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Object type: Randscherbe
Ethnologisches Museum
Randscherbe einer Schale. Das Objekt wurde beidseitig geglättet, geschlämmt, grundiert und bemalt. Grundierung und Bemalung sind stark erodiert. Das Fragment ist zweifach grundiert. Es besitzt eine weiß-gelbliche Deckfarbe, die auf ziegelrotem Grund aufgetragen wurde. Die Innenseite des Scherbens ist schwarz und rot bemalt. Auf der Wand befinden sich vier umlaufende Friese, die raubkatzenähnliche Wesen oder geometrische Motive (Spiralen und Wellenbänder) zeigen. Die nach oben gekrümmten Nasen der liegenden Katzengestalten sind diagnostisch für den Typ. Nach Lehmann 1913: "Nicarao-Stil." Nach Lothrop 1926: silhouette jaguar, type B. Kulturelle Bedeutung: die Verzierungen des Objekts spielen auf ein mesoamerikanisches Thema an. Katzenwesen, die den Motiven des inventarisierten Objekts ähneln, erscheinen auch in der Gruppe Pataky Policromo (1350-1000d.C.), Jicote Policromo, variedad felino (1350-1000d.C.) und Casares Policromo (1350-1000d.C.). (Künne, 2005)
Ethnologisches Museum
Randscherbe. Das Objekt wurde beidseitig geglättet, geschlämmt, grundiert, bemalt und poliert. Es besitzt mehrere Kratzer. Die Keramik hat eine weiß-gelbliche Grundfarbe, die rot, orange, schwarz und braun bemalt wurde. An der Innenseite des Scherbens befindet sich ein unterrandständiger Fries (?) mit Stufenelementen. Darunter erscheint ein tiefständiges Bildfeld, das einen bimorphen Profilkopf zeigt. Beide Panele werden durch ein umlaufendes (?), schwarzes Band voneinander getrennt, auf dem sich eine weiß-gelbliche Wellenlinie befindet. Kulturelle Bedeutung: die Objekte der Gruppe Papagayo Policromo stehen in der Region Gran-Nicoya am Anfang der polychromen Bemalung auf weiß-gelblicher Grundierung. Die Tradition dauerte bis ins Policromo Tardío (1350-1520d.C.) an. Ihre Verzierungen zeigen einen starken mesoamerikanischen Einfluß. Er manifestiert sich unter anderem in der Verdrängung von Echsen- und Fledermausthemen durch Raubkatzen- und Schlangendarstellungen. Die Variante ist sowohl aus Bestattungen als auch aus Siedlungskontexten bekannt. Sie gilt als diagnostischer Anzeiger für die zweite Hälfte des Policromo Medio (1350-800d.C.). Das Objekt stammt aus einem Gräberfeld, das aus etwa 30 Tumuli besteht. (Künne, 2005)
Ethnologisches Museum
Randscherbe einer Schale. Das Fragment wurde beidseitig geglättet, geschlämmt, grundiert, bemalt und poliert. Das Objekt besitzt eine weiß-gelbliche Grundfarbe, die rot, schwarz und orange bemalt wurde. Die Innenseite des Scherbens zeigt einen mittelständigen, umlaufenden (?) Fries, der von horizontalen, schwarzen Linien begrenzt wird. Er setzt sich aus mehreren Bildfeldern zusammen. Das sichtbare Panel zeigt ein Pfeilbündel, das auf das Mann-Jaguar Thema anspielt. Unterhalb des Frieses erscheinen zwei tiefständige, umlaufende (?), rot-orange Bänder. Kulturelle Bedeutung: die Objekte der Gruppe Papagayo Policromo stehen in der Region Gran-Nicoya am Anfang der polychromen Bemalung auf weiß-gelblicher Grundierung. Die Tradition dauerte bis ins Policromo Tardío (1350-1520d.C.) an. Ihre Verzierungen zeigen einen starken mesoamerikanischen Einfluß. Er manifestiert sich unter anderem in der Verdrängung von Echsen- und Fledermausthemen durch Raubkatzen- und Schlangendarstellungen. Die Variante gilt als diagnostischer Anzeiger für die erste Hälfte des Policromo Medio (1350-800d.C.). Ihre Keramiken dienten als überregionale Handelsware. Das Fragment stammt aus einem Gräberfeld, das aus etwa 30 Tumuli besteht. (Künne, 2005)
