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Object type: Goldanhänger
Adler
Ethnologisches Museum
Avimorphe Anhänger gehören in der archäologischen Region Diquís zu den Metallobjekten, die am häufigsten gefundenen wurden. Die inventarisierte Figur scheint die Attribute verschiedener Wesen (Adler, Geier, Tucan) miteinander zu kombinieren. Sie ähnelt einem Raubvogel, der zur Landung ansetzt. Ihre großen, hervortretenden Augen und die weit geöffneten Schwingen drücken eine angespannte Haltung aus. Obwohl die Flügel- und Schwanzpartien des Objekts sehr flächig gestaltet wurden, weisen sie keine zusätzlichen Verzierungen auf. Die Gestalt besitzt trotz ihrer Ähnlichkeit zu den Objekten der Veraguas-Chiriquí-Gruppe mehrere technische und gestalterische Besonderheiten. Zu ihnen zählen die Herstellung im Herdguß, die geringe Größe der Figur, die nach vorn gebeugte Kopfhaltung, der geschlossene Schnabel sowie der fehlende Kopf- und Ohrschmuck. Die aufgezählten Elemente scheinen begrenzte materielle Ressourcen und technische Fertigkeiten der Hersteller anzudeuten. (Künne 2005)
2 menschenähnliche Figuren
Ethnologisches Museum
Das ungewöhnliche Objekt ist sowohl aus technischer als auch aus stilistischer Hinsicht sehr anspruchsvoll. Es kombiniert die Attribute verschiedener Wesen (Mensch, Kriechtier, Vogel). Sein barocker Stil korrespondiert mit der polychromen Keramik (1550-700d.C.) der panamaischen Region Grand Coclé. Das kammähnliche Dekor des kopfständigen Reptils scheint auf dieselbe Region zu verweisen. Das lang ausgestreckte Wesen kann möglicherweise als Himmelsschlange angesprochen werden. Die handständigen Schlangenhäupter scheinen Rasseln darzustellen. (Künne 2005)
Krokodil
Ethnologisches Museum
Die Gestalt kombiniert die Attribute verschiedener Wesen (Alligatoren, Leguane, Eidechsen) und unterschiedlicher Perspektiven (Füße). Sie scheint eine angespannte, agressive Haltung einzunehmen. Die Füße der Figur reichen aufgrund des halb geöffneten Mauls nicht bis auf die Auflagefläche. Echsenähnliche Darstellungen treten in der Pazifikregion des südlichen Zentralamerikasind auch auf der Keramik der Gruppen Buenos Aires Policromo (1550-1000d.C.), Altiplano Policromo (1350-800d.C.), Potosí Aplicado (1350-500d.C.), Macaracas Policromo (1100-900d.C.), Conte Policromo (900-700d.C.), Galo Policromo (800-500d.C.) und Carrillo Policromo (800-500d.C.) auf. (Künne 2005)
menschenähnliche Figur
Ethnologisches Museum
Das Objekt kombiniert die Attribute verschiedener Wesen (Mensch, Echse, Schlange). Körperhaltung und Gliedmaßen zeigen anthropomorphe Attribute an. Füße, Hände, Kopf und Kopfschmuck verweisen dagegen auf zoomorphe oder bimorphe Charakteristika. Das breite Maul der Kopfmaske korrespondiert mit den zoomorphen Steinskulpturen der Palmar-Gruppe (1550-1000d.C.). Während die Hauptfigur in Frontalperspektive erscheint, wurden die Lateralmotive im Seitenprofil dargestellt. Die vielen Gußfehler und Fehlstellen belegen, daß die Gestalt kaum nachbearbeitet wurde. Fernández Esquivel (2003: 16) bildet ein thematisch verwandtes Objekt ab, das aus drei Gliedern besteht. (Künne 2005)
