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Object type: Gerät/Werkzeug (Gründungsbeigabe)
Modell einer Dechselklinge
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Dieses Objekt ist Teil der Grundsteinbeigabe der Königin Hatschepsut aus Deir el-Bahari. Es handelt sich dabei um eine Beilnachbildung aus Metall mit einem Rest des Schaftes. In Ägypten war das Errichten von Gebäuden immer von Riten und Feierlichkeiten begleitet. Am Beginn dieser Zeremonie wurde der Platz mit Schnüren markiert und es erfolgte eine Art Grundsteinlegung, wie wir sie noch heute pflegen. Archäologisch lassen sich von diesen Riten die sogenannten Gründungsgruben nachweisen. Diese Gruben waren unter den Mauern und Ecken von Tempeln angelegt. In ihnen lagen u. a. Gefäße, Werkzeuge und Baumaterialien in Miniaturformat und Knochen sowie Schädel von Opfertieren. In Deir el-Bahari wurden nicht weniger als sechzehn Gründungsdepots der Königin Hatschepsut gefunden. Ein Großteil von ihnen kam im Jahre 1896 als Geschenk der Egypt Exploration Society nach Berlin, die zu dieser Zeit Ausgrabungen in Ägypten finanzierte. Weitere Beigaben (ÄM 20458-20461) gelangten in die Hände eines Antikenhändlers in Luxor und wurden erst im Jahre 1912 vom Ägyptischen Museum gekauft. Auf der Klinge befindet sich eine Inschrift, in der es heißt: „Guter Gott, Hatschepsut, geliebt von Amun, dem Ersten in Djeser-Djeseru [dem Tempel in Deir el-Bahari].“ Nach: Geheimnisvolle Königin Hatschepsut. Ägyptische Kunst des 15. Jahrhunderts v. Chr., hrsg. v. Aksamit, Joanna und Wolniak, Izabela, Warschau 1997, S. 125-127 (J. Lipińska).
Modell eines Wurfholzes
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Die Verwendung von Wurfhölzern bei der Vogeljagd wird seit dem Alten Reich in Grabdarstellungen thematisiert. Erhaltene Exemplare aus Holz wurden wohl tatsächlich als Waffen benutzt, Stücke aus Fayence waren hingegen Modelle mit rituellem Wert. In ihrer Funktion als Grabbeigaben besaßen sie eine Symbolik, die auf Regeneration und Fruchtbarkeit hindeutet, was durch die Wahl des Materials Fayence mit seiner markant blaugrünen Farbgebung und durch Bemalung mit Lotosblüten verstärkt wurde. In Haus N 48.18 kamen drei Fayencefragmente zum Vorschein, die sich zu dem gebogenen Ende eines derartigen Wurfholzes zusammenfügen ließen. Die drei Bruchstücke wurden unter den Fundnummern 909, 910 und 967 erfasst, wobei letztere vermuten lässt, dass dieses Fragment abseits der anderen Objekte gefunden wurde. Aus: Wegner, E., in: F. Seyfried (Hrsg.), Im Licht von Amarna. 100 Jahre Fund der Nofretete, Berlin 2012, S. 250 (Kat.-Nr. 32).
