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Object type: Schriftträger ( )
Pahlavi Papyrus mit einem Befehl zur Versendung von Waffen und Pferden (Fragment /a)
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Dieser nur fragmentarisch erhaltene Papyrus enthält einen Text in Mittelpersisch (Pahlavi) aus der Zeit der sassanidischen Eroberung Ägyptens. Es handelt sich um einen Befehl zum Transport von Waffen und Pferden. Die beiden Fragmente P 8843/a und P 8843/b gehören eindeutig zusammen, wobei der Text auf /b nicht mehr gelesen werden kann. J. Moje
Pahlavi Leder mit einem Brief über die Bezahlung für Schuhwerk
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Normal 0 21 false false false DE X-NONE X-NONE /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-priority:99; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin-top:0cm; mso-para-margin-right:0cm; mso-para-margin-bottom:8.0pt; mso-para-margin-left:0cm; line-height:107%; mso-pagination:widow-orphan; font-size:11.0pt; font-family:"Calibri",sans-serif; mso-ascii-font-family:Calibri; mso-ascii-theme-font:minor-latin; mso-hansi-font-family:Calibri; mso-hansi-theme-font:minor-latin; mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; mso-bidi-theme-font:minor-bidi; mso-fareast-language:EN-US;} Dieses fragmentarische Leder enthält einen Text in Mittelpersisch (Pahlavi) aus der Zeit der sassanidischen Eroberung Ägyptens. Es handelt sich um einen Brief, in dem der Absender (dessen Name verloren ist) dem Empfänger ankündigt, dass er letzterem Ausgaben für Schuhwerk aushändigen werden, sobald sie sich treffen.J. Moje
Demotischer Papyrus mit einer Steuerakte
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Dieser nur fragmentarisch vorhandene Papyrus enthält eine in demotischer Sprache und Schrift verfasste Steuerakte mit einem Bericht über Abgaben oder Steuern. Der Text ist noch nicht endgültig bearbeitet. Der Papyrus war als "Altpapier" in einer Mumienkartonage wiederverwendet und ist modern wieder aus der Kartonnage gelöst worden. J. Moje
Koptischer Papyrus mi einem Brief des Pechhändlers Pisinte an den Pechhändler Apiwein
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Dies ist der Geschäftsbrief des Pechhändlers Pisinte an den Pechhändler Apiwein. Er ist in koptischer Sprache und Schrift verfasst und datiert in das 6. Jh. n. Chr. Er stammt aus dem Fayum und ist entsprechend auch im Dialekt des Fayum geschrieben: "Und du hast mir geschrieben, sende mir Zedernöl und Steine. Ich schicke dir nichts, bis ich den Stand meiner Geschäfte mit dir kenne. Was du von dem Natron gesiegelt hast, überweise ihnen. Mach es, bis ich alles weiß. Ich grüße dich - Friede im Herrn."
Aramäischer Ananja-Vertrag
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Papyrus war ein sehr beliebtes jedoch teures Schreibmaterial im Alten Ägypten. Dieser Papyrus stammt von der Nilinsel Elephantine in Ägypten und wurde während der Ausgrabungen der damals Königlichen Museen durch Otto Rubensohn und Friedrich Zucker zu Beginn des 20. Jahrhunderts ausgegraben. Die hier verwendete Sprache und Schrift ist das Aramäische. Aramäisch ist eine semitische Sprache, die mit einer Alphabetschrift notiert wurde. Insbesondere im 5. Jahrhundert v. Chr. wurde sie als „lingua franca“ im westlichen Perserreich und damit auch in Ägypten eingesetzt. Von der Nilinsel Elephantine stammen zahlreiche aramäische Texte aus dieser Zeit, die zu der dortigen aramäo-jüdischen Gemeinde gehörten. Darlehensurkunde über 4 Shekel Silber. http://elephantine.smb.museum/record/ID100734 (V. Lepper / St. Wimmer)
Demotischer Papyrus, Hochformatbrief