Vogel
Ethnologisches Museum
Avimorphe Anhänger gehören in der archäologischen Region Gran Nicoya zu den Metallobjekten, die am häufigsten gefundenen wurden. Die inventarisierte Figur scheint die Attribute verschiedener Wesen (Adler, Geier, Fledermaus) miteinander zu kombinieren. Obwohl der Kopfschmuck und die übergroßen Schwanzpartien des Objekts sehr flächig gestaltet wurden, weisen sie keine zusätzlichen Verzierungen auf. Die Gestalt besitzt trotz ihrer formalen Ähnlichkeit zu den Objekten der Veraguas-Chiriquí-Gruppe mehrere technische und gestalterische Besonderheiten. Zu ihnen zählen die Herstellung im Herdguß, die begrenzte Anwendung der Wachsfadentechnik, die Position der Zuläufe, die geringe Größe der Figur, der zweigliedrige Schwanz, die Verkürzung des dargestellten Wesens auf wenige Attribute und die gegenständigen Stege, die am Körper ansetzen. Die aufgezählten Elemente scheinen begrenzte materielle Ressourcen und eingeschränkte technische Fertigkeiten der Hersteller anzudeuten. (Künne 2005)
Schelle
Ethnologisches Museum
Kleine, glockenförmige Schelle mit einer vertikalen, ringförmigen Öse, die zur Aufhängung diente. Der dreigliedrige Klangkörper besteht aus einer hochständigen, ringförmigen Wulst, einem konkaven Oberteil und einem konvex gewölbten Boden. Oberteil und Boden gehen fließend ineinander über. Das Objekt besitzt eine gerade, bodenständige Öffnung, durch die ein Rasselsteinchen sichtbar ist. Die Schelle wurde auf einem Tonkern aufgebaut und in verlorener Form gegossen. Ihre goldfarbene Oberfläche ist geglättet und hoch poliert. Die fast durchgeriebene Öse zeigt deutliche Gebrauchsspuren. Die mittelständigen Partien der bodenständigen Öffnung sind verengt. Das Rasselsteinchen wurde wahrscheinlich nach dem Guß hinzugefügt. In den Zwickeln treten großporige Stellen auf, die eine Abreicherungsvergoldung belegen. (Künne 2005)
Adler
Ethnologisches Museum
Avimorphe Anhänger gehören in der archäologischen Region Diquís zu den Metallobjekten, die am häufigsten gefunden wurden. Die inventarisierte Figur scheint die Attribute verschiedener Wesen (Adler, Geier, Tucan, Fledermaus) miteinander zu kombinieren. Ihre hervortretenden Augen und der halb geöffnete Schnabel drücken eine angespannte, agressive Haltung aus. Die doppelköpfige Schlange, die von der vogelähnlichen Figur ergriffen wurde, kann auch mit Fröschen (maulständige Applikation), Vögeln (Kopfschmuck) und maskierten, anthropomorphen Figuren assoziiert sein. Die kostarikanischen bribrí verstehen Schlangen als Helfer der awápa (Heiler). Sie werden mit ihrem Amtsstab oder Penis assoziiert (González und González 1989: 96, 109). Fernández Esquivel (2003: 37f.) bildet zwei männliche, anthropomorphe Wesen ab, deren Penis mit einer doppelköpfigen Schlange verbunden ist. In einer mythischen Erzählung der bribrí verwandelt sich der Penis eines awa in eine Schlange (Bozzoli de Wille 1979). Nach Aguilar (1996: 83) können Schamanen in Gestalt einer Schlange sozial verbindliche Sanktionen aussprechen. (Künne 2005)
Insekt (?)