Meißel mit Griff
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Das Errichten von Gebäuden wurde in Ägypten von Riten und Feierlichkeiten begleitet, die sich bis in die Prädynastische Zeit zurückverfolgen lassen. Archäologisch lassen sich von diesen Riten nur die sogenannten Gründungsgruben nachweisen, die bis in die römische Zeit angelegt wurden. Die Gründungsbeigaben konnten aus ganz verschiedenen Objektgruppen und Materialien zusammengesetzt sein. Zu den häufigsten Gründungsbeigaben zählen Gefäße, Werkzeuge und Baumaterialien in Miniaturformat sowie magisch aufgeladene Objekte, wie z.B. Amulette, und Speiseopfer. Handelte es sich um ein königliches Bauprojekt, wurde auf den Beigaben ein kurzer Weihspruch angebracht, der den Namen des königlichen Bauherrn nennt. Dieser Meißel aus Bronze weist eine einzeilige Weihinschrift auf dem langen hölzernen Griff auf, die vom unregelmäßig bearbeiteten Griffende in Richtung des Meißelschaftes gelesen wird. Dieses Objekt wurde zusammen mit weiteren Werkzeugen (ÄM 32196, ÄM 32210, ÄM 32212) in einem von vier Gründungsgruben im Bereich des Totentempels des Thutmosis III. in Sheikh Abd el-Qurna gefunden. Meißel sind in Ägypten seit dem Alten Reich belegt und bestanden aus Stein oder gehärtetem Kupfer. Ab dem Mittleren Reich wurde auch Bronze verwendet. Meißel kamen überall dort zum Einsatz wo Stein bearbeitet wurde, zum Beispiel in Steinbrüchen und im Grabbau. Auch für die Bearbeitung von Reliefs und Statuen aus weichen Gesteinen, wie Kalkstein, Sandstein oder Alabaster, fanden Meißel Verwendung. Kleinere Meißel und Stichel wurden für Detailritzungen innerhalb von Hieroglyphen und andere Feinmodellagen in Reliefszenen gebraucht. (J. Tschernig)
Meißel mit Griff
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Das Errichten von Gebäuden wurde in Ägypten von Riten und Feierlichkeiten begleitet, die sich bis in die Prädynastische Zeit zurückverfolgen lassen. Archäologisch lassen sich von diesen Riten nur die sogenannten Gründungsgruben nachweisen, die bis in die römische Zeit angelegt wurden. Die Gründungsbeigaben konnten aus ganz verschiedenen Objektgruppen und Materialien zusammengesetzt sein. Zu den häufigsten Gründungsbeigaben zählen Gefäße, Werkzeuge und Baumaterialien in Miniaturformat sowie magisch aufgeladene Objekte, wie z.B. Amulette, und Speiseopfer. Handelte es sich um ein königliches Bauprojekt, wurde auf den Beigaben ein kurzer Weihspruch angebracht, der den Namen des königlichen Bauherrn nennt. Bei diesem bronzenen Meißel befindet sich die einzeilige Inschrift mittig auf dem hölzernen Griff. Die Inschrift lautet: "Guter Gott, Thutmosis III., geliebt von Amun." Das Objekt wurde zusammen mit weiteren Werkzeugen (ÄM 32196, ÄM 32197, ÄM 32213) in einem von vier Gründungsgruben im Bereich des Totentempels des Thutmosis III. in Sheikh Abd el-Qurna gefunden. Meißel sind in Ägypten seit dem Alten Reich belegt und bestanden aus Stein oder gehärtetem Kupfer. Ab dem Mittleren Reich wurde auch Bronze verwendet. Meißel kamen überall dort zum Einsatz wo Stein bearbeitet wurde, zum Beispiel in Steinbrüchen und im Grabbau. Auch für die Bearbeitung von Reliefs und Statuen aus weichen Gesteinen, wie Kalkstein, Sandstein und Alabaster, fanden Meißel Verwendung. J. Tschernig
Meißel mit Griff
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Das Errichten von Gebäuden wurde in Ägypten von Riten und Feierlichkeiten begleitet, die sich bis in die Prädynastische Zeit zurückverfolgen lassen. Archäologisch lassen sich von diesen Riten nur die sogenannten Gründungsgruben nachweisen, die bis in die römische Zeit angelegt wurden. Die Gründungsbeigaben konnten aus ganz verschiedenen Objektgruppen und Materialien zusammengesetzt sein. Zu den häufigsten Gründungsbeigaben zählen Gefäße, Werkzeuge und Baumaterialien in Miniaturformat sowie magisch aufgeladene Objekte, wie z.B. Amulette, und Speiseopfer. Handelte es sich um ein königliches Bauprojekt, wurde auf den Beigaben ein kurzer Weihspruch angebracht, der den Namen des königlichen Bauherrn nennt. Dieser Meißel aus Bronze weist eine einzeilige Weihinschrift auf dem kurzen hölzernen Griff auf, die vom abgerundeten Griffende in Richtung des Meißelschaftes gelesen wird. Dieses Objekt wurde zusammen mit weiteren Werkzeugen (ÄM 32196, ÄM 32209, ÄM 32212) in einem von vier Gründungsgruben im Bereich des Totentempels des Thutmosis III. in Sheikh Abd el-Qurna gefunden. Meißel sind in Ägypten seit dem Alten Reich belegt und bestanden aus Stein oder gehärtetem Kupfer. Ab dem Mittleren Reich wurde auch Bronze verwendet. Meißel kamen überall dort zum Einsatz wo Stein bearbeitet wurde, zum Beispiel in Steinbrüchen und im Grabbau. Auch für die Bearbeitung von Reliefs und Statuen aus weichen Gesteinen, wie Kalkstein, Sandstein oder Alabaster, fanden Meißel Verwendung. (J. Tschernig)
Ziegelform mit der Kartusche Thutmosis' III.
