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Object type: Graubündner Maske
Museum Europäischer Kulturen
Diese dunkelbraun bemalte Maske zeichnet sich durch ein zur Fratze verzerrtes Gesicht aus. Die Stirnpartie ist zwischen den Augen von drei senkrechten tiefen Falten geprägt. Die für Willi typischen leuchtend weiß bemalten Augäpfel treten weit hervor und sitzen in tiefen, rot gefärbten Augenhöhlen. Die wulstige, doch faltenfreie, Nase ist asymmetrisch zur rechten Seite verschoben und leicht gebogen. Der auf der linken Seite weit nach oben gezogene Mund gibt den Blick frei auf 15 hölzerne, einzeln ausgearbeitete und weiß bemalte Zähne, von denen sich acht oben und unten sieben befinden. Am leicht hervorstehenden Kinn ist ebenfalls eine tiefe Falte zu sehen, die die Form des Mundes unterstreicht. Die Augen und der Mund sind durchstoßen, die Nasenlöcher sind hingegen nur angedeutet. In der Mitte der Maske, zwischen der Nase und dem linken Auge, ist ein Loch in Folge einer Beschädigung festzustellen. Der als rückseitige Abdeckung angebrachte Sack grenzt vorn mit einer dezent farbigen Troddelborte ab, die zugleich das Haar andeuten soll. Diese Art der Verzierung tritt bei den Willi-Masken mehrmals auf. Der Sack weist überdies in großer schwarzer Schrift die Initialen "M" und "Z" auf. Zwischen den beiden Buchstaben ist ein dolchähnlicher Gegenstand abgebildet. An der Maske sind keine Randlöcher für eventuelle Tragvorrichtungen zu finden. Die Maske gehört nicht zu den typischen Ethnografika, da sie nie getragen wurde, sondern ein Werk des Schnitzers ist.
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Diese dunkelbraun kolorierte Maske ist der zweiten Schaffensphase Albert Anton Willis zuzuordnen, wofür eindeutig die fehlende Symmetrie in der Ausarbeitung spricht. Die Maske, die mit ihrem stark verzerrten Gesicht dämonisch wirkt, hat eine überlange wulstige Stirnpartie, die im Gegensatz zum Rest des Gesichts keine Falten aufweist. Das obere Ende der Maske ist, ähnlich wie bei der Kat.-Nr. II A 2001, platt. Die Augen sind stark versetzt. So ist das rechte waagerecht mandelförmig ausgearbeitet und sitzt tiefer als das linke senkrecht ovale. Bei beiden Augen sind die charakteristischen weiß bemalten Augäpfel gut zu sehen. Über dem rechten Auge sind fünf Falten festzustellen. Die breite Höckernase mit den runden und seitlich abstehenden Nasenflügeln verläuft leicht nach links. Auf und über der Nase sind weitere Falten vorhanden. Der Mund ist ebenfalls unförmig und gibt den Blick frei auf oben fünf und unten vier versetzt stehende, weiß bemalte Zähne. Die Zahnreihen unterscheiden sich deutlich. So haben die oberen Zähne (die sich durch die Asymmetrie der Maske nun nach links verschoben haben) eine viereckige Form, die unteren Zähne weisen hingegen einen sehr viel größeren Abstand untereinander und eine länglich spitze Form auf. Es sind drei tiefe Faltenreihen rund um den Mund festzustellen. Die Augen und der Mund sind durchbrochen, die Nasenlöcher hingegen nur angedeutet. Auffallend bei diesem Exemplar sind die ausgearbeiteten Ohren. Die Maske ist rückseitig mit einem kapuzenartigen Stück Sack abgedeckt. Es sind keine Randlöcher für eventuelle Tragvorrichtungen zu finden. Die Maske gehört nicht zu den typischen Ethnografika, da sie nie getragen wurde, sondern ein Werk des Schnitzers ist.
Museum Europäischer Kulturen
Diese Maske ist ein sehr gutes Beispiel für eines der Hauptcharakteristika der Werke Willis: die großen, aufgerissenen Augen mit den hellen Augäpfeln. Bei diesem Exemplar sind sie weiß/rosa koloriert worden. Das linke Auge weist eine nicht zentral in der Augenhöhle liegende Durchbrechung auf. Die Nasenlöcher und der Mund sind ebenfalls durchstoßen. Das Gesicht, das in braun und schwarz leicht fleckig bemalt wurde, ist geprägt von fünf tiefen rosa/braunen Faltenreihen unter den Augen, die bis zu den Wangenknochen reichen. Der Rest des Gesichts weist keine Falten auf. Die Nase hat eine lange und schmale Form. Darunter ist deutlich die Einkerbung des Filtrums zu sehen. Der rosa/rot kolorierte Mund ist sichelförmig nach unten gebogen. Die Mundpartie weist Ähnlichkeiten mit dem Maul eines Tieres auf und steht hervor. Hell- bis mittelbraune Fellreste wurden rund um die Maske angebracht und deuten das Kopfhaar an. Auf der Rückseite bildet die Fellbedeckung eine Kapuze, die den gesamten Kopf des Trägers umhüllt. Sie wird mit einer festen Schnur zugebunden. An der Maske sind keine Randlöcher für eventuelle Tragvorrichtungen zu finden. Die Maske gehört nicht zu den typischen Ethnografika, da sie nie getragen wurde, sondern ein Werk des Schnitzers ist.
