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Object type: Fragment (Tier-Teppich)
Museum für Islamische Kunst
Unvollständig erhaltener Tier-Teppich. Der Teppich zeigt mehrere ungewöhnliche Aspekte: Das Mittelfeld ist außergewöhnlich schmal und nur halb so breit wie die Bordüren der Längsseiten; versetzt angeordnete Knoten für die Ausführung der diagonalen Muster stellen ebenfalls eine Besonderheit dar. Das Mittelfeld zeigt eine vertikale Reihe hakenbesetzter Rauten auf rotem Grund und begrenzt von mehreren schmalen Streifen. Die umlaufende Bordüre ist in breite Rechtecke gegliedert. Die untere Mitte nimmt jeweils eine stilisierte Vogelfigur ein, abwechselnd blau und gelb und nach innen oder nach außen schauend. Die Rechtecke sind eingefasst von rot konturierten Streifen, Diagonalen, eingerollten Haken und weiteren Füllornamenten. An den Schmalseiten haben sich Reste einer gelb-grünen Wellenranke auf dem Mitläuferstreifen erhalten. Die originale Breite ist ebenso unklar wie die genaue Herkunft. Wahrscheinlich war der Teppich um einiges breiter; als Herkunft wird Anatolien vermutet.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines sogenannten Tier-Teppichs. Ein Viertel des ursprünglichen Teppichs ist nur noch erhalten und zeigt Reste eines rotgrundigen Medaillons, einer blaugrundigen Kartusche und einer stilisierten Blüte. Das Medaillon umschließt Kraniche und chinesische Wolken, während die Kartusche und Blüte mit verschiedenen Arten von Blüten versehen sind. Eine Landschaft mit verschiedenen Arten von Tieren und Bäumen auf weißem Grund umgeben das Medaillon, die Kartusche und die Blüte. Drachen, Huftiere und Panther sowie Zypressen und Blüten sind zu erkennen. Die blaugrundige Bordüre ist mit einer Blütenranke versehen. Die Zwickel weisen eine rote Füllung auf. Der Teppich war ursprünglich über 600 cm lang und 360 cm breit, wurde jedoch beim Bombenangriff 1945 auf Berlin zerstört. Die großformatigen Teppiche konnten nicht ausgelagert werden und wurden so aufgerollt in die Berliner Reichsmünze gebracht. Der Teppich wurde 1891 von Wilhelm von Bode erworben und befand sich wohl früher in einer Synagoge in Venedig. Er gehört zu den ersten Teppichen des Museums für Islamische Kunst.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines Tier-Teppichs. Erhalten ist die linke obere Ecke mit Bordüre und Mittelfeld. Auf gelbem Grund sind Tierkampfszenen und Reiter vor dünnen, eckig geführten Ranken dargestellt. Die Reiter tragen Falken, entsprechend den Vorbildern von safawidischen Jagd-Teppichen. In den Tierkampfszenen werden Stiere von Löwen geschlagen. Die blaugrundige Hauptbordüre ist mit einer eckig geführten gelben Ranke besetzt, an der abwechselnd weiße und lila-gelbe Palmetten gegenständig angeordnet sind. Eingefasst wird die Bordüre von zwei Mitläuferstreifen mit reziprokem Zinnenmuster. Der Teppich wird Ostanatolien zugeordnet.
Museum für Islamische Kunst
Fragmente, die vom sogenannten Tier-Teppich (I. 1) stammen. Der Tier-Teppich besteht nur noch aus einem Viertel der ursprünglichen Teppichgröße. Er zeigt ein rotgrundiges Medaillon, eine blaugrundige Kartusche und eine stilisierte Blüte. Das Medaillon umschließt Kraniche und chinesische Wolken, während die Kartusche und Blüte mit verschiedenen Arten von Blüten versehen sind. Eine Landschaft mit verschiedenen Arten von Tieren und Bäumen auf weißem Grund umgeben das Medaillon, die Kartusche und die Blüte. Drachen, Huftiere und Panther sowie Zypressen und Blüten sind zu erkennen. Die blaugrundige Bordüre ist mit einer Blütenranke versehen. Die Zwickel weisen eine rote Füllung auf. Der Teppich war ursprünglich über 600 cm lang und 360 cm breit, wurde jedoch beim Bombenangriff 1945 auf Berlin zerstört. Die großformatigen Teppiche konnten nicht ausgelagert werden und wurden so aufgerollt in die Berliner Reichsmünze gebracht. Der Teppich wurde 1891 von Wilhelm von Bode erworben und befand sich wohl früher in einer Synagoge in Venedig. Er gehört zu den ersten Teppichen des Museums für Islamische Kunst.
Museum für Islamische Kunst
Fragmente eines sogenannten Tier-Teppichs, der während des zweiten Weltkriegs durch einen Bombenangriffs verbrannte. Zu sehen war ursprünglich im Zentrum ein Medaillon auf hellem Grund, welches von Blütenranken und verschiedenen Arten von Tieren umgeben war.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines sogenannten Tier-Teppichs. Auf dunkelblauem Grund ist ein aufsteigendes Motiv zu erkennen, das ein Baummuster aufweist und mehrere Arten von Tieren. Zu sehen sind Huftiere, Panther, die Gazellen reißen sowie Vögel. Auch sind Zypressen und Blüten abgebildet. Ein Teil der hellgrundigen Bordüre ist noch vorhanden, die ein Wellenrankenmotiv mit Blüten aufweist.