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Das Errichten von Gebäuden wurde in Ägypten von Riten und Feierlichkeiten begleitet, die sich bis in die Prädynastische Zeit zurückverfolgen lassen. Archäologisch lassen sich von diesen Riten nur die sogenannten Gründungsgruben nachweisen, die bis in die römische Zeit angelegt wurden. Die Gründungsbeigaben konnten aus ganz verschiedenen Objektgruppen und Materialien zusammengesetzt sein. Zu den häufigsten Gründungsbeigaben zählten Gefäße, Werkzeuge und Baumaterialien in Miniaturformat sowie magisch aufgeladene Objekte, wie z.B. Amulette oder Gründungsziegel, sowie Speiseopfer. Handelte es sich um ein königliches Bauprojekt, wurde auf den Beigaben ein kurzer Weihspruch angebracht, der den Namen des königlichen Bauherrn nennt. Diese hölzerne Ziegelform wurde zusammen mit einer weiteren Ziegelform (ÄM 32192) in einem von vier Gründungsgruben im Bereich des Totentempels des Thutmosis III. in Sheikh Abd el-Qurna gefunden. Aufgrund der geringen Größe dieser Ziegelform ist anzunehmen, dass es sich hierbei um ein Modell handelt, wobei die üblichen Seitenverhältnisse von 2:1 (Länge : Breite) beachtet wurden. Auf der Längsseite der Ziegelform befindet sich ein zweizeiliger Weihspruch. Die erste Zeile lautet: „Guter Gott, Thutmosis III., geliebt von Amun […].“ Die zweite Zeile ist nur fragmentarisch erhalten. Ziegelformen wurden dazu genutzt, Ziegel aus gewässertem Nilschlamm in einheitliche Formen zu pressen. Der Nilschlamm wurde mitunter mit Häcksel, Sand oder Asche vermengt, um die Festigkeit der Ziegel zu erhöhen. Nachdem der Nilschlamm in der offenen Form ausgestrichen wurde, ließ man die Ziegel in der Sonne lufttrocknen. (J. Tschernig)
Meißel
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Das Errichten von Gebäuden wurde in Ägypten von Riten und Feierlichkeiten begleitet, die sich bis in die Prädynastische Zeit zurückverfolgen lassen. Archäologisch lassen sich von diesen Riten nur die sogenannten Gründungsgruben nachweisen, die bis in die römische Zeit angelegt wurden. Die Gründungsbeigaben konnten aus ganz verschiedenen Objektgruppen und Materialien zusammengesetzt sein. Zu den häufigsten Gründungsbeigaben zählen Gefäße, Werkzeuge und Baumaterialien in Miniaturformat sowie magisch aufgeladene Objekte, wie z.B. Amulette, und Speiseopfer. Handelte es sich um ein königliches Bauprojekt, wurde auf den Beigaben ein kurzer Weihspruch angebracht, der den Namen des königlichen Bauherrn nennt. Dieser Meißel aus Bronze weist keinen solchen Weihspruch auf. Er wurde zusammen mit weiteren Werkzeugen (ÄM 32196, ÄM 32210, ÄM 32212) in einem von vier Gründungsgruben im Bereich des Totentempels des Thutmosis III. in Sheikh Abd el-Qurna gefunden. Meißel sind in Ägypten seit dem Alten Reich belegt und bestanden aus Stein oder gehärtetem Kupfer. Ab dem Mittleren Reich wurde auch Bronze verwendet. Meißel kamen überall dort zum Einsatz wo Stein bearbeitet wurde, zum Beispiel in Steinbrüchen und im Grabbau. Auch für die Bearbeitung von Reliefs und Statuen aus weichen Gesteinen, wie Kalkstein, Sandstein oder Alabaster, fanden Meißel Verwendung. (J. Tschernig)
