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Object type: Fragment (Textilien)
Museum für Islamische Kunst
Rechteckiges Fragment mit einer Originalkante. Das Muster zeigt reihenweise versetzte Medaillons mit wolkigem Rand und chinesischen Schriftzeichen im Innern. Dreifache Wellenlinien mit angesetzten Wolkenformen verbinden die Medaillons, bilden dabei ovale Felder und laufen wolkenförmig aus. In den ovalen Feldern erscheint ein geflammtes Motiv. Dieses wie auch die Schriftzeichen stellen glückverheißende und wunscherfüllende Symbole dar. Es handelt sich um einen Grabfund.
Museum für Islamische Kunst
Fragment mit einem durchgehenden Zierstreifen in feiner Stickerei. Er ist wechselnd mit einer Kreuzblüte und Kartuschen, die mit einem doppelten S-Motiv gefüllt sind, gemustert. Es handelt sich um einen Grabfund.
Museum für Islamische Kunst
Gewebefragment mit nicht ganz vollständiger, eingestickter Tiraz-Inschrift. Sie nennt den Abbasidenkalifen al-Muʿtamid ʿalā-llāh. Die Schriftzeile in einfachem Kufi-Duktus ist einfarbig rot und hat zwei blaue Ligaturen. Das aus Ägypten stammende Fragment wurde im Dschausaq-Palast in Samarra gefunden. Diese Stadt war im 9. Jahrhundert die Hauptstadt des Abbasidenkalifats.
Museum für Islamische Kunst
Langes schmales Fragment eines Tuches. Seine Muster sind teils auf hellem, teils in dunklen Grund gesetzt. Zu erkenne ist ein breiteres Feld, das mit Punkten und Blüten gefüllt ist, gefolgt von verschieden gemusterten Streifen. Den Abschluss bildet eine breite Borte mit Halbkreisen, in denen drei Lotuspalmetten auf dreieckigem Sockel stehen und die von einer Reihe stilisierter Blätter begrenzt werden. Nur in dieser Borte ist der Druck leidlich passgerecht. Es handelt sich um einen Grabfund.
Museum für Islamische Kunst
Kleines Fragment. Es ist mit Rankenwerk gemustert, auf dem kleine Rosettblüten sitzen. Ähnliche Rosetten sowie größere Weinblätter gehen von den Ranken ab. Es handelt sich um einen Grabfund.
Museum für Islamische Kunst
Sehr beschädigtes Fragment eines Tuches oder Kleidungsstückes. Es zeigt ein Feld mit dichtem Rosettenflechtwerk. Zwei parallele, floral gefüllte Dreieckreihen bilden den Rahmen. Es handelt sich um einen Grabfund.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines batistartigen Gewebes, das mit versetzten Reihen großer stilisierter Baummotive in zwei Farben bedruckt ist. Jedes Bäumchen und die Lanzettblätter, die es begleiten, entwachsen einem winzigen Bodenstück, das mit einer ausgesparten Ranke gemustert ist. Lanzettblätter und Teile des Bäumchens haben eine feine, ausgesparte Binnenmusterung, die meist aus Blütenranken besteht. Es handelt sich um einen Grabfund.
Museum für Islamische Kunst
Kleines Fragment mit figürlichem Dekor. Vermutlich waren Reiter dargestellt, erhalten hat sich das Hinterteil eines mit reichem Geschirr versehenen Pferdes. Reiterdarstellungen stammen aus dem spätantiken Musterrepertoire und im christlichen Ägypten wurden Heilige gern als Reiter dargestellt. In islamischer Zeit waren sie vor allem für Jagd- und Schlachtenszenen sowie für herrscherliche Darstellungen beliebt.