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Papyrus war ein sehr beliebtes jedoch teures Schreibmaterial im Alten Ägypten. Dieser Papyrus stammt von der Nilinsel Elephantine in Ägypten und wurde während der Ausgrabungen der damals Königlichen Museen durch Otto Rubensohn und Friedrich Zucker zu Beginn des 20. Jahrhunderts ausgegraben. Die hier verwendete Schrift ist das sogenannte Demotische. Dabei handelt es sich um eine sehr verkürzte Kursivschrift des Alten Ägypters, die gerade in persischer und griechisch-römischer Zeit eingesetzt wurde. Von der Nilinsel Elephantine stammen zahlreiche demotische Papyri und Ostraka dieses Zeithorizonts. Fragment eines Briefes des Pachnumis, Sohn des Imuthes, an [///]nefer[///], Sohn des Psen-[?]. Aufgrund des fragmentarischen Erhaltungszustandes ist der Inhalt nicht mehr genau zu bestimmen. Im Postskriptum wird der Adressat gebeten, jemanden etwas erledigen zu lassen. http://elephantine.smb.museum/record/ID100406 (V. Lepper / Jan Moje)
Hieratischer Papyrus mit einer Tempelakte
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Dieser fragmentarische, hieratische Papyrus datiert in die 5. Dynastie des Alten Ägypten. Nur wenige Papyri sind aus dem Alten Reich überhaupt überliefert. Er gehört zu einem Tempelarchiv, das aus Abusir stammt, aus der Zeit des Pharao Neferirkare I. Es handelt sich um eine Tempelakte mit der Nennung von Arbeitspflichten. V. Lepper
Arabisches Pergament mit einer Testamentseröffnung
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Auf diesem Pergment hat sich eine Urkunde zur Übertragung eines Erbes in arabischer Sprache erhalten. Begünstigte sind die Kinder, wobei die Mutter notariell zum Verwalter des Vermögens bestimmt ist. Drei Zeugenunterschriften bestätigen den Sachverhalt. J. Moje
Arabische Leinwand mit aufgestickten Koransprüchen
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Nach Einzug der Araber in Ägypten im Jahre 641 nach Christus setzte sich allmählich der Gebrauch der arabischen Sprache und Schrift im Lande durch. Die arabische Schreibschrift wurde insbesondere für den Koran verwendet, der ein kalligraphisches Meisterwerk darstellt. Diese Leinwand ist mit zwei Koran-Zeilen in blauer Zierkufi-Schrift bestickt. Dazu kommt noch eine Fabrikmarke (tirâz). V. Lepper, J. Moje
Demotischer Papyrus mit dem "Streit zwischen Horus und Seth" (Pap. Berlin P 15549 + 15551 + 23727)
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Dieser stark fragmentierte Papyrus enthält eine demotisch geschriebene Version des Mythos um die Thronfolge des Osiris, in der Ägyptologie bekannt als "Streit zwischen Horus und seinem Bruder Seth". J. Moje
Demotischer Papyrus mit dem "Streit zwischen Horus und Seth" (Pap. Berlin P 15549 + 15551 + 23727)
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Dieser stark fragmentierte Papyrus enthält eine demotisch geschriebene Version des Mythos um die Thronfolge des Osiris, in der Ägyptologie bekannt als "Streit zwischen Horus und seinem Bruder Seth". J. Moje
Hieratischer Papyrus mit einer Osiris-Liturgie
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Dieser römerzeitliche hieratische Papyrus enthält eine im Kult verwendete Liturgie an den Totengott Osiris mit dem Titel "Verklärung durch die beiden Schwestern". Zu diesem Berliner Fragment gehören noch die Fragmente P.Carlsberg 589 und P.Florenz PSI inv I 104. Einige Forscher vertreten die These, dass hier zusäzlich musikalische Notationen für eine akustische Wiedergabe des Textes vorhanden seien. J. Moje
Papyrus mit einer Planzeichnung von KV 5, dem Grab der Söhne Ramses II. (Pap. Berlin P 15781 + P 15782/A + P 15782/B)
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Die unter den Inventarnummern Pap. Berlin P 15781, P 15782/A und P 15782/B registrierten, inhaltlich zusammengehörigen Papyrusfragmente zeigen als Architekturplan den Grundriss eines Gebäudes. Während bislang die Meinung vorherrschte, es handele sich bei dem gezeigten Bauwerk um einen Felsentempel o. Ä., konnte Andreas Dorn 2024 zeigen, dass die Darstellung in Wirklichkeit den Grundriss des Grabes KV 5 im Tal der Könige wiedergibt, welches als Begräbnisstätte der zahlreichen Söhne Ramses' II. gedient hat. J. Moje
Hieratischer Papyrus mit einem Leihvertrag über eine Sklavin
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Auf diesem Papyrus aus dem administrativen Archiv des Tempels von Illahun ist ein hieratisch geschriebener Vertrag aus dem 4. Jahr Amenhoteps IV. erhalten, der zwischen Mesi und Hat abgeschlossen wurde. Konkret geht es um die Verleihung einer Sklavin oder Dienerin gegen Bezahlung in Form von Rindern. Der Vorgang wird mit einem Eid besiegelt. J. Moje