Meißel mit Griff
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Das Errichten von Gebäuden wurde in Ägypten von Riten und Feierlichkeiten begleitet, die sich bis in die Prädynastische Zeit zurückverfolgen lassen. Archäologisch lassen sich von diesen Riten nur die sogenannten Gründungsgruben nachweisen, die bis in die römische Zeit angelegt wurden. Die Gründungsbeigaben konnten aus ganz verschiedenen Objektgruppen und Materialien zusammengesetzt sein. Zu den häufigsten Gründungsbeigaben zählen Gefäße, Werkzeuge und Baumaterialien in Miniaturformat sowie magisch aufgeladene Objekte, wie z.B. Amulette, und Speiseopfer. Handelte es sich um ein königliches Bauprojekt, wurde auf den Beigaben ein kurzer Weihspruch angebracht, der den Namen des königlichen Bauherrn nennt. Bei diesem bronzenen Meißel befindet sich die Inschrift auf dem hölzernen Griff. Die einzeilige Inschrift lautet: "Guter Gott, Thutmosis III., geliebt von Amun." Das Objekt wurde zusammen mit weiteren Werkzeugen (ÄM32212, ÄM 32209, ÄM 32210) in einem von vier Gründungsgruben im Bereich des Totentempels des Thutmosis III. in Sheikh Abd el-Qurna gefunden. Meißel sind in Ägypten seit dem Alten Reich belegt und bestanden aus Stein oder gehärtetem Kupfer. Ab dem Mittleren Reich wurde auch Bronze verwendet. Meißel kamen überall dort zum Einsatz wo Stein bearbeitet wurde, zum Beispiel in Steinbrüchen und im Grabbau. Auch für die Bearbeitung von Reliefs und Statuen aus weichen Gesteinen, wie Kalkstein, Sandstein und Alabaster, fanden Meißel Verwendung. (J. Tschernig)
Meißel
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Das Errichten von Gebäuden wurde in Ägypten von Riten und Feierlichkeiten begleitet, die sich bis in die Prädynastische Zeit zurückverfolgen lassen. Archäologisch lassen sich von diesen Riten nur die sogenannten Gründungsgruben nachweisen, die bis in die römische Zeit angelegt wurden. Die Gründungsbeigaben konnten aus ganz verschiedenen Objektgruppen und Materialien zusammengesetzt sein. Zu den häufigsten Gründungsbeigaben zählen Gefäße, Werkzeuge und Baumaterialien in Miniaturformat sowie magisch aufgeladene Objekte, wie z.B. Amulette, und Speiseopfer. Handelte es sich um ein königliches Bauprojekt, wurde auf den Beigaben ein kurzer Weihspruch angebracht, der den Namen des königlichen Bauherrn nennt. Dieser Meißel aus Bronze weist keinen solchen Weihspruch auf. Er wurde zusammen mit weiteren Werkzeugen (ÄM 32196, ÄM 32210, ÄM 32212) in einem von vier Gründungsgruben im Bereich des Totentempels des Thutmosis III. in Sheikh Abd el-Qurna gefunden. Meißel sind in Ägypten seit dem Alten Reich belegt und bestanden aus Stein oder gehärtetem Kupfer. Ab dem Mittleren Reich wurde auch Bronze verwendet. Meißel kamen überall dort zum Einsatz wo Stein bearbeitet wurde, zum Beispiel in Steinbrüchen und im Grabbau. Auch bei der Bearbeitung von Reliefs und Statuen aus weichen Gesteinen, wie Kalkstein, Sandstein und Alabaster, fanden Meißel Verwendung. (J. Tschernig)
Ziegelform mit der Kartusche Thutmosis' III.
