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Object type: Schriftträger
Payprus, Zeichnung: Georg mit Drache [Kampfszene mit Panther?]
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Farbige Darstellung eines Mannes, der von links eine Löwin (oder einen Panther ?) mit einem Speer angreift. Diese Seite ist sichtbar in der Ausstellung im Neuen Museum. Nach BerlPap: https://berlpap.smb.museum/01572/
Hieratischer Papyrus mit einer Liste von Tempelland-Pächtern zur Steuererhebung (Pap. Berlin P 23251/02 + P 23252 + P 23253)
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Diese drei Papyrusfragmente (Pap. Berlin P 23251/02 + P 23252 + P 23253) waren Teile einer Rolle, die aus dem Bereich des altägyptischen Verwaltungs- und Steuerwesens stammt. Es handelt sich um Aufstellungen einer Steuerbehörde der thebanischen Tempel. Die von unterschiedlichen Händen nach und nach notierten Eintragungen sind sehr klein und zusammengedrängt, so dass bei einer Blatthöhe von ca. 10 cm durchschnittlich 20 Zeilen stehen - eine in ägyptischen Papyri sonst nur selten zu beobachtende Ausnutzung des Platzes. Die erhaltenen Teile zeigen verschiedene Arten von Eintragungen. So existieren Grundstücksvermessungen mit entsprechenden Steuerauflagen in Form von Getreidelieferungen, welche in bestimmten zeitlichen Abständen fällig wurden. Das Datum ist jeweils zu Beginn eines Absatzes als Rubrum notiert, ebenso die Summe der jeweils entrichteten Steuern. Des Weiteren gibt es beispielsweise Listen von Namen der Tempeldomänen und der dazugehörigen Pächter mit einer Berufsangabe. Dieser Typ der Eintragungen kommt einem sog "Grundbuch" sehr nahe, wenn auch es keinen topografischen, sondern einen ökonomischen Fokus aufweist. Vereinzelte Randvermerke sowie rote Punkte können als Kontrollen zu verstehen sein. J. Moje
Demotischer Papyrus, Hochformatbrief
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Papyrus war ein sehr beliebtes jedoch teures Schreibmaterial im Alten Ägypten. Dieser Papyrus stammt von der Nilinsel Elephantine in Ägypten und wurde während der Ausgrabungen der damals Königlichen Museen durch Otto Rubensohn und Friedrich Zucker zu Beginn des 20. Jahrhunderts ausgegraben. Die hier verwendete Schrift ist das sogenannte Demotische. Dabei handelt es sich um eine sehr verkürzte Kursivschrift des Alten Ägypters, die gerade in persischer und griechisch-römischer Zeit eingesetzt wurde. Von der Nilinsel Elephantine stammen zahlreiche demotische Papyri und Ostraka dieses Zeithorizonts. Brief des Tut, Sohn des Teos, mit einem Bericht über die Ankunft zweier Männer, die dem Absender einen Brief überbracht haben, auf den dieser nun antwortet. Inhalt schwer verständlich. http://elephantine.smb.museum/record/ID100590 (V. Lepper / Jan Moje)
Demotischer Papyrus, Querformatbrief (Korrespondenz Espnebonchis, Sohn des Espneti-hetnetjer)
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Papyrus war ein sehr beliebtes jedoch teures Schreibmaterial im Alten Ägypten. Dieser Papyrus stammt von der Nilinsel Elephantine in Ägypten und wurde während der Ausgrabungen der damals Königlichen Museen durch Otto Rubensohn und Friedrich Zucker zu Beginn des 20. Jahrhunderts ausgegraben. Die hier verwendete Schrift ist das sogenannte Demotische. Dabei handelt es sich um eine sehr verkürzte Kursivschrift des Alten Ägypters, die gerade in persischer und griechisch-römischer Zeit eingesetzt wurde. Von der Nilinsel Elephantine stammen zahlreiche demotische Papyri und Ostraka dieses Zeithorizonts. Brief des Espnebonchis, Sohn des Espneti-hetnetjer, an Espmetis. Zwei Personen haben den Absender besucht. Letzterer will nach Möglichkeit zum Chnumtempel kommen. Verhandlungen vor dem Ackervorsteher. Erwähnung eines Schiffbruchs. http://elephantine.smb.museum/record/ID100578 (V. Lepper / Jan Moje)
