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Object type: Scheide (Dolch)
Museum für Islamische Kunst
Geschnittene Dolchscheide aus Holz, mit Samt bezogen und mit Goldblech besetzt. Über einem schmalen Holzkern ist die Scheide mit rotem Samt so bezogen, dass die Mittelnaht auf der Unterseite liegt. Das Scheidenmundblech und das Ortband sind aus Goldblech getrieben und haben dreieckige geschwungene Ränder. Die Scheide gehört zu dem Dolch I. 20/73.1.
Museum für Islamische Kunst
Geschnitzte und mit Leder bezogene Holzscheide. Die Scheide ist von einfacher Art und hat eine längliche Mittelrille. Der schlichte, unverzierte Holzkorpus war wohl mit rotem Leder bezogen, dessen Reste sich noch am Schaft befinden. Die Scheide gehört zu dem Dolch I. 6153.1.
Museum für Islamische Kunst
Geschnittene, gelötete und gravierte Scheide aus Silber. Die gesamte Scheide besteht aus einem geschnittenen Silberblech, das mit einem Netzmuster aus Blütenmotiven verziert ist. Die Nähte an Schneide und Rücken sind als glatte Konturen sichtbar. Die Spitze der Scheide ist mit einem schräg gerippten Knauf besetzt. Das Mundblech ist mit sieben schmalen Ringen betont. Zwischen Perlbändern erscheint ein mit facettierten Rechtecken besetzter Ring. Den Abschluss bildet ein mit Palmetten besetzter Ring. Oben ist das Mundblech mit einem arabischen Schriftzug gestempelt. Die Scheide gehört zu dem Dolch I. 9089.1.
Museum für Islamische Kunst
Mit Leder bezogene, geschnitzte Holzscheide. Die Scheide ist dreieckig, spitz zulaufend und am Scheidenmundblech weit ausgestellt mit einem voluminösen Rand. Eine Mittelnaht reicht von der Spitze bis zum unteren Drittel und wird danach von einem Lederstück in Form der dreieckigen Spitze verdeckt. Die andere Seite der Scheide ist glatt. Ein unverzierter Riemen ohne Öse umfasst den Heftbereich. Zu der Scheide gehört der zweischneidige Katardolch I. 9092.1.
Museum für Islamische Kunst
Geschnitzte und beschlagene Holzscheide mit graviertem und vergoldetem Dekor. Die Holzscheide ist vollständig mit einem Silberblech beschlagen. Das Scheidenmundblech und das Ortband sind zusätzlich verstärkt. Dieses mündet in einer Kugel. Graviertes Rankenwerk in Kartuschenform überzieht den Mittelteil. Dort sind noch Reste von Vergoldungen erkennbar. Das Scheidenmundblech ist mehrfach geschwungen und mit einem tropfenförmigen Medaillon betont. Gravierte, vegetabile Ornamente verzieren den oberen Teil, der mit einem Ring und einem doppelten Flechtband abschließt. Zu der Scheide gehört der Dolch I. 9088.1.
Museum für Islamische Kunst
Geschnitzte, mit Leder bezogene und mit Silberblech beschlagene, geschnittene und punzierte Holzscheide. Der geschnitzte Holzkörper wurde mit feinem, schwarzem Leder bezogen; die Spitze ist mit einer Metallkappe verstärkt, die in einer Kugel endet. Diese ist mit symmetrischem Rankenwerk auf punziertem Grund überzogen. In das Rankenwerk ist ein Medaillon in Form einer achtstrahligen Rosette eingebunden. Der obere Abschluss ist mit einem geschnittenen Metallschuh gefasst. Zwei geschweifte Bänder sind in ein vegetabiles Rankensystem vor schraffiertem Grund mit einer achtstrahligen Rosette eingebunden. Nur die Schauseite wurde derartig verziert. Die Scheide gehört zum Dolch I.9080.1.
Museum für Islamische Kunst
Geschnitzte und mit Leder bezogene Holzscheide mit einem kleinen Elfenbeinknauf. Der Körper des Objektes ist mit sehr feinem Leder bespannt, auf dem Reste von vegetabilen Ornamenten und einer Inschrift (?) erkennbar sind. Diese zeichnen sich durch einen Faden ab, der unter die feine Bespannung entsprechend dem Motiv gelegt wurde. Die Spitze ist durch einen kleinen Elfenbeinknauf betont. Zu der Holzscheide gehört der Dolch I.9086.1.
Museum für Islamische Kunst
Geschnitzte Scheide aus Holz, mit Leder und Stoff bezogen und mit Kupfer verziert. Die lange gerade Form entspricht dem des Klingenkörpers, der gleichmäßig spitz zuläuft. Die Spitze der Holzscheide, das Ortband, ist mit einem Kupferbeschlag sowie einem kleinen facettierten kupfernen Knauf besetzt. Die beiden Seiten wurden unterschiedlich gestaltet. Die Oberseite wurde mit einem feingenarbten schwarzen Leder bezogen, der nur wenig über die Kanten hinausreicht. Der Rest der Unterseite wurde mit rotem Leinenstoff ausgekleidet. Die geschmiedete Lasche des Gehänges mit Lederband diente der Befestigung am Haltegurt. Der Ring wurde einfach facettiert und vergoldet, wobei jede Fläche mit einem dichten vegetabilen Muster aus Blattranken verziert ist.