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Das Errichten von Gebäuden wurde in Ägypten von Riten und Feierlichkeiten begleitet, die sich bis in die Prädynastische Zeit zurückverfolgen lassen. Archäologisch lassen sich von diesen Riten nur die sogenannten Gründungsgruben nachweisen, die bis in die römische Zeit angelegt wurden. Die Gründungsbeigaben konnten aus ganz verschiedenen Objektgruppen und Materialien zusammengesetzt sein. Zu den häufigsten Gründungsbeigaben zählten Gefäße, Werkzeuge und Baumaterialien in Miniaturformat sowie magisch aufgeladene Objekte, wie z.B. Amulette oder Gründungsziegel, sowie Speiseopfer. Handelte es sich um ein königliches Bauprojekt, wurde auf den Beigaben ein kurzer Weihspruch angebracht, der den Namen des königlichen Bauherrn nennt. Diese hölzerne Ziegelform wurde zusammen mit einer weiteren Ziegelform (ÄM 32191) in einem von vier Gründungsgruben im Bereich des Totentempels des Thutmosis III. in Sheikh Abdel Gurna gefunden. Aufgrund der geringen Größe dieser Ziegelform ist anzunehmen, dass es sich hierbei um ein Modell handelt, wobei die üblichen Seitenverhältnisse von 2:1 (Länge : Breite) beachtet wurden. Auf der Längsseite der Ziegelform befindet sich ein zweizeiliger Weihspruch. Die erste Zeile lautet: „Guter Gott, Thutmosis III., geliebt von Amun […].“ Die zweite Zeile ist nur fragmentarisch erhalten. Ziegelformen wurden dazu genutzt Ziegel aus gewässertem Nilschlamm in einheitliche Formen zu pressen. Der Nilschlamm wurde mitunter mit Häcksel, Sand oder Asche vermengt, um die Festigkeit der Ziegel zu erhöhen. Nachdem der Nilschlamm in der offenen Form ausgestrichen wurde, ließ man die Ziegel in der Sonne lufttrocknen. (J. Tschernig)
Modell eines Messpflocks / Modell eines Meißels (?)
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Das Errichten von Gebäuden wurde in Ägypten von Riten und Feierlichkeiten begleitet, die sich bis in die Prädynastische Zeit zurückverfolgen lassen. Archäologisch lassen sich von diesen Riten nur die sogenannten Gründungsgruben nachweisen, die bis in die römische Zeit angelegt wurden. Die Gründungsbeigaben konnten aus ganz verschiedenen Objektgruppen und Materialien zusammengesetzt sein. Zu den häufigsten Gründungsbeigaben zählten Gefäße, Werkzeuge und Baumaterialien in Miniaturformat sowie magisch aufgeladene Objekte, wie z.B. Amulette oder Gründungsziegel, sowie Speiseopfer. Handelte es sich um ein königliches Bauprojekt, wurde auf den Beigaben ein kurzer Weihspruch angebracht, der den Namen des königlichen Bauherrn nennt. Auf den beiden hölzernen Stäben ÄM 32207 und ÄM 32206, die zusammen in einem von vier Gründungsgruben im Bereich des Totentempels des Thutmosis III. in Sheikh Abd el-Qurna gefunden wurden, ist ein solcher Weihspruch nicht zu erkennen. Die Funktion dieser Stäbe ist heute nicht genau feststellbar. In der wissenschaftlichen Literatur werden sie sowohl als Messpflöcke als auch als hölzerne Meißel angesprochen. Wenn es sich tatsächlich um einen hölzernen Meißel handeln sollte, dann lediglich um das Modell eines solchen. Meißel wurden normalerweise aus harten Materialien wie Stein, Kupfer oder Bronze gefertigt, da man mit ihnen primär Stein bearbeitete. Mit einem Holzmeißel wäre die Bearbeitung auch von weichem Gestein nicht möglich. Allerdings war es üblich, in Gründungsgruben lediglich Modelle von Werkzeugen zu legen. (J. Tschernig)
Modell eines Messpflocks / Modell eines Meißels (?)
