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Object type: Monstranz
Monstranz
Kunstgewerbemuseum
Der Aufbau der Monstranz über einem breit gelappten sechspassigem Fuß mit außergewöhnlich anspruchsvollen vegetabilen Gravierungen wird durch die seitlichen Aufbauten vor allem im unteren Bereich betont in die Breite entwickelt, so dass sich eine spitz aufstrebende Kontur ergibt. Die Lunula, die einst der Aufnahme der im Schaugefäß präsentierten Hostie diente, fehlt. Die angeblich aus Paderborn stammende Monstranz gehört zu einer Gruppe von ähnlichen Monstranzen in Brauweiler, Bergheim und im Museum für Angewandte Kunst Köln, die wohl alle um 1420/30 in Köln entstanden sind. Lothar Lambacher
Monstranz
Kunstgewerbemuseum
Die Monstranz erhebt sich über einem mehrfach geschweiften vierpassförmigen Fuß. Zu Seiten des Schaugefäßes befinden sich unter spitzbogigen Arkaden die veroldeten Figürchen einer Muttergottes mit Kind und eines hl. Laurentius. Diese beiden Gußwerke zeigen Stilformen des frühen 15. Jahrhunderts und sind vermutlich unter Verwendung älterer Gußformen (Patronen) entstanden. Die Architekturformen der Monstranz sowie der bekrönende Kruzifixus legen eine Datierung der Entstehung des Werkes im 3. Viertel des 15. Jahrhunderts nahe. Die Lunula zur Aufnahme der Hostie fehlt. LL