Holzsplitter, aramäische Aufschrift
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Die hier verwendete Sprache und Schrift ist das Aramäische. Aramäisch ist eine semitische Sprache, die mit einer Alphabetschrift notiert wurde. Insbesondere im 5. Jahrhundert v. Chr. wurde sie als „lingua franca“ im westlichen Perserreich und damit auch in Ägypten eingesetzt. Von der Nilinsel Elephantine stammen zahlreiche aramäische Texte aus dieser Zeit, die zu der dortigen aramäo-jüdischen Gemeinde gehörten. untereinander angeordnete Personennamen http://elephantine.smb.museum/record/ID100068 (V. Lepper / St. Wimmer)
Hieratischer Papyrus mit dem Protokoll eines Zivilprozesses (ältester derzeit bekannter juristischer Papyrus)
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Dies ist der älteste juristische Papyrus den wir aus dem Alten Ägypten kennen. Es handelt sich um ein Protokoll eines Zivilprozesses. Ein Urteil wird gefällt in einer Erbstreitigkeit. Der hieratische Papyrus datiert in die 6. Dynastie des Alten Reiches. Papyrus war ein sehr beliebtes jedoch teures Schreibmaterial im Alten Ägypten. Dieser Papyrus stammt von der Nilinsel Elephantine in Ägypten und wurde während der Ausgrabungen der damals Königlichen Museen durch Otto Rubensohn und Friedrich Zucker zu Beginn des 20. Jahrhunderts ausgegraben. Die hier verwendete Schrift ist das sogenannte Hieratische. Dabei handelt es sich um eine Kursivschrift der altägyptischen Hieroglyphen, die gerade auf Papyrus und auf Ostraka gerne als Schreibschrift zum schnelleren Notieren verwendet wurde. Von der Nilinsel Elephantine stammen zahlreiche derartige hieratische Papyri und Ostraka. Der verstorbene Dolmetscher User hatte einen Mann namens Sobekhotep zum Vermögensverwalter von Users Kindern bestimmt; die Echtheit der Urkunde wurde von Users Sohn Tjau bestritten: Sobekhotep wurde vom Gericht verpflichtet, drei glaubwürdige Zeugen zu stellen, die den Sachverhalt beeiden, ansonsten verfallen seine Ansprüche. http://elephantine.smb.museum/record/ID400008 V. Lepper / M. Müller
Aramäischer Papyrus mit einer Eingabe der jüdischen Gemeinde von Elephantine an den persischen Statthalter in Judäa zum Wiederaufbau des Jahve-Tempels
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Auf der Nilinsel Elephantine befand sich während der 27. Dynastie eine aramäo-jüdische Gemeinde, die viele aramäische Papyri hinterlassen hat. Diese Gemeinde besaß ebenso ihren eigenen Jahu-Tempel. Nach dessen Zerstörung wird am 25. November 407. v. Chr. in dieser aramäischen Eingabe der jüdischen Siedler von Elephantine an den persischen Stadthalter von Judäa namens Bagohi um die Erlaubnis gebeten, den Tempel wieder aufbauen zu dürfen: "Wenn es Unserem Herrn beliebt, so mögest Du des Wiederaufbaus des genannten Tempels gedenken. Da man uns nicht gestattet, ihn wieder aufzubauen, wende Dich an die Empfänger Deiner Wohltaten und Gnadenbeweise hier in Ägypten. Möge doch ein Brief betreffs des Jahwe-Tempels in die Festung Jeb (= Elephantine) von Dir an sie geschickt werden, ihn wieder aufzubauen, wie er vormals gebaut war." (V. Lepper) Papyrus war ein sehr beliebtes jedoch teures Schreibmaterial im Alten Ägypten. Dieser Papyrus stammt von der Nilinsel Elephantine in Ägypten und wurde während der Ausgrabungen der damals Königlichen Museen durch Otto Rubensohn und Friedrich Zucker zu Beginn des 20. Jahrhunderts