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Das Errichten von Gebäuden wurde in Ägypten von Riten und Feierlichkeiten begleitet, die sich bis in die Prädynastische Zeit zurückverfolgen lassen. Archäologisch lassen sich von diesen Riten nur die sogenannten Gründungsgruben nachweisen, die bis in die römische Zeit angelegt wurden. Die Gründungsbeigaben konnten aus ganz verschiedenen Objektgruppen und Materialien zusammengesetzt sein. Zu den häufigsten Gründungsbeigaben zählen Gefäße, Werkzeuge und Baumaterialien in Miniaturformat sowie magisch aufgeladene Objekte, wie z.B. Amulette oder Gründungsziegel, und Speiseopfer. Handelte es sich um ein königliches Bauprojekt, wurde auf den Beigaben ein kurzer Weihspruch angebracht, der den Namen des königlichen Bauherrn nennt. Auf den beiden hölzernen Stäben ÄM 32206 und ÄM 32207, die zusammen in einem von vier Gründungsgruben im Bereich des Totentempels des Thutmosis III. in Sheikh Abd el-Qurna gefunden wurden, ist ein solcher Weihspruch nicht zu erkennen. Die Funktion dieser Stäbe ist heute nicht genau feststellbar. In der wissenschaftlichen Literatur werden sie sowohl als Messpflöcke als auch als hölzerne Meißel angesprochen. Wenn es sich tatsächlich um einen hölzernen Meißel handeln sollte, dann lediglich um das Modell eines solchen. Meißel wurden normalerweise aus harten Materialien wie Stein, Kupfer oder Bronze gefertigt, da man mit ihnen primär Stein bearbeitete. Mit einem Holzmeißel wäre die Bearbeitung auch von weichem Gestein nicht möglich. Allerdings war es üblich, in Gründungsgruben lediglich Modelle von Werkzeugen zu legen. (J. Tschernig)
Modell einer Beilklinge mit Rest des Schaftes (Gründungsbeigabe)
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
In Ägypten war das Errichten von Gebäuden immer von Riten und Feierlichkeiten begleitet. Am Beginn dieser Zeremonie wurde der Platz mit Schnüren markiert und es erfolgte eine Art Grundsteinlegung, wie wir sie noch heute pflegen. Archäologisch lassen sich von diesen Riten die sogenannten Gründungsgruben nachweisen. Diese Gruben waren unter den Mauern und Ecken von Tempeln angelegt. In ihnen lagen u. a. Gefäße, Werkzeuge und Baumaterialien in Miniaturformat und Knochen sowie Schädel von Opfertieren. Bei diesem Beil handelt es sich ebenfalls um ein Werkzeug, das jedoch in anderen Zusammenhängen als Waffe verwendet wurde. Auf der Klinge befindet sich eine Inschrift, in der es heißt: „Guter Gott, Hatschepsut, geliebt von Amun, dem Ersten in Djeser-Djeseru [dem Tempel in Deir el-Bahari].“ Der zur Beilklinge zugehörige Stiel hat sich nur in Teilen erhalten. Nach: Geheimnisvolle Königin Hatschepsut. Ägyptische Kunst des 15. Jahrhunderts v. Chr., hrsg. v. Aksamit, Joanna und Wolniak, Izabela, Warschau 1997, S. 125-127 (J. Lipińska).
Modell eines Dechsels
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
In Ägypten war das Errichten von Gebäuden immer von Riten und Feierlichkeiten begleitet. Am Beginn dieser Zeremonie wurde der Platz mit Schnüren markiert und es erfolgte eine Art Grundsteinlegung, wie wir sie noch heute pflegen. Archäologisch lassen sich von diesen Riten die sogenannten Gründungsgruben nachweisen. Diese Gruben waren unter den Mauern und Ecken von Tempeln angelegt. In ihnen lagen u. a. Gefäße, Werkzeuge und Baumaterialien in Miniaturformat und Knochen sowie Schädel von Opfertieren. In Deir el-Bahari wurden nicht weniger als sechzehn Gründungsdepots der Königin Hatschepsut gefunden. Ein Großteil von ihnen kam im Jahre 1896 als Geschenk der Egypt Exploration Society nach Berlin, die zu dieser Zeit Ausgrabungen in Ägypten finanzierte. Auf dem Stiel des Dechsels befindet sich eine Inschrift, in der es heißt: „Guter Gott, Hatschepsut, geliebt von Amun, dem Ersten in Djeser-Djeseru [dem Tempel in Deir el-Bahari].“ Nach: Geheimnisvolle Königin Hatschepsut. Ägyptische Kunst des 15. Jahrhunderts v. Chr., hrsg. v. Aksamit, Joanna und Wolniak, Izabela, Warschau 1997, S. 125-126 (J. Lipińska).
