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Object type: Hängelampe (Lampe)
Museum für Islamische Kunst
Freigeblasene Hängelampe aus transparentem farblosem Glas mit drei Ösen und Metallaufhängung. Ihr Körper ist an der Basis abgeflacht und gestaucht. Auf ihm sitzt der weit ausladende trichterförmige Hals auf. Drei vertikale Ösen sind knapp unterhalb der flachen, abgerundeten Schulter angebracht. Im Inneren ist in der Mitte des Bodens ein zylindrischer Dochthalter eingesetzt. Er diente dazu, den auf einer Ölschicht auf Wasser schwimmenden Docht von der Wandung fern zu halten, um diese nicht zu beschädigen. Nur wenige Lampen dieses Typs sind erhalten, was ihre Datierung und Lokalisierung erschwert. Vergleichsbeispiele des späten 10. bis frühen 11. Jahrhundert sind aus Caesarea (Israel) und größere Objekte mit zusätzlichen Henkeln aus Nischapur (Iran) bekannt. Die Nutzung der Lampe ist unklar. Ihre geringe Größe legt die Aufhängung in einer Wandnische oder Arkadenreihung nahe, wobei sowohl eine private als auch eine öffentliche Nutzung im sakralen Bereich möglich scheint. Ihre Form erinnert entfernt an spätere Moscheeampeln. Es ist nicht erwiesen, dass die bei der Schenkung mitgelieferte zierliche Kette aus Metallgliedern und länglichen türkisfarbenen Glasperlen ursprünglich zugehörig war.
Museum für Islamische Kunst
Freigeblasene Hängelampe aus transparentem farblosem Glas mit sechs Ösen. Über einem sich nach oben verjüngendem Ringfuß erhebt sich der gedrungene breite Körper, auf dem ein weiter, ausladender Hals aufsitzt. An der Schulter sind sechs Ösen appliziert. Im Inneren ist in der Mitte des Bodens ein zylindrischer Dochthalter eingelassen. Er diente dazu, den auf einer Ölschicht auf Wasser schwimmenden Docht von der Wandung fern zu halten, um diese nicht zu beschädigen.
Museum für Islamische Kunst
Konischer Glaseinsatz für eine Hängelampe; im oberen Drittel ist eine Reihe von länglichen blauen Glastropfen angeschmolzen.
Museum für Islamische Kunst
Getriebene und gelötete Hängelampe aus einer Kupferlegierung mit graviertem und durchbrochenem Dekor. Die Lampe hat eine sechsseitige Pyramidenform. Ein Palmettenkranz trägt eine kugelförmige Kuppel mit profiliertem Schaft als Abschluss. Im Hauptfeld ist eine zweiflügelige, passig geschwungene Tür mit kleinen Knäufen durch je zwei kleine Scharniere mit dem Körper verbunden. Im Innern der Lampe konnten im Boden sieben Lichter eingesetzt werden. Die Türflügel wie auch große Flächen der Lampe sind mit Durchbrucharbeiten verziert. Auf beiden Türflügeln erscheinen je ein Pfau im Medaillon und 2 kleine Rosetten vor durchbrochenen Spiralranken. Die Darstellungen werden oben und unten von Inschriftenfeldern flankiert. Diese Dreigliederung der Seite wiederholt sich auf allen Seiten. Das Zentrum mit Spitzmedaillon und Palmettanhängern wird stets von durchbrochenen Inschriftenfeldern flankiert. Die zentralen Inschriften der Medaillons werden wiederum von Lotusranken eingefasst. Die abschließende Kugel ist graviert. Zwei horizontale Inschriftenbänder mit Lotusknospenmedaillons umlaufen den Körper. Alle Inschriften beziehen sich auf einen hohen Beamten des Mamluken-Sultans Saif ad-Din Qaitbay, der von 1468 bis 1496 in Kairo regierte. Die Lampe stammt allerdings aus einer Moschee in Gebze (Türkei). Die Durchbrucharbeiten illuminierten den Raum in der Art der Verzierung und verleihen ihm somit einen besonderen Charakter.
Museum für Islamische Kunst
Getriebene und gelötete Hängelampe aus einer Kupferlegierung mit graviertem, durchbrochenem und silbertauschiertem Dekor. Die Lampe hat die Form einer sechsseitigen Pyramide. Eine Dreiviertelkugel mit profiliertem Schaft bekrönt das Objekt. Das Hauptfeld der Lampe war wohl mit einer 2-flügeligen, passig geschwungenen Tür ausgestattet wie bei der Lampe I. 4500, die jedoch verloren ist. Im Innern der Lampe konnten im Boden sieben Lichter eingesetzt werden. Jede der sechs Seiten ist dreifach gegliedert. Je zwei Inschriftenfelder rahmen die mittleren Flächen mit großen Medaillons und Anhängern. Die Medaillons stehen vor einem geometrischen Grund und sind mit Lotusknospenranken gefüllt. Diese entwickeln sich aus einem zentralen, zehnseitigen Stern. Die Kugel ist ebenfalls verziert. Ein graviertes Inschriftenband wird von Lotusmedaillons unterbrochen. Alle Inschriften beziehen sich auf einen hohen Beamten der letzten Mamluken-Sultane, die am Anfang des 16. Jahrhunderts in Kairo regierten. Die Lampe stammt allerdings aus einer Moschee in Gebze (Türkei). Die Durchbrucharbeiten illuminierten den Raum in der Art der Verzierung und verleihen ihm somit einen besonderen Charakter. Zudem sind Reste von Tauschierungen erkennbar. Bei der Dekortechnik des Tauschierens werden dünne Metalldrähte, z.B. aus Silber, Kupfer oder auch Gold, in vorgegebenen Mustern in das zu verzierende Objekt eingehämmert.