ausgegraben. Die hier verwendete Sprache und Schrift ist das Aramäische. Aramäisch ist eine semitische Sprache, die mit einer Alphabetschrift notiert wurde. Insbesondere im 5. Jahrhundert v. Chr. wurde sie als „lingua franca“ im westlichen Perserreich und damit auch in Ägypten eingesetzt. Von der Nilinsel Elephantine stammen zahlreiche aramäische Texte aus dieser Zeit, die zu der dortigen aramäo-jüdischen Gemeinde gehörten. Eingabe der Juden von Elephantine an Bagohi und die Söhne des Sinballat, betreffend den Wiederaufbau ihres Tempels http://elephantine.smb.museum/record/ID100282 V. Lepper / St. Wimmer
Hieratischer Papyrus mit der Rücknahme einer Pachtkündigung
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Dieser hieratische Papyrus stammt aus der 21. Dynastie und vermutlich aus El-Hibeh. Der Truppen-Chef und Schreiber Schedsuchonsu aus dem Sanktuar des Chonsu schreibt an den Nubier Painebenadjed bezüglich einer zurückgezogenen Pachtkündigung seines Feldes. Er möge eine Arura des Landes mit Gemüse bepflanzen und soll den Brief als Autorisierung behalten. V. Lepper
Hieratischer Papyrus mit dem Protokoll einer Inspektion von Gräbern
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Normal 0 21 false false false DE X-NONE X-NONE /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-priority:99; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin-top:0cm; mso-para-margin-right:0cm; mso-para-margin-bottom:8.0pt; mso-para-margin-left:0cm; line-height:107%; mso-pagination:widow-orphan; font-size:11.0pt; font-family:"Calibri",sans-serif; mso-ascii-font-family:Calibri; mso-ascii-theme-font:minor-latin; mso-hansi-font-family:Calibri; mso-hansi-theme-font:minor-latin; mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; mso-bidi-theme-font:minor-bidi; mso-fareast-language:EN-US;} Am 7. Tag des ersten Sommermonats des 21. Regierungsjahres Ramses III. inspizierte eine Kommission unter dem Vorarbeiter Chonsu, zwei Schreibern und zwei Stellvertretern den Grabschacht im Grab des Arbeiters Chai-Nun, wobei sie bemerken, dass der Schacht des nahegelegenen Grabes des Amenemope offen lag. In dessen Sargkammer fand die Kommission auffälligerweise lediglich einen unbeschrifteten Sarg ohne weitere Beigaben. Amenemope muss im Folgenden anscheinend erklären, das das Grab tatsächlich seiner Familie gehört. Die Rekonstruktion der Vorgänge wird dadurch erschwert, dass der vorliegende Papyrus nur relativ knappe Notizen und Auszüge aus dem ursprünglichen, vollständigen Protokoll enthält. Weitere Notizen zu demselben Vorgang finden sich im Ostr. London British Museum EA 5624. J. Moje
Demotischer Papyrus mit einem Ehevertrag zwischen Hapertais und Seniah
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Papyrus war ein sehr beliebtes jedoch teures Schreibmaterial im Alten Ägypten. Dieser Papyrus stammt von der Nilinsel Elephantine in Ägypten und wurde während der Ausgrabungen der damals Königlichen Museen durch Otto Rubensohn und Friedrich Zucker zu Beginn des 20. Jahrhunderts ausgegraben. Die hier verwendete Schrift ist das sogenannte Demotische. Dabei handelt es sich um eine sehr verkürzte Kursivschrift des Alten Ägypters, die gerade in persischer und griechisch-römischer Zeit eingesetzt wurde. Von der Nilinsel Elephantine stammen zahlreiche demotische Papyri und Ostraka dieses Zeithorizonts. Auf diesem Papyrus hat sich ein in Demotisch geschriebener Ehevertrag erhalten. Abgeschlossen wurde er zwischen Hapertais, Sohn des Teos und der Taiu-nacht, und Seniah, Tochter des Pa-anch-i-ı͗r-iy und der Teti-Sopdu, dabei ist dieser Papyrus diejenige Version, in der der Ehemann spricht. Die Kinder werden als Erben allen Besitzes eingesetzt. Sollte Hapertais sich scheiden lassen wollen, muss er Seniah 2 Silberkite und 50 Maß Emmer auszahlen. Auf der Rückseite haben sich Zeugenunterschriften erhalten. V. Lepper, J. Moje
