs. Erhalten sind der untere Teil des Nischenfeldes, die Hauptbordüre sowie die schmalen Nebenbordüren. Das Nischenfeld zeigt doppelte Säulen, von denen links beide erhalten sind. Dazwischen erscheint eine Reihe aufrechter schmaler Tulpen, über denen der Grund dicht mit dem Chintamani-Motiv bedeckt ist, das aus drei Kugeln zwischen zwei gewellten Streifen besteht, die als Wolkenbänder oder Tigerstreifen gedeutet werden. Die Hauptbordüre ist mit einer Blütenranke verziert, die von zwei schmalen Rosettenbändern eingefasst wird. Das Teppichfragment wurde 1963 in einer Truhe im Kunstgewerbemuseum im Schloss Köpenick entdeckt.
Museum für Islamische Kunst
Nicht vollständig erhaltener Nischen-Teppich. Die rotgrundige Nische schließt oben mit einer verschiedenfarbigen abgetreppten Spitze ab, die auf zwei schmalen blütengefüllten Säulen zu ruhen scheint, deren Kapitelle als stilisierte Palmetten wiedergegeben sind. Die blaugrundigen Zwickel sind mit verzweigtem Rankenwerk in rot und weiß gefüllt. Darüber schließt ein Streifen mit blütenbesetzten Wellenranken auf hellblauem Grund an. Die Hauptbordüre ist umlaufend mit großen Rosetten und Palmetten besetzt; sie wird von mehreren Nebenbordüren und Mitläuferstreifen mit verschiedenen Rankendekoren eingefasst. Der untere Teil des Nischenfeldes fehlt und die linke Säule ist ergänzt. Der Teppich wird der westanatolischen Stadt Gördes zugeordnet.