Hieratischer Papyrus mit einer Version vom "Buch vom Tempel"
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Normal 0 21 false false false DE X-NONE X-NONE /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-priority:99; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin-top:0cm; mso-para-margin-right:0cm; mso-para-margin-bottom:8.0pt; mso-para-margin-left:0cm; line-height:107%; mso-pagination:widow-orphan; font-size:11.0pt; font-family:"Calibri",sans-serif; mso-ascii-font-family:Calibri; mso-ascii-theme-font:minor-latin; mso-hansi-font-family:Calibri; mso-hansi-theme-font:minor-latin; mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; mso-bidi-theme-font:minor-bidi; mso-fareast-language:EN-US;} Diese hieratisch beschriebenen Fragmente sind ein Teil aus dem sog. "Buch vom Tempel". Bei diesem (in vielen Fragmenten verschiedener Texte über zahlreiche Sammlungen weltweit verstreuten) Werk handelt es sich um eine Art Handbuch über den Idealzustand eines altägyptischen Tempels sowie dessen kultischen Betrieb. Die Textvariante ist nach J. F. Quack Ed. J. Moje (nach Informationen von J. F. Quack)
Demotischer Papyrus, Querformatbrief, Bitte um einige Handwerker
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Papyrus war ein sehr beliebtes jedoch teures Schreibmaterial im Alten Ägypten. Dieser Papyrus stammt von der Nilinsel Elephantine in Ägypten und wurde während der Ausgrabungen der damals Königlichen Museen durch Otto Rubensohn und Friedrich Zucker zu Beginn des 20. Jahrhunderts ausgegraben. Die hier verwendete Schrift ist das sogenannte Demotische. Dabei handelt es sich um eine sehr verkürzte Kursivschrift des Alten Ägypters, die gerade in persischer und griechisch-römischer Zeit eingesetzt wurde. Von der Nilinsel Elephantine stammen zahlreiche demotische Papyri und Ostraka dieses Zeithorizonts. Brief des Pachnumis, Sohn des Horos (Lesonis-Priester der Isis von Philae), mit der Bitte um Entsendung von Handwerkern nach Philae sowie eventuell von einem Palmenschößling. Einen Brief des Adressaten hat der Absender nach eigenen Angaben nicht empfangen. http://elephantine.smb.museum/record/ID100502 (V. Lepper / Jan Moje)
Aramäischer Papyrus mit der Antwort mit Memorandum des Statthalters von Judäa, Bagohi, an die Juden von Elephantine bzgl. Wiederaufbau des Tempels
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Auf der Nilinsel Elephantine befand sich während der 27. Dynastie eine aramäo-jüdische Gemeinde, die viele aramäische Papyri hinterlassen hat. Diese Gemeinde besaß ebenso ihren eigenen Jahu-Tempel. Nach dessen Zerstörung wird am 25. November 407. v. Chr. in einer aramäischen Eingabe der jüdischen Siedler von Elephantine an den persischen Stadthalter von Judäa namens Bagohi um die Erlaubnis gebeten, den Tempel wieder aufbauen zu dürfen. Dies ist die Antwort des Bagohi in der Form eines aramäischen Memorandums. Der Wiederaufbau wird erlaubt. (V. Lepper) Papyrus war ein sehr beliebtes jedoch teures Schreibmaterial im Alten Ägypten. Dieser Papyrus stammt von der Nilinsel Elephantine in Ägypten und wurde während der Ausgrabungen der damals Königlichen Museen durch Otto Rubensohn und Friedrich Zucker zu Beginn des 20. Jahrhunderts ausgegraben. Die hier verwendete Sprache und Schrift ist das Aramäische. Aramäisch ist eine semitische Sprache, die mit einer Alphabetschrift notiert wurde. Insbesondere im 5. Jahrhundert v. Chr. wurde sie als „lingua franca“ im westlichen Perserreich und damit auch in Ägypten eingesetzt. Von der Nilinsel Elephantine stammen zahlreiche aramäische Texte aus dieser Zeit, die zu der dortigen aramäo-jüdischen Gemeinde gehörten. Memorandum über die Antwort des Statthalters auf das Gesuch der Juden mit der Erlaubnis zum Wiederaufbau des Jahu-Tempels. http://elephantine.smb.museum/record/ID100735 V. Lepper / St. Wimmer
Aramäische Lederurkunde