Hieratisch-demotischer Amulett-Papyrus
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Papyrus war ein sehr beliebtes jedoch teures Schreibmaterial im Alten Ägypten. Dieser Papyrus stammt von der Nilinsel Elephantine in Ägypten und wurde während der Ausgrabungen der damals Königlichen Museen durch Otto Rubensohn und Friedrich Zucker zu Beginn des 20. Jahrhunderts ausgegraben. Die hier verwendete Schrift ist das sogenannte Hieratische. Dabei handelt es sich um eine Kursivschrift der altägyptischen Hieroglyphen, die gerade auf Papyrus und auf Ostraka gerne als Schreibschrift zum schnelleren Notieren verwendet wurde. Von der Nilinsel Elephantine stammen zahlreiche derartige hieratische Papyri und Ostraka. Von der Nilinsel Elephantine stammen zahlreiche derartige hieratische Papyri und Ostraka. Magisches Amulett zum Schutz für Neugeborene mit weiteren demotischen (Kursiv-)Zeichen. http://elephantine.smb.museum/record/ID100410 (V. Lepper / M. Müller)
Hieratischer Papyrus als Amulett für ein Neugeborenes
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Papyrus war ein sehr beliebtes jedoch teures Schreibmaterial im Alten Ägypten. Dieser Papyrus stammt von der Nilinsel Elephantine in Ägypten und wurde während der Ausgrabungen der damals Königlichen Museen durch Otto Rubensohn und Friedrich Zucker zu Beginn des 20. Jahrhunderts ausgegraben. Die hier verwendete Schrift ist das sogenannte Hieratische. Dabei handelt es sich um eine Kursivschrift der altägyptischen Hieroglyphen, die gerade auf Papyrus und auf Ostraka gerne als Schreibschrift zum schnelleren Notieren verwendet wurde. Von der Nilinsel Elephantine stammen zahlreiche derartige hieratische Papyri und Ostraka. Von der Nilinsel Elephantine stammen zahlreiche derartige hieratische Papyri und Ostraka. Bei diesem kleinen Papyrusstreifen handelt es sich um ein Amulett, das einem Neugeborenen zugedacht war und welches ihm göttlichen Schutz gegen Gefahren bieten sollte. Solche Amulettpapyri konnten gefaltet oder gerollt in einer kleinen Kapsel bei sich getragen werden. V. Lepper, J. Moje
Hieroglyphischer Papyrus, magischer (?) Text
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Papyrus war ein sehr beliebtes jedoch teures Schreibmaterial im Alten Ägypten. Dieser Papyrus stammt von der Nilinsel Elephantine in Ägypten und wurde während der Ausgrabungen der damals Königlichen Museen durch Otto Rubensohn und Friedrich Zucker zu Beginn des 20. Jahrhunderts ausgegraben. Die hier verwendete Schrift ist das sogenannte Hieroglyphische. Dabei handelt es sich um die wichtigste Schrift des Alten Ägypters, die vor allem in Stein gemeißelt wurde. Hier wurde sie auch für einen anderen Textträger verwendet. Magischer (?) Text (Z.1 Ich bin einer/der, der die abgeschnittenen Köpfe wieder verbindet …")" http://elephantine.smb.museum/record/ID100414 (V. Lepper / M. Müller)
Hieratischer Papyrus mit einem Tempeltagebuch