Modell eines Dechsels bzw. Mundöffnungsgeräts
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Das modellhafte Gerät wurde im Zuge der Zeremonien der Grundsteinlegung für den Tempel der Hatschepsut verwendet. Viel bekannter ist es jedoch aus einem anderen Zusammenhang, dem sogenannten Mundöffnungsritual. Dieser Ritus wurde von Priestern vor Verstorbenen und Statuen gleichermaßen ausgeführt und war durch das Rezitieren von Sprüchen begleitet. Es diente generell der Belebung und dem Erhalt der Funktionsfähigkeit. Im Zuge einer Weihung eines Tempels war es somit der belebende Vorgriff auf bildhafte Reliefs und Statuen, die nach der Fertigstellung in diesem Komplex zu sehen waren. (J. Helmbold-Doyé)
Messerklinge
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
In Ägypten war das Errichten von Gebäuden immer von Riten und Feierlichkeiten begleitet. Am Beginn dieser Zeremonie wurde der Platz mit Schnüren markiert und es erfolgte eine Art Grundsteinlegung, wie wir sie noch heute pflegen. Archäologisch lassen sich von diesen Riten die sogenannten Gründungsgruben nachweisen. Diese Gruben waren unter den Mauern und Ecken von Tempeln angelegt. In ihnen lagen u. a. Gefäße, Werkzeuge und Baumaterialien in Miniaturformat und Knochen sowie Schädel von Opfertieren. In Deir el-Bahari wurden nicht weniger als sechzehn Gründungsdepots der Königin Hatschepsut gefunden. Ein Großteil von ihnen kam im Jahre 1896 als Geschenk der Egypt Exploration Society nach Berlin, die zu dieser Zeit Ausgrabungen in Ägypten finanzierte. Weitere Beigaben (ÄM 20458-20461) gelangten in die Hände eines Antikenhändlers in Luxor und wurden erst im Jahre 1912 vom Ägyptischen Museum gekauft. Zudem konnten 1930 von dem in München ansässigen Händler Erich Junkelmann zwei weitere Modellwerkzeuge (ÄM 23136-23137) gekauft werden, die der gleichen Herkunft entstammen. Allen Gründungsbeigaben gleich ist ihre identische Inschrift. Auf der Klinge befindet sich eine einzeilige Inschrift, in der es heißt: „Guter Gott, Hatschepsut, geliebt von Amun, dem Ersten in Djeser-Djeseru [dem Tempel in Deir el-Bahari].“ Der Griff des Messers war vermutlich aus organischem Material gefertigt, das die Zeit nicht überdauert hat. Nach: Geheimnisvolle Königin Hatschepsut. Ägyptische Kunst des 15. Jahrhunderts v. Chr., hrsg. v. Aksamit, Joanna und Wolniak, Izabela, Warschau 1997, S. 125-127 (J. Lipińska).
Meißel
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
In Ägypten war das Errichten von Gebäuden immer von Riten und Feierlichkeiten begleitet. Am Beginn dieser Zeremonie wurde der Platz mit Schnüren markiert und es erfolgte eine Art Grundsteinlegung, wie wir sie noch heute pflegen. Archäologisch lassen sich von diesen Riten die sogenannten Gründungsgruben nachweisen. Diese Gruben waren unter den Mauern und Ecken von Tempeln angelegt. In ihnen lagen u. a. Gefäße, Werkzeuge und Baumaterialien in Miniaturformat und Knochen sowie Schädel von Opfertieren. In Deir el-Bahari wurden nicht weniger als sechzehn Gründungsdepots der Königin Hatschepsut gefunden. Ein Großteil von ihnen kam im Jahre 1896 als Geschenk der Egypt Exploration Society nach Berlin, die zu dieser Zeit Ausgrabungen in Ägypten finanzierte. Weitere Beigaben (ÄM 20458-20461) gelangten in die Hände eines Antikenhändlers in Luxor und wurden erst im Jahre 1912 vom Ägyptischen Museum gekauft. Zudem konnten 1930 von dem in München ansässigen Händler Erich Junkelmann zwei weitere Modellwerkzeuge (ÄM 23136-23137) gekauft werden, die der gleichen Herkunft entstammen. Allen Gründungsbeigaben gleich ist ihre identische Inschrift. Auf der Klinge befindet sich die Inschrift, in der es heißt: „Guter Gott, Hatschepsut, geliebt von Amun, dem Ersten in Djeser-Djeseru [dem Tempel in Deir el-Bahari].“ Nach: Geheimnisvolle Königin Hatschepsut. Ägyptische Kunst des 15. Jahrhunderts v. Chr., hrsg. v. Aksamit, Joanna und Wolniak, Izabela, Warschau 1997, S. 125-127 (J. Lipińska).