Ethnologisches Museum
Randscherbe einer Schale. Das Fragment wurde beidseitig geglättet, geschlämmt, grundiert, bemalt und poliert. Das Objekt besitzt eine weiß-gelbliche Grundfarbe, die rot, schwarz und orange bemalt ist. An der Außenseite des Scherbens befinden sich geometrische Ritzungen, die vor dem Brand angefertigt wurden. Auf der Innenseite erscheint ein horizontaler Fries, der von zwei schwarzen Bändern begrenzt wird. Das sichtbare Panel zeigt eine sitzende, bimorphe Figur, die im Seitenprofil erscheint. Die rote Gestalt besitzt eine rüsselähnliche Mundpartie. Sie trägt einen elaborierten Kopfschmuck und hält ein Objekt in der Hand. Für Lothrop (1926) spielt die Darstellung auf das Mann-Jaguar Thema an. Kulturelle Bedeutung: die Objekte der Gruppe Papagayo Policromo stehen in der Region Gran-Nicoya am Anfang der polychromen Bemalung auf weiß-gelblicher Grundierung. Die Tradition dauerte bis ins Policromo Tardío (1350-1520d.C.) an. Ihre Verzierungen zeigen einen starken mesoamerikanischen Einfluß. Er manifestiert sich unter anderem in der Verdrängung von Echsen- und Fledermausthemen durch Raubkatzen- und Schlangen-darstellungen. Die Variante gilt als diagnostischer Anzeiger für die erste Hälfte des Policromo Medio (1350-800d.C.). Ihre Keramiken dienten als überregionale Handelsware. Das Zentralmotiv des inventarisierten Objekts erscheint auch in der Keramik der Gruppe Ulua Policromo (950-550d.C.). Das Fragment stammt aus einem Gräberfeld, das aus etwa 30 Tumuli besteht. (Künne, 2005)
Ethnologisches Museum
Randscherbe einer Schale. Das Objekt wurde beidseitig geglättet, geschlämmt, grundiert, bemalt und poliert. Das Fragment besitzt eine weiß-gelbliche Grundfarbe, die rot, orange und schwarz bemalt wurde. An der Innenseite des Objekts befindet sich ein umlaufender Fries, der von schwarzen und roten Linien begrenzt wird. Er setzt sich aus mehreren Bildfeldern zusammen. Die erhaltenen Panele zeigen ein Pfeilbündel und konzentrische Kreise, die Lothrop (1926) als "Jaguaraugen" interpretiert. An der Außenseite der Wand befinden sich geometrische Ritzungen, die vor dem Brand angefertigt wurden. Außerdem erscheinen zwei horizontale, rot-orange Bänder. Kulturelle Bedeutung: die Objekte der Gruppe Papagayo Policromo stehen in der Region Gran-Nicoya am Anfang der polychromen Bemalung auf weiß-gelblicher Grundierung. Die Tradition dauerte bis ins Policromo Tardío (1350-1520d.C.) an. Ihre Verzierungen zeigen einen starken mesoamerikanischen Einfluß. Er manifestiert sich unter anderem in der Verdrängung von Echsen- und Fledermausthemen durch Raubkatzen- und Schlangendarstellungen. Die Variante gilt als diagnostischer Anzeiger für die erste Hälfte des Policromo Medio (1350-800d.C.). Ihre Keramiken dienten als überregionale Handelsware. Das Objekt stammt aus einem Gräberfeld, das aus etwa 30 Tumuli besteht. (Künne, 2005)