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Normal 0 21 false false false DE X-NONE X-NONE /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-priority:99; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin-top:0cm; mso-para-margin-right:0cm; mso-para-margin-bottom:8.0pt; mso-para-margin-left:0cm; line-height:107%; mso-pagination:widow-orphan; font-size:11.0pt; font-family:"Calibri",sans-serif; mso-ascii-font-family:Calibri; mso-ascii-theme-font:minor-latin; mso-hansi-font-family:Calibri; mso-hansi-theme-font:minor-latin; mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; mso-bidi-theme-font:minor-bidi; mso-fareast-language:EN-US;} Dieser fragmentarisch erhaltene Papyrus stammt aus dem Tempelarchiv von Illahun und enthält Teile des in hieratischer Schrift abgefassten Tempeltagebuches. Auf dem Recto ist erhalten ist ein Auszug einer Zeitspanne innerhalb eines Monats bis zum 25. Tag aus dem 7. Regierungsjahr Sesostris‘ III. Neben einer Namensliste der in dieser Zeit diensthabenden Priester findet sich auch die Abschrift eines Briefes vom 25. Tag des dritten Frühjahrsmonats mit der Feststellung, der Frühaufgang des Sothis-Sterns sei für den 16. Tag des vierten Frühjahrsmonats zu erwarten. Vom 17. Tag des vierten Frühjahrsmonats ist ein Vermerk über die Festivitäten zum Aufgang des Sterns eingefügt. Auf dem Verso ist sind Auszüge des Tempeltagebuches vom 13. Jahr Sesostris‘ III. erhalten. Hier finden sich Angaben über das täglich diensthabende Tempelpersonal. Die Angaben über den Frühaufgang von Sothis ist für die absolute Chronologie des Mittleren Reiches von besonderer Relevanz. J. Moje
Papyrus mit einer Wirkmustervorlage
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Dieses fragmentierte Musterblatt, das als Vorlage für koptische Stoffweber diente, zeigt Rosetten mit floralen Motiven und Pferdeprotomen, eingebettet in Zierstreifen. Das Ganze ist eine Vorlage für eine Tunika, hier für die Halspartie und die vertikalen Zierstreifen . J. Moje
Papyrus mit einer Wirkmustervorlage
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Dieses fragmentierte Musterblatt, das als Vorlage für koptische Stoffweber diente, zeigt eine Reihe von Vögeln um ein Gefäß, aus dem Ranken hervorwachsen. Eventuell könnte es eine Vorlage für eine Behangbordüre oder Ähnliches darstellen. J. Moje
Aramäisches Dokument, Sendschreiben betreffend das Passah-Fest
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Papyrus war ein sehr beliebtes jedoch teures Schreibmaterial im Alten Ägypten. Dieser Papyrus stammt von der Nilinsel Elephantine in Ägypten und wurde während der Ausgrabungen der damals Königlichen Museen durch Otto Rubensohn und Friedrich Zucker zu Beginn des 20. Jahrhunderts ausgegraben. Die hier verwendete Sprache und Schrift ist das Aramäische. Aramäisch ist eine semitische Sprache, die mit einer Alphabetschrift notiert wurde. Insbesondere im 5. Jahrhundert v. Chr. wurde sie als „lingua franca“ im westlichen Perserreich und damit auch in Ägypten eingesetzt. Von der Nilinsel Elephantine stammen zahlreiche aramäische Texte aus dieser Zeit, die zu der dortigen aramäo-jüdischen Gemeinde gehörten. Brief eines Hananiah an Jedoniah und die jüdische Garnison über Reglementierungen zum Pessah-Fest durch König Darius (II.). http://elephantine.smb.museum/record/ID100463 (V. Lepper / St. Wimmer)
Arabisches Papier als Amulett mit Sure 111 des Koran und einem magischen Text
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Dies ist ein Papier, das in arabischer Zeit mit einem Plattendruck versehen worden ist. Es handelt sich um ein Amulett mit der Sure 111 des Korans und einem magischen Text. Dies ist ein eindrückliches Beispiel für eine frühe Drucktechnik. V. Lepper
Koptisches Pergament mit einem Amulett/ Fluchtext mit Zeichnung eines Dämons
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Dies ist ein koptisches Pergament mit einem Fluchtext. Abdallah spricht Flüche gegen Mouflehalpahapani aus. Um die Wirkmächtigkeit eines solchen Textes zu unterstreichen, wurde eine Zeichnung hinzugefügt. Des Weiteren beinhaltet der koptische Text verschiedene Anspielungen auf das Alte Testament. (V. Lepper)
