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Object type: Galvano
Pistrucci, Benedetto: Waterloo
Münzkabinett
Vorderseite: Die belorbeerten Büsten des britischen Prinzregenten, Franz II. von Österreich, Alexander I. von Russland und Friedrich Wilhelm III. von Preußen nach links umgeben von einem Kreis allegorischer Figuren zum Abschluß des Friedensvertrages. Rückseite: Zwei Reiter (Wellington und Blücher) in klassischer Kleidung, begleitet von Vikoria nach links umgeben von Iupiter mit Viergespann oben und einem Fries mit Gigantenkampf. Rand: COPIE ALWIN KAISER Kommentar: Galvanoplastische Abformung (Kupferhaut über Blei-Zinnkern) vom Originalstempel des Jahres 1849. - Anläßlich der Schlacht bei Waterloo (Belle Alliance) gegen Napoleon I. im heutigen Belgien am 18. Juni 1815. - Die Erteilung des Auftrages an Benedetto Pistrucci (1783-1855) erfolgte 1816 bzw. 1819, doch aufgrund verschiedener Verzögerungen wurden die Stempel erst 1849 fertiggestellt. s. Brown (1980) 209. Siehe hier auch Objektnummer 18250435. Literatur: L. Brown, British Historical Medals 1760-1960 I. George III to William IV (1980) 208 ff. Nr. 870. Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18205647
Ostgoten: Theoderich
Münzkabinett
Vorderseite: REX THEODERICV-S PIVS PRINCIPIS. Drapierte Panzerbüste des Theoderich in der Vorderansicht. In der erhobenen linken Hand eine ihn bekränzende Victoria, die rechte Hand ist grüßend erhoben. Rückseite: REX THEODERICVS VICTOR GENTIVM // COMOB [am Ende der Umschrift ein Zweig]. Victoria auf Globus nach rechts. In ihrer erhobenen rechten Hand hält sie einen Kranz und in ihrem linken Arm einen links geschulterten Palmzweig. Kommentar: Galvanoplastische Nachbildung im Gewicht von 8,59 g des goldenen Originals, welches sich als ehemaliges Stück aus der Sammlung Gnecchi seit 1923 im Museo Nazionale zu Rom befindet. Es sind keine Angaben zur Stempelstellung des Original bekannt. Das Original wurde im Dezember 1894 bei Senigallia gefunden [so Gnecchi (1895) 152] und war als Brosche bzw. Fibel gefasst (vgl. Sallet (1898) 101 mit Abb., Gnecchi I (1912) Taf. 20]. Diese Fassung ist beim Galvano nicht übernommen worden. - Das Gewicht des Originales beträgt 15,32 g mitsamt der Fassung und ungefähr 13,61 g ohne. Literatur: Zum Original: F. Gnecchi, RIN 8, 1895, 149-165 Taf, 3 (Gewicht 15,32 g); A. von Sallet, Münzen und Medaillen (1898) 100 f. mit Abb.; BMC Ostrogoths 54; Gnecchi I 40 Nr. 1 Taf. 20 (Sammlung Gnecchi); F. F. Kraus, Die Münzen Odovacars und des Ostgotenreiches in Italien (1928) 78. 82 Nr. 1 mit Abb. (ehemals Sammlung Gnecchi, seit kurzem Museo Nazionale, rund 13,61 g); M. Metlich, The coinage of Ostrogothic Italy (2004) 15 f. 83 Nr. 3 Taf. 1 (datiert 493-497); C. Barsanti u.a., Rex Theodericvs. Il Medaglione d'oro di Morro d'Alba (2008). Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18258469
Karolinger: Karl der Große
Münzkabinett
Vorderseite: KAROLVS IMP AVG [Karolus Imperator Augustus]. Büste Karls des Großen mit Lorbeerkranz und Kaisermantel (paludamentum) nach rechts. Unter der Büste F. Rückseite: XPICTIANA RELIGIO [Christiana Religio]. Viersäulige Kirche, im Frontjoch und auf dem Giebel je ein Kreuz. Kommentar: Galvanoplastische Nachbildung des silbernen Originals Objektnummer 18202748. Gewicht des Galvanos: 1,51 g. Literatur: Zum Original: E. Gariel, Les monnaies royales de France sous la race carolingienne II (1884) 277 Nr. 55 Taf. 45 (als Karl der Kahle angesprochen); P. Grierson, Money and Coinage under Charlemagne, in: Karl der Große I. Persönlichkeit und Geschichte. Katalog Aachen (1965) Taf. 2,28; K. F. Morrison - H. Grunthal, Carolingian Coinage (1967) Nr. 319; G. Depeyrot, Le numeraire carolingien (1998) Nr. 1168; J. Lafaurie, Les monnaies impériales de Charlemagne, in: Académie des Inscriptions & Belles-Lettres. Comptes rendus des séances de l'année 1978, Janvier-Mars (1978) Nr. 19; B. Kluge, Die Bildnispfennige Karls des Großen, in: Moneta Mediaevalis. Festschrift S. Suchodolski (2002) Nr. 11; B. Kluge, Numismatik des Mittelalters (2007) Nr. 215 (Original dieses Stücks); B. Kluge, Am Beginn des Mittelalters. Die Münzen des karolingischen Reiches 751-814. Das Kabinett 15 (2014) Nr. 247. Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18256534
Metz: Heinrich I.
