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Object type: Mütze
Ethnologisches Museum
Hauptkatalog: "SYOTU Mütze aus Raphiafasern geflochten mit Baumwollstoff überzogen und mit Kauris behängt. Bamum" keine Maßangabe
Ethnologisches Museum
Hauptkatalog: "Gestrickte Mütze aus einheimischer Baumwolle direkt mit Perlen verziert mit Ausnahme des Randes und Kopfes. Dunkelblaues Eidechsenmuster auf orangegelbem Grund" Karteikarte "Zylindrische Mütze mit Glasperlen. Die Perlenarbeit ist separat gefertigt und dann mit großen Vorsticken an den Zylinder d. Mütze genäht. Der obere Rand ist innen und außen mit einem Reifen verstärkt. Der äußere Reifen ist mit gründem Wollstoff überzogen. Muster: stilisiertes Eidechsenmotiv. Mit endlichem Faden und Nadel gearbeitet. Technik: Mützenplatte blau, grün, weiß in konzentrischen Kreisen angeordnet. Maschenstoffbildung durch sog. einfaches Verschlingen. (Bühler-Oppenheim, S. 49) Mützenrand: Moschenstoffbildugn der Gruppe Vershclingen: Bild der verschränkten Masche B-O, S. 99, Abb 13) Zylinder: abwechselnd "einfaches Verschlingen" und "Bild d. verschränkten Maschhe" Lit: K. u. A. Bühler-Oppenheim "Textilsammlung Ikle-Huber...", Zürich 1948, S. 94-99" [SM8HF]
Ethnologisches Museum
Männermütze, cremefarben mit kleinen Farbeinsprengseln. Sehr feine Spiegelstickerei. Hoher gerader Rand mit spitzbogenförmigem Ausschnitt an der Stirnseite.
Ethnologisches Museum
alte Karteikarte der Europa-Abteilung: Kopfbedeckung, bestickt, mit Messingmünzen. Steife schwere Form mit Stoff und Stickerei benäht. Sehr farbig. Am vorderen Teil dicht mit Münzen benäht. SO-Europa. Vorbesitzer: Berta Lehmann. Frau Dombrowski: Mütze Palästina, S. 284 satwe (im 19. Jh. niedriger); vgl. Pracht u. Geheimnis: S. 296, 282 Bethlehem, S. 64 Farbe. Weir: Pal. Cost., S. 96 breit und flach (shatweh) in Bethl. + Jerus. 19. Jh. S. 170, 176 in Nablus bezeichnet shatweh eine andere Kopfbedeckung. 178-183 Beschreib. + abb.
Pussyhat
Museum Europäischer Kulturen
Handgestrickte, pinkfarbene Mütze aus dicker Schafwolle, in der Grundfläche quadratisch, die beim Aufsetzen "Katzenohren" erzeugt. Die Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten löste weltweite Proteste aus. Kurz zuvor war ein Gespräch zwischen ihm und Billy Bush bekannt geworden, in dem er die Vorzüge pries, ein berühmter Mann zu sein: Trump: "And when you’re a star, they let you do it. You can do anything." Bush: "Whatever you want." Trump: "Grab ’em by the pussy. You can do anything." In Reaktion darauf riefen die US-Amerikanerinnen Krista Suh und Jayna Zweiman das Pussyhat-Projekt aus: Als sichtbares Zeichen des Protests und des Zusammenhalts sollten Menschen weltweit pinke Mützen stricken und zu den Protestmärschen im März 2017 tragen. In Berlin stieg in der Folge die Nachfrage nach pinker Wolle rasant an. Sabine Bornemann, die in ihrem Laden "Die Wollnerin" selbstgefärbte Garne verkauft, konnte die Nachfrage nach pinker Wolle kurzfristig nicht mehr bedienen. Da Kund*innen zum Teil nicht die Wolle, sondern gleich die fertige Mütze kaufen wollten, begann sie, selbst Mützen zu stricken. Der vorliegende "Pussyhat" ist einer der wenigen, die im Oktober 2017 noch nicht verkauft waren.