Papyrus mit einer Planzeichnung von KV 5, dem Grab der Söhne Ramses II. (Pap. Berlin P 15781 + P 15782/A + P 15782/B)
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Die unter den Inventarnummern Pap. Berlin P 15781, P 15782/A und P 15782/B registrierten, inhaltlich zusammengehörigen Papyrusfragmente zeigen als Architekturplan den Grundriss eines Gebäudes. Während bislang die Meinung vorherrschte, es handele sich bei dem gezeigten Bauwerk um einen Felsentempel o. Ä., konnte Andreas Dorn 2024 zeigen, dass die Darstellung in Wirklichkeit den Grundriss des Grabes KV 5 im Tal der Könige wiedergibt, welches als Begräbnisstätte der zahlreichen Söhne Ramses' II. gedient hat. J. Moje
Aramäischer Papyrus mit der Lebensgeschichte des weisen Achiqar
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Aus Elephantine stammt dieser aramäische Text der Lebensweisheit des Achiqar. Der aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. stammende Beleg dieses berühmten, in viele Sprachen übersetzen Textes ist das älteste Zeugnis von Achiqar, das wir kennen. Achiqar bekleidete unter Sanherib und Assarhaddon das Amt des königlichen Sieglers. Der Papyrus umfasst mehrere Kolumnen, und die Reihenfolge der einzelnen Fragmente mit den einzelnen Sprüchen der Lebensweisheit konnte nur deshalb festgelegt werden, weil auf der Rückseite ein Kalendarium zu finden ist. V. Lepper
Demotischer Papyrus mit einem Brief des Horos über einen Versöhnungsversuch
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Papyrus war ein sehr beliebtes jedoch teures Schreibmaterial im Alten Ägypten. Dieser Papyrus stammt von der Nilinsel Elephantine in Ägypten und wurde während der Ausgrabungen der damals Königlichen Museen durch Otto Rubensohn und Friedrich Zucker zu Beginn des 20. Jahrhunderts ausgegraben. Die hier verwendete Schrift ist das sogenannte Demotische. Dabei handelt es sich um eine sehr verkürzte Kursivschrift des Alten Ägypters, die gerade in persischer und griechisch-römischer Zeit eingesetzt wurde. Von der Nilinsel Elephantine stammen zahlreiche demotische Papyri und Ostraka dieses Zeithorizonts. Sehr sorgfältig und sauber verfasster Hochformat-Brief des Horos, Sohn des Pa-het-netjer, an seinen Vorgesetzen, einen Hohepriester, der aber interessanterweise nicht namentlich genannt wird. Hier versucht der Absender, den Adressaten mit einem Mann namens Pa-het-netjer, dessen Stellung zu den beiden andern Personen nicht klar ist, zu versöhnen. V. Lepper / J. Moje
Hieratischer Papyrus mit Abrechnungen über Getreide und Datteln
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Dies ist ein recht umfangreicher hieratischer Text aus dem Alten Reich mit landwirtschaftlicher Thematik. Dattel- und Getreide-Abrechnungen sowie Rationenlisten werden genannt. Der Papyrus stammt aus Scharuna und datiert in die Regierungszeit des Pharao Pepi I aus der 6. Dynastie. V. Lepper
Demotischer Papyrus mit einem Alphabet als Schülerübung
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Dieses Fragment eines Papyrus aus der römischen Kaiserzeit zeigt den ältesten derzeit bekannten Nachweis des ägyptischen Alphabetes. Es wurde in demotischer Schrift notiert und zeigt in einer strukturierten Anordnung einzelne Zeichen in der "Alphabeth"-Reihenfolge. Es könnte sich um die Übung eines Schreiberschülers handen, könnte aber auch ein Teil einer Vorlage sein. J. Moje
Demotischer Papyrus, Brief bzgl. einer Orakelfrage [?]