Modell einer Mer(mr)-Hacke
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
In Ägypten war das Errichten von Gebäuden immer von Riten und Feierlichkeiten begleitet. Am Beginn dieser Zeremonie wurde der Platz mit Schnüren markiert und es erfolgte eine Art Grundsteinlegung, wie wir sie noch heute pflegen. Archäologisch lassen sich von diesen Riten die sogenannten Gründungsgruben nachweisen. Diese Gruben waren unter den Mauern und Ecken von Tempeln angelegt. In ihnen lagen u. a. Gefäße, Werkzeuge und Baumaterialien in Miniaturformat und Knochen sowie Schädel von Opfertieren. In Deir el-Bahari wurden nicht weniger als sechzehn Gründungsdepots der Königin Hatschepsut gefunden. Ein Großteil von ihnen kam im Jahre 1896 als Geschenk der Egypt Exploration Society nach Berlin, die zu dieser Zeit Ausgrabungen in Ägypten finanzierte. Auf der Hacke befindet sich eine Inschrift, in der es heißt: „Guter Gott, Hatschepsut, geliebt von Amun, dem Ersten in Djeser-Djeseru [dem Tempel in Deir el-Bahari].“ Hacken dieser Form wurden gleichermaßen zum Ziehen von Gräben wie auch in der Landwirtschaft verwendet. Nach: Geheimnisvolle Königin Hatschepsut. Ägyptische Kunst des 15. Jahrhunderts v. Chr., hrsg. v. Aksamit, Joanna und Wolniak, Izabela, Warschau 1997, S. 125-126 (J. Lipińska).
Modell eines Sägeblattes mit Griff
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
In Ägypten war das Errichten von Gebäuden immer von Riten und Feierlichkeiten begleitet. Am Beginn dieser Zeremonie wurde der Platz mit Schnüren markiert und es erfolgte eine Art Grundsteinlegung, wie wir sie noch heute pflegen. Archäologisch lassen sich von diesen Riten die sogenannten Gründungsgruben nachweisen. Diese Gruben waren unter den Mauern und Ecken von Tempeln angelegt. In ihnen lagen u. a. Gefäße, Werkzeuge und Baumaterialien in Miniaturformat und Knochen sowie Schädel von Opfertieren. In Deir el-Bahari wurden nicht weniger als sechzehn Gründungsdepots der Königin Hatschepsut gefunden. Ein Großteil von ihnen kam im Jahre 1896 als Geschenk der Egypt Exploration Society nach Berlin, die zu dieser Zeit Ausgrabungen in Ägypten finanzierte. Weitere Beigaben (ÄM 20458-20461) gelangten in die Hände eines Antikenhändlers in Luxor und wurden erst im Jahre 1912 vom Ägyptischen Museum gekauft. Auf der Klinge befindet sich eine Inschrift, in der es heißt: „Guter Gott, Hatschepsut, geliebt von Amun, dem Ersten in Djeser-Djeseru [dem Tempel in Deir el-Bahari].“ Der reale Einsatz von Sägen von verschiedenen Handwerkern lässt sich in den in unmittelbarer Nähe befindlichen Gräbern aus dem Neuen Reich finden. Nach: Geheimnisvolle Königin Hatschepsut. Ägyptische Kunst des 15. Jahrhunderts v. Chr., hrsg. v. Aksamit, Joanna und Wolniak, Izabela, Warschau 1997, S. 125-127 (J. Lipińska).