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Object type: Mantel (Kleidung)
Museum für Islamische Kunst
Vorn offener Männermantel mit sich verengenden Ärmeln, kleinen Seitenschlitzen und langem hochstehenden Kragen, innen abgefüttert. Aus mehreren Teilen genäht. Der Oberstoff ist mit schmalen und breiten vertikalen Streifen gemustert. Eine schmale Doppelkordel säumt alle Kanten. Mäntel dieses Typs sind bis heute in ganz Mittelasien und auch in Nordafghanistan und Nordwestchina verbreitet.
Museum für Islamische Kunst
Frauenmantel, vorn offen, leicht ausgestellt und mit kurzen Seitenschlitzen. Der Oberstoff ist komplett mit vertikalen Streifen gemustert, in denen getreppte Dreiecke und boteh-Motive einander abwechseln. Entlang der Kanten und um die Ärmelöffnungen sind ornamental gemusterte Bänder angenäht. Das Band um die Mantelöffnung bildet zugleich den kurzen Stehkragen. Der für den Winter gedachte Mantel ist wattiert und mit einfachem Baumwollgewebe abgefüttert.
Museum für Islamische Kunst
Vorn offener Übermantel für eine Frau, innen abgefüttert, mit kurzen Seitenschlitzen, Öffnungen für die Arme und mit langen, sich verengenden Scheinärmeln, die auf dem Rücken durch ein Querband mit Fransen zusammengehalten werden. Ein breites Band, das am Hals in einen Stehkragen übergeht, betont die Mantelöffnung. Der gesamte Oberstoff ist sehr fein mit stilisierten floralen und geometrischen Motiven bestickt. Das Band mit Fransen welches die Scheinärmel verbindet, ist auch unten und an ihren Enden und an der unteren Kante des Mantels angenäht. Solche Mäntel wurden als Überwurf außer Haus von verheirateten Turkmeninnen getragen.
Museum für Islamische Kunst
Vorn offener Übermantel für ein Mädchen, innen abgefüttert, mit kurzen Seitenschlitzen, Öffnungen für die Arme und mit langen, sich verengenden Scheinärmeln, die auf dem Rücken durch ein Querband zusammengehalten werden. Ein breites Band, das am Hals in einen Stehkragen übergeht, betont oben die Mantelöffnung. Der Oberstoff ist sehr fein mit stilisierten Blüten und ornamentalen Bändern bestickt. An der unteren Kante des Mantels und an den Enden der Scheinärmel sind ornamentierte Bänder mit langen Fransen angenäht. Solche Mäntel wurden als Überwurf außer Haus von turkmenischen Mädchen getragen.
Museum für Islamische Kunst
Vorn offener Übermantel für eine Frau, innen abgefüttert, mit kurzen Seitenschlitzen, Öffnungen für die Arme und mit langen, sich verengenden Scheinärmeln. Ein breites Band, das am Hals in einen Stehkragen übergeht, betont die Mantelöffnung. Fast der gesamte Oberstoff ist mit einem gleichförmigen Muster aus vierteiligen Blüten und kammartigen Motiven bestickt. Nur das Band an der Mantelöffnung und die unteren Scheinärmel zeigen andere Muster. An der unteren Kante des Mantels ist ein Band mit Fransen, in das kleine seidene Stoffstücke eingeknüpft sind, angenäht. Ähnliche Fransen sind auch an den Enden der Scheinärmel. Solche Mäntel wurden als Überwurf außer Haus von verheirateten Turkmeninnen getragen.