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Papyrus war ein sehr beliebtes jedoch teures Schreibmaterial im Alten Ägypten. Dieser Papyrus stammt von der Nilinsel Elephantine in Ägypten und wurde während der Ausgrabungen der damals Königlichen Museen durch Otto Rubensohn und Friedrich Zucker zu Beginn des 20. Jahrhunderts ausgegraben. Die hier verwendete Schrift ist das sogenannte Demotische. Dabei handelt es sich um eine sehr verkürzte Kursivschrift des Alten Ägypters, die gerade in persischer und griechisch-römischer Zeit eingesetzt wurde. Von der Nilinsel Elephantine stammen zahlreiche demotische Papyri und Ostraka dieses Zeithorizonts. Bitte des Osoroeris, Sohn des Espmetis, an Eschnompmetis, Sohn des Chnum-em-achet, um Einholung eines Orakels über das Schicksal des Tempels von Elephantine. Dazu über Lieferung von Emmer, Gerste und andern Dingen, die derzeit auf Elephantine fehlen. http://elephantine.smb.museum/record/ID100474 (V. Lepper / Jan Moje)
Demotischer Papyrus, Querformatbrief bezüglich finanzieller Angelegenheiten der Priester
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Papyrus war ein sehr beliebtes jedoch teures Schreibmaterial im Alten Ägypten. Dieser Papyrus stammt von der Nilinsel Elephantine in Ägypten und wurde während der Ausgrabungen der damals Königlichen Museen durch Otto Rubensohn und Friedrich Zucker zu Beginn des 20. Jahrhunderts ausgegraben. Die hier verwendete Schrift ist das sogenannte Demotische. Dabei handelt es sich um eine sehr verkürzte Kursivschrift des Alten Ägypters, die gerade in persischer und griechisch-römischer Zeit eingesetzt wurde. Von der Nilinsel Elephantine stammen zahlreiche demotische Papyri und Ostraka dieses Zeithorizonts. Linker Teil eines Briefes des Harchebis an die Priester des Chnum, mit dem Hinweis, dass Personen hierher" gekommen seien." http://elephantine.smb.museum/record/ID100467 (V. Lepper / Jan Moje)
Hebräischer Ledertext mit Auszügen aus dem 2. Buch Mose, sekundär zu einer Gürtelschnalle umgearbeitet
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Hierbei handelt es sich ursprünglich um eine Lederhandschrift mit Auszügen einer hebräischen Version des 2. Buches Mose/Exodus. Die erste der beiden erhaltenen Kolumnen enthält Ex. 3:11-16. Die zweite Kolumne enthält Ex. 3:17-22 (Kapitelende), gefolgt von Ex. 4:1-9. Die ältere Textrekonstruktion bei Sirat 1985 ist hingegen fehlerhaft. Zu einem späteren Zeitpunkt ist der Text zerschnitten und zu einer Gürtelschnalle umgearbeitet worden. Daher rühren auch die Löcher und Nadelstiche im Leder. Das Stück wurde aus dem Fonds zur Erwerbung von Papyri angekauft, der genaue Herkunftsort ist leider nicht dokumentiert. J. Moje (nach Angaben von Marc Michaels zum hebräischen Textinhalt)
Demotischer Papyrus, Orakelfrage
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Papyrus war ein sehr beliebtes jedoch teures Schreibmaterial im Alten Ägypten. Dieser Papyrus stammt von der Nilinsel Elephantine in Ägypten und wurde während der Ausgrabungen der damals Königlichen Museen durch Otto Rubensohn und Friedrich Zucker zu Beginn des 20. Jahrhunderts ausgegraben. Die hier verwendete Schrift ist das sogenannte Demotische. Dabei handelt es sich um eine sehr verkürzte Kursivschrift des Alten Ägypters, die gerade in persischer und griechisch-römischer Zeit eingesetzt wurde. Von der Nilinsel Elephantine stammen zahlreiche demotische Papyri und Ostraka dieses Zeithorizonts. Orakelfrage an Chnum zur Genehmigung der Begleitung von Tempelstatuen. http://elephantine.smb.museum/record/ID100334 (V. Lepper / Jan Moje)