Museum für Islamische Kunst
Allseitig beschnittenes Fragment eines Samtbrokats, dessen stark verblichenes Muster in geschnittenem Flor vor ursprünglich goldenem Grund steht. Es zeigt zwei einander zugewandte junge Falkner, die zu Seiten eines blütenartig stilisierten Baumes stehen. Ihre langen, engärmligen, oben zugeknöpften Obergewänder werden mit zwei Stoffgürteln, von denen eine Tasche hängt, gehalten. Am Hals ist ein kariertes Untergewand sichtbar. Auf dem Kopf tragen sie voluminöse, reich gefältelte Turbane. Der Falke sitzt auf der behandschuhten Rechten jeder Figur, die Linke fasst sein Halsband. Nur relativ wenige Beispiele solcher figürlichen Samtbrokate der Safawidenzeit haben sich erhalten. Alle gehen auf Vorbilder der Miniaturmalerei, besonders der Arbeiten des Riẓā-i ʿAbbāsī, zurück. Der Herstellungsort dieses Samtes war vermutlich Isfahan.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines Zierstreifens. Von seinem Muster aus aneinandergereihten Medaillons hat sich nur eine sechseckige Kartusche mit einem rahmenden Perlband erhalten. In ihr ist ein größerer Vogel, begleitet von zwei kleineren, dargestellt. Die Zwickel zwischen den Medaillons oder Kartuschen sind mit floralen, symmetrischen Blattmotiven verziert. Die erhaltene untere Borte ist ornamental gefüllt. Vom Grundgewebe haben sich nur die Kettfäden erhalten.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines Gewebes mit breiten Musterstreifen, die von schmalen Streifen Grundgewebe begleitet werden. Diagonale Reihen kleiner Kreuzchen füllen diese Musterstreifen. Dazwischen erscheinen schmale Doppelbänder mit Wellenlinien. Alle Muster sind sehr kleinteilig gearbeitet. Es handelt sich um einen Grabfund.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines feinen Gewebes mit zwei identisch gemusterten Zierstreifen. Sie haben in der Mitte eine Reihe Medaillons, in denen jeweils ein Hase dargestellt ist. Die Tiere stehen sich paarweise gegenüber. In den Begleitborten erscheint eine verstümmelte, wiederholte kurze Devise in Arabisch, ausgeführt in steilem Duktus. Es handelt sich um einen Grabfund.
Museum für Islamische Kunst
Locker gewebtes, blau-weiß gestreiftes Fragment mit einer Webkante und drei Zierstreifen. Der mittlere Streifen hat ein ornamental gefülltes Flechtband. Der obere und der untere Streifen zeigen die gleiche Wiederholung der etwas verstümmelt geschriebenen Devise naṣr min allāh (Hilfe von Gott). Zwei Doppelstreifen aus weißen und blauen Schussfäden bilden die äußeren Zierborten. Es handelt sich um einen Grabfund.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines größeren Tuches, teilweise in voller Breite erhalten. In der Mitte hat es eine dreiteilige Mustergruppe. Sie besteht aus einem Streifen mit Tiermedaillons und diesem zugewandt zwei Reihen mit stilisierten Bäumen und Tierpaaren an einem weiteren Baum, alles in regelmäßigem Wechsel. In etwas Abstand erscheint ein weiterer Zierstreifen, der mit ovalen, ornamental gefüllten Medaillons, begleitet von zwei Vogelmedaillon, gefüllt ist. Es handelt sich um einen Grabfund. Das Tuch könnte als Kissen- oder Polsterbezug gedient haben. In Gräbern wurden sie unter den Köpfen Verstorbener gefunden. Vergleiche I. 4915.
Museum für Islamische Kunst
Fragment mit durchgehendem, komplett ausgestickten Zierstreifen. Darin erscheint eine Schriftzeile in kursiver arabischer Schrift. Zwischen den Buchstabenschäften gibt es jeweils drei tropfenförmige Motive, die innen mit einer dreiteiligen Blattform gefüllt sind. Diese wiederholt sich in den Zwickeln. Die aus sich wiederholenden Teilen bestehende Inschrift soll einen guten Wunsch wiedergeben, der sich aber nicht klar identifizieren lässt. Es handelt sich um einen Grabfund.
Museum für Islamische Kunst
Zwei Fragmente mit durchgehendem Musterbändern, die aus zwei sich gegenüberstehenden, identisch gemusterten Streifen bestehen. Ihr Muster, das von arabischer Schrift abgeleitet ist, besteht aus einer Reihe wiederholter, miteinander verbundener Linien mit oberer Verzierung und Kreisen.
Museum für Islamische Kunst
Zwei Fragmente mit einem durchgehenden Zierstreifen. Dieser zeigt in starker Stilisierung gereihte Medaillons, in denen wechselnd Hasen oder eine Vogelpaar zu Seiten eines stabartigen Motivs, wahrscheinlich ein Lebensbaum, dargestellt sind. In den Borten erscheinen wiederholte verstümmelte arabische Inschriften. Es handelt sich um einen Grabfund.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines feinen Gewebes mit einer blauen Webkante und einem breiten Wirkstreifen. Dieser ist teils ornamental mit versetzten Reihen dreiteiliger Motive, teils mit wiederholten kursiven Inschriften gefüllt. Letztere gehen auf die Devise naṣr min allāh (Hilfe von Gott), zurück. Es handelt sich um einen Grabfund. Sehr ähnlich ist I. 3124 a.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines Gewebes mit endlosem Muster. Es zeigt ein Rautennetz, das aus kleinen Quadraten zusammengesetzt ist. In den Feldern erscheinen getreppte Rauten, die ein inneres Kreuz haben. Das Muster erscheint auf der anderen Seite im Negativ. Es handelt sich um einen Grabfund.