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Diese Maske gehört zu der Vielzahl von "schreienden Masken" Albert Anton Willis. Erkennbar ist dies an dem rechteckigen, geöffneten Mund, in welchem 15 hölzerne Zähne, oben acht und unten sieben, zu erkennen sind. Alle Zähne, bis auf jenen unten ganz rechts, wurden einzeln ausgefeilt. Die Lippen sind rötlich/hellbraun bemalt. Die Stirn dieser Maske steht wulstig hervor, am oberen Ende ist sie jedoch, ähnlich wie bei der Maske mit der Kat.-Nr. II A 2585, platt. Die Augen mit den für Willi typischen, in heller Farbe hervorgehobenen Augäpfeln sind weit aufgerissen und geben der Maske, die im Rest dunkelbraun bemalt wurde, eine verängstigten Eindruck. Die hellrot/braunen Tränensäcke hängen tief hinunter und befinden sich auf gleicher Höhe wie die knollenförmige Nase, die nach vorn steht. Die Augen, der Mund und die Nasenlöcher sind durchbrochen. An dieser Maske fällt auf, dass sie nicht von vielen Falten auf Stirn und Nase geprägt ist, einem der Markenzeichen Albert Anton Willis. Rückseitig ist die Maske mit einem grau/beigen und rautenförmig bedruckten Stück Stoff abgedeckt, das an den Rändern der Innenseite ein violettes Bogen-Punkt-Muster aufweist. Dieser Stoff findet sich mehrmals als Abdeckung an den Willi-Masken. Die Maske gehört nicht zu den typischen Ethnografika, da sie nie getragen wurde, sondern ein Werk des Schnitzers ist.
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Diese dunkelbraun kolorierte Maske zählt zu der Vielzahl von "schreienden Masken" Albert Anton Willis. Dies wird sehr gut an dem signifikanten quadratisch geöffneten Mund mit den wulstig hervorstehenden und rot gefärbten Lippen deutlich. Es sind 19 hölzerne Zähne, oben neun und unten zehn, sichtbar. Bis auf die ganz außen stehenden Zähne sind alle einzeln ausgefeilt. Die Maske ist geprägt von tiefen Stirnfalten. Die Augen mit den für Willi charakteristischen großen hell hervorgehobenen Augäpfeln sind weit geöffnet. Sie sind unterschiedlich gestaltet, so hat das linke Auge eine senkrecht ovale, das rechte hingegen eine waagerecht mandelförmige Ausgestaltung. Um die weißen Augäpfel befinden sich rötlich bemalte Lider. Beide Augen sind durchstoßen. Das linke weist eine zentrale Durchbrechung auf, das rechte hingegen hat eine am unteren Lid gelegene Öffnung. Die Maske hat eine auffällige, mit drei Faltenreihen versehene Höckernase mit seitlich abstehenden Nasenflügeln. Die Öffnungen der Nasenlöcher sind nicht durchstoßen, sondern nur angedeutet. Die Wangen und die seitlich davon wulstig hervorstehenden Faltenreihen sind rot koloriert worden. Als rückseitige Abdeckung dient ein kapuzenartiges Stück Sack. Auf der Innenseite steht in großer Schrift "No. 5. Josef Stack, Landwirt". An der Maske sind keine Randlöcher für eventuelle Tragvorrichtungen zu finden. Die Maske gehört nicht zu den typischen Ethnografika, da sie nie getragen wurde, sondern ein Werk des Schnitzers ist.
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An der abblätternden Farbe dieses Maske ist gut zu erkennen, dass diese zunächst rötlich und später hellbraun mit dunkel nachgezogenen Gesichtszügen bemalt wurde. Bei diesem Stück handelt es sich um ein zu einer Grimasse verzerrtes Gesicht mit tiefen Stirnfalten. Das linke Auge ist schalkhaft zugekniffen, so dass nur zwei breite rot kolorierte Lider zu sehen sind, die einen schmalen durchbrochenen Sehschlitz aufweisen. Das offene Auge zeigt den für Willis Werke typischen weißen Augapfel mit roter Augenhöhle und rotem Tränensack. Die Maske ist weiterhin geprägt durch eine breite Höckernase mit vier Einkerbungen, die von links unten nach rechts oben verlaufen. Ebenfalls auf der linken Seite zieht sich der zahnlose, rot bemalte Mund sichelförmig nach oben. Auf der rechten Mund/-Kinnpartie ist deutlich eine große Beule zu erkennen, die mehrere Einkerbungen aufweist. Die Augen, das linke Nasenloch und der Mund sind durchbrochen. Das linke Ohr wurde an dieser Maske ausgearbeitet. Auf der rechten Seite befindet sich in gleicher Höhe eine Ausbuchtung. Ein helles Büschel aus Flachs oder Hanf deutet einen blonden Pony an, welcher der Maske in dicken Strähnen ins Gesicht fällt. Rückseitig wird dieses Exemplar durch ein grobes, kapuzenartiges Stück Sack abgedeckt. An beiden Seiten der Maske sind jeweils zwei kleine viereckige Durchbrechungen für Tragvorrichtungen zu finden. Die Maske gehört nicht zu den typischen Ethnografika, da sie nie getragen wurde, sondern ein Werk des Schnitzers ist.