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Object type: Kraftfigur
Ethnologisches Museum
Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: "Ti Suite, Wache, welche der Mann bei seiner Frau lässt, damit dieselbe nicht überfallen wird. Loango (Caio)". [SM8HF]
Ethnologisches Museum
Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: "Fetisch zum Aufhängen deutsch. Exped. Reise 187[?]".
Ethnologisches Museum
Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: "Fetisch. Boabercote (Bambocotó). Zweck wie bei [III C] 8097. 35 cm hoch. Bawili". [SM8HF]
Ethnologisches Museum
Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: "Desgl. [wie III C 17033 = Fetisch] molekta[?] mit Nägeln und Eisensplittern gespickt für […………………] 53 cm h. Loango.". [SM8HF]
N'Dubi
Ethnologisches Museum
Eintrag im historischen Hauptkatalog: "N'Dubi Fetisch dient bei Krankheiten und wird von dem Kranken unter das Lager gestellt. Loango (Caio)
N'Vali
Ethnologisches Museum
Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: "N'Vali. Sehr alter Fetisch. Loango (Ciao)". [SM8HF]
Ethnologisches Museum
Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: "dito [wie III C 338 = Fetisch mit Mütze]". Deutsche Expedition 1874 (It. Etikett: Klingelhöfer) [SM8HF]
Ethnologisches Museum
Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: "Fetisch. 39 cmtr Loango (Caio)". [SM8HF]
Mabialla Mondembe (Mabyala Mandembe)
Ethnologisches Museum
Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: "Mabialla Mondembe ein großer Fetisch, soll Sohn eines Prinzen sein. 40 cmtr groß Loango (Caio)". [SM8HF]
Ethnologisches Museum
Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: "'Singunga'. Holzfigur, schwarz, weiss u. rot bemalt. Fetisch, 'der Lungenkranke heilen soll'. In der rechten Hand hält die Figur einen Dolch. Die Kappe, der Auswuchs vor der Brust u. auf der linken Schulter (dieser trägt einen Flaschenhals) mit pfeilspitzenförmigen Hölzchen besetzt. In der Brust 2 Nägel, im Halse einer. Höhe 60 cm. Loango.". [SM8HF]
Ethnologisches Museum
Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: "Figur mit Spiegel vor dem Bauch, Buckeln an Schultern und Rücken, hölzernen Zinken auf dem Kopfe. 50 cm h. Loango". Form: stehend, linke Hand liegt auf der Hüfte, die rechte ist bis in Schulterhöhe gehoben, um den Hals ein Lederring, um die Hüften ein dunkelblauer, von einer Schnur gehaltener Schurz, das rechte Bein ist leicht geknickt Farbe: braun, schwarz, rot, dunkelblau Muster: Bemalung: Gesicht schwarz, Körper rot Erhaltungszustand: Medizineinsätze, auf Rücken und Schultern fehlen, Zinken auf dem Kopf fehlen, Kopf und Sockel sind schadhaft [SM8HF]
Ethnologisches Museum
Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: "'Chicoco.' Holzfigur (48 cm hoch); Kopf schwarz und rot, Körper zur Hälfte schwarz, zur Hälfte weiss bemalt, vor dem Leib ein runder Spiegel, in der Brust mehrere Nägel. Schlägt denjenigen, welcher dem Besitzer des Fetischs Böses zufügen will, mit Lahmheit; daher die Stellung der Figur, die die Hände auf die Kniee gelegt hat.". Beschreibung: Form: kniend, geöffneter Mund mit geschnitzten Zähnen, Kpfschmuck mit Knochenstücken Farbe: braun, schwarz, weiß, rot Muster: Bemalung, geschnitzte Reifen an beiden Handgelenken Erhaltungszustand: Spiegel fehlt, [SM8HF]
Ethnologisches Museum
Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: "'N´Quanje'. Alter Fetisch zum Nägeleinschlagen, um Diebe oder andere Verbrecher ausfindig zu machen. Schwarz-weiß-rot bemalte Figur mit Federkopfputz. 50 cm hoch.". [SM8HF]
