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Object type: Hausmantel
Herrenhausmantel mit broschiertem Rosenmuster
Kunstgewerbemuseum
Schmal geschnittener Herrrenmorgenmantel um 1840 aus einem gestreiften und vielfarbig broschierten Seidengewebe des späten 18. Jahrhunderts gefertigt. Die langen schmalen Ärmel sind an der Schulter leicht gepufft, sie verjüngen sich etwas nach unten und enden in umgestülptem Aufschlägen. Vorn durchgehend offen kann der Mantel mit einem dreifachen Riegelverschluss geschlossen werden. Unverschlossen werden die Vorderteile zum taillenlangen Smokingkragen umgelegt. Der Kragen und die Riegelverschlüsse sind mit rotem Samt dekorativ abgesetzt. Die beiden Taschen haben Taschenklappen. CW
Flaschengrüner Banyan
Kunstgewerbemuseum
Für Eleganz und Bequemlichkeit des Mannes im Haus sorgten Hausmäntel, die über Hemd, Kniehose und Weste getragen wurden. Die Bezeichnung "Banyan" deutet auf ihre indische Herkunft hin, von wo sie seit dem 17. Jahrhundert durch die Ostindischen Kompanien Englands, Frankreichs und der Niederlande importiert worden waren. Der verschlusslose Mantel ist aus zwei langen Seidenbahnen gefertigt, die im Rücken zusammengenäht und ohne Schulternaht nach vorn geführt wurden. Dort fallen sie lose übereinander. Die langen, weiten Ärmel sind gerade eingesetzt und werden am Ende umgeschlagen. Den Halsausschnitt rahmt ein kleiner Stehkragen. Der Mantel ist vollständig abgefüttert. Sein schlichter, vom japanischen Kimono abgeleiteter Schnitt bringt das großrapportige Muster des flaschengrünen Seidendamasts besonders gut zur Geltung. Diese Damaste waren in den 1730er und 1740er Jahren sehr beliebt.