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Object type: Kamm (Sonderform)
Museum für Islamische Kunst
Vollständig erhaltener Kamm aus Elfenbein. Der Kamm ist doppelseitig gearbeitet mit feineren Zinken auf der einen und gröberen Zinken auf der anderen Seite. Das Mittelfeld ist beidseitig bemalt und weist auf einer Seite ein vergoldetes Rankenmotiv mit schwarzen Konturen auf, welches von einem viereckigen Rahmen umfasst ist. Die Rückseite zeigt zwei Medaillons mit jeweils einem Pfau, der seitlich wiedergegeben ist. Zentral ist ein Palmettmotiv zu erkennen. Auf den Seitenstegen sind Wellenranken abgebildet. Kämme wurden normalerweise aus Holz gefertigt (vgl. I. 7094) ; kostbarere Exemplare bestanden aus Elfenbein, Gold oder Silber (vgl. I. 3672 und I. 3673). Die Bemalungen auf dem Kamm sind typisch für Sizilien des 12. und 13. Jahrhunderts und finden sich auf anderen Gegenständen wieder, so auf Kästen und Pyxiden (I.586, KFMV 60, I. 1022)
Museum für Islamische Kunst
Unvollständig erhaltener Holzkamm. Der kleine Kamm ist doppelseitig gearbeitet mit feineren Zinken auf der einen und gröberen Zinken auf der anderen Seite. Das Mittelfeld wird von zwei gezackten Bordüren eingefasst; in der Mitte erscheint eine Inschriftenkartusche zwischen Kreisaugenmustern. Zwei rautenförmige Vertiefungen waren vermutlich für Glaseinlagen vorgesehen. Kämme wurden normalerweise aus Holz gefertigt; kostbarere Exemplare bestanden aus Elfenbein (vgl. I. 6376), Gold oder Silber (vgl. I. 3672 und I. 3673). Sie zählten in der Mamlukenzeit in Ägypten zu prestigeträchtigen Aussteuerobjekten in wohlhabenden Familien.
Museum für Islamische Kunst
Fast vollständig erhaltener Holzkamm. Der kleine Kamm ist doppelseitig gearbeitet mit feineren Zinken auf der einen und gröberen Zinken auf der anderen Seite. Das Mittelfeld wird von zwei Perlstäben eingefasst; in der Mitte erscheint eine Inschriftenkartusche zwischen Kreisaugenmustern. Kämme wurden normalerweise aus Holz gefertigt; kostbarere Exemplare bestanden aus Elfenbein (vgl. I. 6376), Gold oder Silber (vgl. I. 3672 und I. 3673). Sie zählten in der Mamlukenzeit in Ägypten zu prestigeträchtigen Aussteuerobjekten in wohlhabenden Familien.
Museum für Islamische Kunst
Gegossener Kamm aus Silber mit vergoldetem Dekor. Der kleine Kamm ist doppelseitig gearbeitet; er besitzt auf der einen Seite 21, auf der anderen 25 Zinken. Das Mittelfeld ist mit einem vergoldeten Rankendekor versehen, der sich aus Wellenranken und Gabelblättern zusammensetzt. Kämme wurden normalerweise aus Holz gefertigt; kostbarere Exemplare bestanden aus Elfenbein, Gold oder Silber. Sie zählten in der Mamlukenzeit in Ägypten zu prestigeträchtigen Aussteuerobjekten in wohlhabenden Familien.
Museum für Islamische Kunst
Gegossener Kamm aus Silber. Der Kamm mit siebenunddreißig kurzen Zinken ist einseitig unter einem breiten Zierfeld gearbeitet. Das leicht gerundete Zierteil zeigt zwei gegenständige Löwen unter einer plastisch gearbeiteten Palmette, aus der eine Öse hervorragt. Zwei weitere Ösen sind auf den Rundungen der Schulter befestigt. Durch sie konnten Ketten gezogen werden, die mit einem Ring zusammengehalten wurden. Bei dem kleinen Objekt handelt es sich um einen Schnurrbartkamm - Bestandteil eines persönlichen Toilettenbestecks, das am Gürtel getragen wurde.