Ethnologisches Museum
Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: "N´Quillili Fetisch. Darf nur in vornehmen Familien vorkommen u. dient zur Entdeckung des Mörders eines Häuptlings. 18/2 cmtr. hoch. Loango (Caio)". [SM8HF]
"Chimama"
Ethnologisches Museum
Eintrag im historischen Hauptkatalog: "Chimama." Holzfigur, in der rechten Hand einen Dolch, in der linken einen Stock tragend, vor dem Bauch ein großer viereckiger Spiegel, kleinere an der rechten Schulter und auf dem Kopf, Kopfschmuck von Federn. An der Figur hängt eine eiserne Glocke (b), ein Zeugbündel (c) und ein Holzstück an einem Eisenring (d). Dient zum Nägeleinschlagen, trägt seine Waffen und Zauberstab mit sich und tötet mit diesen den Missetäter. Die Glocke wird bei der Ceremonie geläutet. Beschreibung: Form: stehend, rechter Arm erhoben, linker Arm leichtabgewinkelt vom Körper, linke Hand liegt auf der Hüfte, im linken Auge ein rotes Stoffstück Farbe: braun, schwarz, weiß, rot Muster: Bemalung Erhaltungszustand: Spiegel, Zeugbündel (c) fehlen, Kopfbedeckung schadhaft, Glocke (b) und Holzstück an Eisenring (d) sind nicht an der Figur befestigt [b & d befinden sich in S: 080, F: 10; K: 6]
Ethnologisches Museum
Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: "Luguilli ein kleiner Fetisch. Wird sehr viel auf Reisen mitgenommen. Loango (Caio.)". [SM8HF]
Ethnologisches Museum
Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: "Zahn (Pfeife?) und Fetischfigur aus Elfenbein. Jagdtrophäe, die in hohen Ehren steht. Loango. (Caio)". "Die abnehmbare Figur sitzt auf einem hohlen Horn. An einer Öffnung in dessen Spitze ist eine Schnur befestigt, die den vertikal durchbohrten Körper durchläuft und am Schädel heraustritt." (Karteikarte) Farbe: elfenbein, braun Muster: Schnitzerei Erhaltungszustand: im Horn ist ein Loch [SM8HF]
Ethnologisches Museum
Eintrag im historischen Hauptkatalog: Fetisch. Belandje. Karteikarte : Männliche Holzfigur mit magischen Substanzen behangen. Holz, Tierzähne, Kaurischnecken, Horn, Bast, Eisen, Federn, Leder, versch. organische Substanzen. Beschreibung. Form: turmförmiger Kopfschmuck, um die Hüften ein Tuch aus Pflanzenfaser Farbe: braun, schwarz, weiß Erhaltungszustand:
Ethnologisches Museum
Eintrag im historischen Hauptkatalog: Fetisch. Gibt dem Besitzer Reichtum. Wird über der Schulter hängend getragen. "Tschismite". Menschl. Fig. (15 cm) mit Federkopfputz. Loango. Beschreibung: Form: mit Band umwickelt, um den Hals ein Metallreifen, weißer Glaseinsatz als Augen Farbe: braun Erhaltungszustand: Schadhaft (Umwicklung), Holz zum Teil verwittert, Federkopfputz fehlt
Luillike
Ethnologisches Museum
"Luillike, Regenfetisch. Loango (Caio)" Form: runder Aufsatz verdeckt den Rumpf, um den Aufsatz ist ein dunkelblaues Tuch gewickelt, Rückgrat durch eine Furche angedeutet Farbe: dunkelbraun, dunkelblau Erhaltungszustand: Schadhaft (Aufsatz), Bruchstellen am Kopfschmuck
Ethnologisches Museum
Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: "Fetisch mit Ketten (um Verbrechen der Sklaven zu strafen) H: 22,5 cm deutsch. Exped. Reise 1874" Beschreibung: Form: Gesicht ist mit einer senkrechten Linie über Nase und Mund rot bemalt, linke Gesichtshälfte ist weiß bemalt, um den Hals liegt ein Metallreifen mit einer langen Kette, vor dem Oberkörper eine runde erhabene Scheibe mit einem Spiegel, im Rücken ein eingeschnitztes Loch, Unterkörper uud Beine mit Stoff umwickelt Farbe: braun, weiß, rot Muster: Bemalung Erhaltungszustand: Rost, Bruchstelle an der Nase Deutsche Expedition 1874 [SM8HF]
Gangenbumba
Ethnologisches Museum
Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: "Gangenbumba, der Besitzer des Hauses. Dieser Fetisch, vor die Tür eines Hauses gesetzt, schützt dieses mehr als ein Schloß. Loango (Caio)". Form: auf zwei Stäben sitzend, Hände liegen am Mund, runder, ungefüllter Bauchaufsatz mit einem Loch in der Mitte, ein trichterförmiges Loch im Hinterkopf Farbe: braun Muster: eingeschnitzte Querrillen in den Stäben Erhaltungszustand: Schadhaft (Risse) [SM8HF]
König und Kulturheros Chibinda Ilunga
Ethnologisches Museum
Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: "Fetisch aus Holz geschnitzt. Figur mit geflochtenem Bart, Kappe auf der zwei kleine menschliche Figuren [mahamba u. yipuga] sitzen in den Händen eine Flinte u. einen Speer haltend. Kioko". [SM8HF]
Ethnologisches Museum
Eintrag im historischen Hauptkatalog: Kleiner Fetisch aus Holz mit Kupferbeschlag und Pelz und Schlangenhaut -bekleidung. H. 18 cm. Vgl. [III C] 1792. Wohl Bassonge. Karteikarte : Eine menschenähliche Figur mit Kupferbeschlägen, Schurz, Schlangenteile darum sowie um den Hals und 2 Kauris als Augen [SM8HF]
nkisi bansimba, Zwillingsgeburt
Ethnologisches Museum
Auch dieser nkisi wurde bei gynäkologischen Problemen und besonders bei der Geburt von Zwillingen eingesetzt, die Mutter und Kinder in gefährliche Nähe zur jenseitigen Welt der Geister brachte. Auffällig bei der Formgebung ist die Identifikation des nkisi mit den bei ihm Hilfesuchenden. Die Hände weisen bedeutungsvoll auf den Schoß, aus dem zwei kleine embryonenähnliche Figuren hervortreten. Das verwickelte Medizinbündel, aus dem die Figur emporkommt, vergegenständlicht die spirituelle Ausnahmesituation, in der sich nkisi und Zwillingsmutter befinden, und schafft zugleich Abhilfe dank der darin versammelten Kräfte. Die Bedeutung des abgewendeten Kopfes ist nicht bekannt. Möglicherweise zeigt er, dass der nkisi der diesseitigen Welt fern steht. / P.I. Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: „N' Banse [?] Fetisch. Verhindert die Geburt von Zwillingen Wohl Bawili.". [SM8HF]
nkishi
Ethnologisches Museum
Figur mit leeren Augenhölen, Federn als Kopfhaar (von Insekten beschädigt), Lederumwicklung und vier großen Eisenhaken. Eintrag im historischen Hauptkatalog: "Menschliche Figur, aus Holz geschnitzt. Auf dem Kopf Federschmuck und viele Eisenspitzen, um den Leib Fellstreifen (Haare durch Insektenfraß zerstört) und Gürtel aus Schlangenhaut. An der Figur hängen 3 große eiserne Haken, wohl ... Instrumente."
nkisi nkondi
Ethnologisches Museum
Solche zinkondi (Sing. nkondi) genannten aggressiven, mit Eisenklingen und Nägeln gespickten minkisi schreckten Hexen und Kriminelle ab und stellten sich schützend vor Gemeinschaft und Hilfesuchende. Hauptsächlich verwendet wurden sie zur Besiegelung von Schwüren oder Verträgen und zu anderen juristischen Zwecken. Indem man Metallteile oder Nägel in den nkondi schlug, wurde seine Furcht erregende Kraft aktiviert, und jeder, der vor ihm die Unwahrheit sprach oder einen abgelegten Schwur nicht einhielt, lieferte sich seiner Verfolgung aus. Die drei Beispiele zeigen das breite Spektrum formaler Gestaltungsmöglichkeiten: vom ausgewogenen Realismus und der dem Diesseits enthobenen Ausstrahlung des rechten Stückes bis hin zum eher aggressiven Ausdruck der beiden anderen, deren weit geöffnete, „sehende“ Augen (bei der linken Figur aus Spiegelglas) und verschlingender Mund mit vorgestreckter Zunge Abwehr und Bedrohung signalisieren. / P.I. Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: „Chingunde Lande [?], ein sehr altes Götzenbild Loango.". [SM8HF]