Ethnologisches Museum
Die zoomorphe Figur kombiniert die Attribute verschiedener Wesen. Die geringe Größe, die hervortretenden Augen und der Rüssel weisen auf ein Insekt hin. Das tiefständige Flügelpaar scheint dagegen die Form eines Vogelschwanzes zu besitzen. (Künne 2005)
Adler
Ethnologisches Museum
Avimorphe Anhänger gehören in der archäologischen Region Diquís zu den Metallobjekten, die am häufigsten gefundenen wurden. Die inventarisierte Figur scheint die Attribute verschiedener Wesen (Adler, Geier, Tucan, Papagay, Fledermaus) miteinander zu kombinieren. Ihre angewinkelten Flügel weisen auf eine sitzende Haltung hin. Herstellungstechnik (Postion der Zuläufe), Formgebung (Flügelansätze und -gestaltung), Farbe (heller Goldton) und Verzierung (flügelständiges Dekor) unterscheiden das Objekt deutlich von den Figuren der Veraguas-Chiriquí-Gruppe. Die kopf- und flügelständigen Verzierungen treten in der Region Gran Coclé (Panamá) häufig als Felsgravuren auf. (Künne 2005)
Muschel
Ethnologisches Museum
Das Objekt diente wahrscheinlich als Kleidungsutensil bzw. als Kopf-, Hals- oder Armschmuck. Der nicht verstrichene Abdruck, der auf der Innenseite des Anhängers sichtbar wird, weist darauf hin, daß die gesamte Form aus spiralförmig gelegten Wachsfäden aufgebaut wurde. Quilter (2000: 185, Fig. 9.5) bildet zehn ähnliche Muscheln aus der Sammlung Keith ab, die sowohl Ober- als auch Unterschalen verkörpern. (Künne 2005)
Vogel
Ethnologisches Museum
Avimorphe Anhänger gehören in der archäologischen Region Gran Nicoya zu den Metallobjekten, die am häufigsten gefundenen wurden. Die inventarisierte Figur kombiniert die Attribute verschiedener Wesen (Adler, Geier, Kolibri, Tucan) miteinander. Ihr gekrümmter Oberschnabel scheint einen Raubvogel anzudeuten. Die V-förmigen Flügel weisen dagegen auf ein kolibriähniches Wesen hin. Obwohl der Kopfschmuck und die übergroßen Schwanzpartien des Objekts sehr flächig gestaltet wurden, weisen sie keine zusätzlichen Verzierungen auf. Die Gestalt besitzt trotz ihrer formalen Ähnlichkeit zu den Objekten der Veraguas-Chiriquí-Gruppe mehrere technische und gestalterische Besonderheiten. Zu ihnen zählen die Herstellung im Herdguß, die Position der Zuläufe, die geringe Größe der Figur und die Verkürzung des dargestellten Wesens auf wenige Attribute. Die aufgezählten Elemente scheinen begrenzte materielle Ressourcen und eingeschränkte technische Fertigkeiten der Hersteller anzudeuten. Die fehlenden Gebrauchsspuren des Objekts weisen auf seine ausschließliche Verwendung als Grabbeigabe hin. (Künne 2005)
menschliche Figur
Ethnologisches Museum
Das Inventar anthropomorpher Figuren umfaßt sowohl realistische als auch stark verfremdete Objekte. Die ungewöhnliche Anzahl der Zehen und Finger weist auf übernatürliche Attribute des inventarisierten Objekts hin. Quilter (2000: 187, Fig. 9.8) bildet eine ähnliche Gestalt aus der Sammlung Keith ab. Hartman (1901: 188f., Figs. 480, 481) und Stone (1968: Fig. 9d) stellen nahezu identische Metallarbeiten vor, deren Zuläufe oberhalb der Ohren ansetzten. (Künne 2005)
menschliche Figur
Ethnologisches Museum
Die inventarisierte Figur besitzt überlange Beine und einen gedrungenen Rumpf. Ihre Hände haben fünf Finger, die jeweils einen Stab zu halten scheinen. Die Gestalt trägt wahrscheinlich eine echsenförmige Maske. Ihr breites, halb geöffnetes Maul korrespondiert mit der Mundpartie der zoomorphen Steinskulpturen der Palmar-Gruppe (1550-1000d.C.). (Künne 2005)
Vogel
Ethnologisches Museum