Münzkabinett
Vorderseite: + HENRICVS REX [Heinricus Rex]. Kreuz mit Kugel in jedem Winkel. Rückseite: + METTIS CIVITAS [Mettis Civitas]. Kirchengebäude. Kommentar: Galvanoplastische Nachbildung der Münze Objektnummer 18202363 aus dem Jahr 2019. Gewicht, Maße, Materialangabe und Datierung nach diesem Original. Literatur: Zum Original: H. Dannenberg, Die deutschen Münzen der sächsischen und fränkischen Kaiserzeit (1876-1905) Nr. 10; B. Kluge, Deutsche Münzgeschichte von der späten Karolingerzeit bis zum Ende der Salier (1991) Nr. 9; B. Kluge, Numismatik des Mittelalters (2007) Nr. 289 (immer dieses Stück). Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18265908
Heginric-Medaillon
Münzkabinett
Vorderseite: HEGINRIC REX [rückläufig]. Brustbild Heinrich I. mit Diadem und über der Schulter gehaltenem Mantel (Paludamentum) nach rechts. Das Medaillon umgeben von einer breiten Fassung aus geflochtenen Filigrandrähten, die von einem äußeren Perlstabkreis begrenzt wird. Rückseite: Inkuse Darstellung auf der Rückseite. Kommentar: Galvanoplastische Nachbildung nach dem Original Objektnummer 18206256. Gewicht, Materialangabe, Maße und Datierung nach diesem Original. Mittelteil geprägt, Fassung geggossen. Literatur: Zum Original: H. Dannenberg, Drei Münzfunde aus dem 10. und 11. Jahrhundert, ZfN 15, 1887, 289-290 ('Medaillon'); A. von Sallet, Die Erwerbungen des Königl. Münzkabinets, ZfN 16, 1888, 17-18 ('bracteatenartiges Schmuckstück'); A. von Sallet, Münzen und Medaillen (1898) 118 ('münzähnliches Denkmal'); O. P. Gandert, Die oldenburgischen Silberschatzfunde von Klein-Roscharden (Kreis Cloppenburg), in: Oldenburger Jahrbuch 51, 1951, 159 Nr. 5 ('Schmuckbrakteat mit Zierborte'); A. Suhle, Deutsche Münzgeschichte von den Anfängen bis zum 15. Jahrhundert (1968) 47 Nr. 47 ('Schmuckpfennig'); Münzen in Brauch und Aberglauben. Katalog zur Ausstellung (1982) 122 Nr. 210 ('Münzschmuck mit Kopf Kaiser Heinrichs I.'); P. Berghaus in: P. E. Schramm, Die deutschen Kaiser und Könige in den Bildern ihrer Zeit (1983) Nr. 80.2 ('Schmuckbrakteat'); Das Reich der Salier 1024-1125, Katalog zur Ausstellung (1992) 112 Nr. 11 ('Silberscheibenfibel'); Bernward von Hildesheim und das Zeitalter der Ottonen. Katalog zur Ausstellung II (1993) 367 Nr. VI-40.3 ('Münzplateaufibel'); M. Puhle (Hrsg.), Otto der Große, Magdeburg und Europa. Katalog zur Ausstellung II (2001) 107 f. Nr. III.2 ('Heginric-Medaillon'); B. Kluge, Numismatik des Mittelalters (2007) Nr. 287 ('Heginric-Medaillon', immer dieses Stück). Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18261678