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Object type: Rosette (Wandverkleidung)
Museum für Islamische Kunst
Große Rosette aus Kalkstein. Die Rosette wird durch zwei Vielpässe gegliedert, von denen der äußere mit kleinen Blüten besetzt ist. Der innere Vielpass zeigt im Zentrum eine achtblättrige Blüte, um die sechs Pinienzapfen gruppiert sind. Das breite Feld dazwischen nehmen detailreiche Akanthusblätter ein. Die reich verzierte Rosette gehörte mit weiteren Rosetten zum Fassadenschmuck im Inneren des Palastes von Mschatta, einem umaiyadischen Wüstenschloss (I. 6163). Dort waren sie am Eingang zum Thronsaal über drei Bögen angebracht. Ähnliche Rosetten sind auch Bestandteil der Außenfassade des Palastes, wo sie über und unter dem Zickzackband sitzen. Die Rosette gelangte 1903 zusammen mit der Palastfassade als Geschenk des osmanischen Sultans an Kaiser Wilhelm II. nach Berlin.
Museum für Islamische Kunst
Rosette aus Sandstein mit einer vegetabilen Darstellung. Das Motiv erinnert an eine Schwertlilie, die aus sechs Blütenhüllenblättern besteht, die das zentrale Fruchtblatt umgeben. Der kurze Stängel ist durch ein kleines Dreieck dargestellt. Die Blume ist von einem dünnen Rahmen umrundet. Die Rosette war Teil eines Frieses mit ähnlichen Rosetten, die die Haupträume im Obergeschoss des Gebäudes von Qasr al-Charana schmückten.