Avimorphe Anhänger gehören in der archäologischen Region Gran Nicoya zu den Metallobjekten, die am häufigsten gefundenen wurden. Die inventarisierte Figur kombiniert die Attribute verschiedener Wesen (Adler, Geier, Tucan). Obwohl die Flügel und die Schwanzpartie des Objekts sehr flächig gestaltet wurden, weisen sie keine zusätzlichen Verzierungen auf. Die kopfständigen Verzierungen symbolisieren wahrscheinlich zwei gegenständige Schlangen. Die Gestalt besitzt trotz ihrer formalen Ähnlichkeit zu den Objekten der Veraguas-Chiriquí-Gruppe technische und gestalterische Besonderheiten. Zu ihnen zählen die Herstellung im Herdguß, die begrenzte Anwendung der Wachsfadentechnik, die geringe Größe der Figur, der stark stilisierte Kopfschmuck, die Schnabelform und die Verkürzung des dargestellten Wesens auf wenige Attribute. Die aufgezählten Elemente scheinen begrenzte materielle Ressourcen und eingeschränkte technische Fertigkeiten der Hersteller anzudeuten. (Künne 2005)
Sahino-Schwein
Ethnologisches Museum
Das wildschweinähnliche Objekt ist sehr realistisch gestaltet. Fernández Esquivel bildet acht vergleichbare Objekte ab, die aus der Region Palmar Sur stammen. Sie vermutet, daß die Anhänger in Gruppen getragen wurden, da die Tiere nur in Herden auftreten (2003: 64f.). (Künne 2005)
Vogel
Ethnologisches Museum
Avimorphe Anhänger gehören in der archäologischen Region Gran Nicoya zu den Metallobjekten, die am häufigsten gefundenen wurden. Die inventarisierte Figur scheint die Attribute verschiedener Wesen (Adler, Geier, Tucan, Fledermaus) zu kombinieren. Obwohl der Kopfschmuck, die Flügel und die Schwanzpartien des Objekts sehr flächig gestaltet wurden, weisen sie keine zusätzlichen Verzierungen auf. Lehmann verbindet das inventarisierte Objekt in seinem Katalog: Nicaragua 1908-09 mit dem "Typus der Goldsachen von La Vírgen, Orosí und Buenos Aires, El General." Nach seiner Auffassung ist der Anhänger "gerade in diesem Zusammenhange ... von großem archäologischen Werte." Tatsächlich invertiert die Formgebung der Flügel und des Kopfschmucks die Gestaltung der Basisplatten vieler Zwillingsfiguren, die aus der Region Diquís stammen. Ihre bogenförmigen Fortsätze scheinen stilisierte Schlangenköpfe oder Arme anzudeuten. Der Anhänger besitzt trotz seiner Ähnlichkeit zu den Objekten der Veraguas-Chiriquí-Gruppe technische und gestalterische Besonderheiten. Zu ihnen zählen die geringe Größe der Figur, die Herstellung im Herdguß, die begrenzte Anwendung der Wachsfadentechnik, die Gestaltung der Flügel, die kleine Schwanzfeder und die Verkürzung des dargestellten Wesens auf wenige Attribute. Die aufgezählten Elemente scheinen begrenzte materielle Ressourcen und eingeschränkte technische Fertigkeiten der Hersteller anzudeuten. (Künne 2005)
Doppelschwanz - Echse
Ethnologisches Museum
Die mythische, bimorphe Gestalt kombiniert die Attribute verschiedener Wesen (Leguane, Alligatoren, Krokodile, Raubkatzen, Eidechsen) und unterschiedlicher Perspektiven (Füße). Sie scheint eine angespannte, agressive Haltung einzunehmen. Ihre Hautzeichnung erinnert an die Fellstruktur einer Raubkatze und die Knorpel einer Echse. Der zweigliedrige Schwanz des Reptils kann als Vervielfältigung, Verwandlung oder Bewegung (Helms 1993) verstanden werden. Die Füße der Figur reichen aufgrund der tiefständigen Position der Öse nicht bis auf die Auflagefläche. Die unterschiedliche Zahl ihrer Zehen zitiert eine Eigentümlichkeit, die Alligatoren und Krokodilen gemeinsam ist. Ferrero (1975: 359, Ilus. III-132) bildet ein ähnliches Objekt ab, das ebenfalls vom Fundort El General stammt. Auf einem partiell reliefierten Stein, der am kostarikanischen Fundort Guayabo de Turrialba (1300-700d.C.) liegt, erscheint ein zweischwänziges Reptil, das mit einer Raubkatze assoziiert ist. Echsenförmige Darstellungen sind das häufigste Thema der polychromen Keramik, die aus der Pazifikregion des südlichen Zentralamerika stammt. Sie treten vor allem in den Gruppen Buenos Aires Policromo (1550-1000d.C.), Altiplano Policromo (1350-800d.C.), Potosí Aplicado (1350-500d.C.), Macaracas Policromo (1100-900d.C.), Conte Policromo (900-700d.C.), Galo Policromo (800-500d.C.) und Carrillo Policromo (800-500d.C.) auf. (Künne 2005)
Käfer (?)