Museum für Islamische Kunst
Locker gewebtes Fragment mit zwei identischen Zierstreifen. Sie zeigen in der Mitte ein vereinfachtes Muster mit einem Flechtband, in dessen Medaillons Tiere, Pseudoschrift und Ornamente abwechseln. In den Borten wird in kursiver Schrift die Devise naṣr min allāh (Hilfe von Gott), wiederholt. Die goldgelb-rote Farbigkeit ist charakteristisch für spätfatimidische Wirkereien des 12. Jahrhunderts. Es handelt sich um einen Grabfund.
Museum für Islamische Kunst
Fest gewebtes Fragment mit drei Musterstreifen. Der mittlere, schmale Streifen hat ein Wellenband mit Pseudoschrift. Es wird von kleinen Vogelmedaillons begleitet. Die breiten Streifen sind identisch und zeigen im mittleren Band Vogelmedaillons in detaillierterer Gestaltung als im schmalen Streifen. In den Begleitborten erscheinen verschiedene pflanzliche Motive. Es handelt sich um einen Grabfund.
Museum für Islamische Kunst
Locker gewebtes, in schmalen und breiten Streifen blau-weiß gestreiftes Fragment mit einer Webkante und sechs Zierstreifen. Die oberen beiden sind identisch und haben ein mehrteiliges Flechtband zwischen kursiven Schriftborten. In den anderen, schmaleren, erscheinen Hasen, einfache Schilder und arabische Inschriften. Alle Inschriften wiederholen im Grunde die Devise naṣr min allāh (Hilfe von Gott). Es handelt sich um einen Grabfund.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines feinen Gewebes mit breiten und schmalen Zierstreifen. Sie sind teils mit versetzten Reihen dreiteiliger Ornamente, teils mit wiederholten kursiven arabischen Inschriften gefüllt. Letztere gehen auf die Devise naṣr min allāh (Hilfe von Gott), zurück. Es handelt sich um einen Grabfund. Sehr ähnlich ist I. 3124 b.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines etwas derberen Gewebes mit zwei Zierstreifen. Der eine zeigt ein Band sechseckiger Kartuschen mit einfacher ornamentaler Füllung, in dem anderen wird eine stark verstümmelte, kursive arabische Inschrift wiederholt. Es handelt sich um einen Grabfund.
Museum für Islamische Kunst
Etwas locker gewebtes Fragment. Die zwei identischen Musterstreifen zeigen in der Mitte ein Medaillonband mit stilisierten Vogel(?)motiven. In den Borten erscheint ein wiederholtes Motiv, das auf arabische Schrift zurückgeführt werden könnte. Es handelt sich um einen Grabfund.
Museum für Islamische Kunst
Kleines schmales Fragment. Sein weiß ausgespartes Muster besteht aus einem Rautennetz, gebildet aus tropfenförmigen Medaillons (so genannte Lotuspalmetten). Sie enthalten in kursiven arabischer Schrift entweder das Wort as-sulṭān (der Sultan) oder das Work al-malik (der König). Es handelt sich um einen Grabfund.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines feinen Gewebes. Vom Grundgewebe hat sich fast nichts erhalten. Das Musterband zeigt in der Mitte gereihte Hasenmedaillons, von Blattranken begleitet, und in den Borten weitere Blattranken. Die Hasen stehen sich paarweise gegenüber. Zwischen Mittelteil und Borten erscheinen Zahnschnittsäume. Zur Stabilisierung mit Leinen unterlegt. Es handelt sich um einen Grabfund.
Museum für Islamische Kunst
In zwei Teilen erhaltenes Fragment, das ein Muster aus Kreismedaillons besitzt. Sie zeigen einen stehenden Vogel im Perlkreis und sind durch kleine achteckige Perlringe miteinander verbunden. Das Muster zeigt die Weiterführung sasanidischer Gewebemuster in frühislamischer Zeit.
Museum für Islamische Kunst
Zwei Fragmente eines feinen Gewebes mit einer Tiraz-Inschrift in dekorativem Kufi-Duktus. Die Inschrift nennt den in Bagdad herrschenden Abbasidenkalifen al-Mutiʿ li-llah. Das Textil wurde in Ägypten hergestellt, das im Jahr 969 von den Fatimiden erobert wurde. Es kann daher nicht später als 969 angefertigt worden sein. Es handelt sich um einen Grabfund.
Museum für Islamische Kunst
Fragment mit einem Muster aus hellen und dunklen Zickzackbändern, gesäumt von kursiven Inschriften. An jeder Spitzen der Zickzackbänder erscheint eine Wappenlilie (fleur-de-lis). Die teils richtig, teils in Spiegelschrift wiedergegebenen Inschriften wiederholen ein Wort, dessen Lesung noch diskutiert wird. Mit einem zugehörigen schmalen Fragment. Es handelt sich um einen Grabfund.