Ethnologisches Museum
Das Wesen kombiniert die Attribute verschiedener Spezies (Echse, Vogel, Fisch) und Perspektiven. Sein Kopf weist deutlich auf eine echsenähnliche Gestalt hin. Die Rückenflossen zitieren fischähnliche Eigenschaften. Flügel und Schwanzfedern deuten dagegen avimorphe Charakteristika an. Der Kopf und der Rumpf der fliegenden Figur wurden plastisch gestaltet und in Draufsicht dargestellt. Die planen Flügel und Schwanzfedern erscheinen dagegen in Frontalperspektive. Sie besitzen trotz ihrer Größe keine aufgelegten Verzierungen. Die breite Mundpartie des Objekts korrespondiert mit den zoomorphen Steinskulpturen der Palmar-Gruppe (1550-1000d.C.). Obwohl die Metallarbeit zur Veraguas-Chiriquí-Gruppe gehört, weist sie gestalterische Besonderheiten auf. Zu ihnen zählen die gewählte Perspektive (Draufsicht), die Form der Augen und Füße sowie die fehlende Trennung zwischen Kopf und Rumpf. (Künne 2005)
Fledermaus
Ethnologisches Museum
Das Wesen kombiniert die Attribute verschiedener Spezies (Fledermaus, Vogel, Mensch). Sein Kopf weist deutlich auf eine fledermausähnliche Gestalt hin. Die Formgebung von Armen und Beinen scheint anthropomorphe Eigenschaften anzuzeigen. Flügel und Schwanzfedern deuten dagegen avimorphe Charakteristika an. Die fliegende Figur scheint eine Schnur zu tragen, die fließend in den Penis übergeht. Ihre breite Mundpartie korrespondiert mit den zoomorphen Steinskulpturen der Palmar-Gruppe (1550-1000d.C.). Die trapezförmigen Schwanzfedern besitzen trotz ihrer Größe keine aufgelegten Verzierungen. (Künne 2005)
Adler
Ethnologisches Museum
Avimorphe Anhänger gehören in der archäologischen Region Diquís zu den Metallobjekten, die am häufigsten gefundenen wurden. Die bimorphe Figur scheint die Attribute verschiedener Wesen miteinander zu kombinieren. Während die Gestaltung des Kopfes an eine Fledermaus erinnert, weisen die weit ausgebreiteten Schwingen und die breit gefächerten Schwanzfedern auf einen Vogel hin. Die hervor tretenden Augen und das halb geöffnete Maul drücken eine angespannte, agressive Haltung aus. Obwohl die Flügel- und Schwanzpartien des Objekts sehr flächig gestaltet wurden, weisen sie keine zusätzlichen Verzierungen auf. (Künne 2005)
zwei menschenähnliche Figuren
Ethnologisches Museum
Das weitgehend symmetrische Objekt kombiniert die Attribute verschiedener Spezies (Mensch, Echse, Schlange). Die Zentralgestalt scheint ein maskiertes, anthropomorphes Zwillingswesen zu verkörpern. Seine breiten Mäuler korrespondieren mit den zoomorphen Steinskulpturen der Palmar-Gruppe (1550-1000d.C.). Die Figuren besitzen weder Ohren noch Ohrschmuck. Die hoch- und tiefständigen Metallleisten können aufgrund ihrer gegenständigen Applikationen als doppelköpfiges Reptil (Schlange?) verstanden werden. Die trapezförmigen Platten besitzen trotz ihrer Größe keine aufgelegten Verzierungen. Während die Zentralfiguren in Frontalperspektive erscheinen, wurden die Lateralmotive im Seitenprofil dargestellt. (Künne 2005)
menschliche Figur
Ethnologisches Museum
männlicher anthropomorpher Anhänger mit zweiteiligem Kopfschmuck.