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Die hier verwendete Sprache und Schrift ist das Aramäische. Aramäisch ist eine semitische Sprache, die mit einer Alphabetschrift notiert wurde. Insbesondere im 5. Jahrhundert v. Chr. wurde sie als „lingua franca“ im westlichen Perserreich und damit auch in Ägypten eingesetzt. Von der Nilinsel Elephantine stammen zahlreiche aramäische Texte aus dieser Zeit, die zu der dortigen aramäo-jüdischen Gemeinde gehörten. Der ältere Text enthält Reste einer Namensliste, nach Familien gruppiert (ähnlich Berlin P. 23128-23134). Der jüngere Text ist in gängiger aramäischer Schrift geschrieben, jedoch in einer nicht identifizierbaren Sprache (ausgeschlossen wurden Aramäisch, Demotisch, Persisch). Einzelne aramäische Worte sowie Personennamen und ägyptische Götternamen sind offenbar enthalten. http://elephantine.smb.museum/record/ID100093 (V. Lepper / St. Wimmer)
Demotischer Papyrus mit einem Brief des Horos über einen Versöhnungsversuch
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Papyrus war ein sehr beliebtes jedoch teures Schreibmaterial im Alten Ägypten. Dieser Papyrus stammt von der Nilinsel Elephantine in Ägypten und wurde während der Ausgrabungen der damals Königlichen Museen durch Otto Rubensohn und Friedrich Zucker zu Beginn des 20. Jahrhunderts ausgegraben. Die hier verwendete Schrift ist das sogenannte Demotische. Dabei handelt es sich um eine sehr verkürzte Kursivschrift des Alten Ägypters, die gerade in persischer und griechisch-römischer Zeit eingesetzt wurde. Von der Nilinsel Elephantine stammen zahlreiche demotische Papyri und Ostraka dieses Zeithorizonts. Sehr sorgfältig und sauber verfasster Hochformat-Brief des Horos, Sohn des Pa-het-netjer, an seinen Vorgesetzen, einen Hohepriester, der aber interessanterweise nicht namentlich genannt wird. Hier versucht der Absender, den Adressaten mit einem Mann namens Pa-het-netjer, dessen Stellung zu den beiden andern Personen nicht klar ist, zu versöhnen. V. Lepper / J. Moje
Aramäischer Papyrus mit der Lebensgeschichte des weisen Achiqar
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Aus Elephantine stammt dieser aramäische Text der Lebensweisheit des Achiqar. Der aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. stammende Beleg dieses berühmten, in viele Sprachen übersetzen Textes ist das älteste Zeugnis von Achiqar, das wir kennen. Achiqar bekleidete unter Sanherib und Assarhaddon das Amt des königlichen Sieglers. Der Papyrus umfasst mehrere Kolumnen, und die Reihenfolge der einzelnen Fragmente mit den einzelnen Sprüchen der Lebensweisheit konnte nur deshalb festgelegt werden, weil auf der Rückseite ein Kalendarium zu finden ist. V. Lepper
Demotischer Papyrus mit einem Alphabet als Schülerübung
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Dieses Fragment eines Papyrus aus der römischen Kaiserzeit zeigt den ältesten derzeit bekannten Nachweis des ägyptischen Alphabetes. Es wurde in demotischer Schrift notiert und zeigt in einer strukturierten Anordnung einzelne Zeichen in der "Alphabeth"-Reihenfolge. Es könnte sich um die Übung eines Schreiberschülers handen, könnte aber auch ein Teil einer Vorlage sein. J. Moje
Hieratischer Papyrus mit Abrechnungen über Getreide und Datteln (Platte A)
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Dies ist ein recht umfangreicher hieratischer Text aus dem Alten Reich mit landwirtschaftlicher Thematik. Dattel- und Getreide-Abrechnungen sowie Rationenlisten werden genannt. Der Papyrus stammt aus Scharuna und datiert in die Regierungszeit des Pharao Pepi I aus der 6. Dynastie. V. Lepper
Hieratischer Papyrus: Erzählung über den Streit zwischen Horus und Seth, Späthieratisch
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Papyrus war ein sehr beliebtes jedoch teures Schreibmaterial im Alten Ägypten. Dieser Papyrus stammt von der Nilinsel Elephantine in Ägypten und wurde während der Ausgrabungen der damals Königlichen Museen durch Otto Rubensohn und Friedrich Zucker zu Beginn des 20. Jahrhunderts ausgegraben. Die hier verwendete Schrift ist das sogenannte Hieratische. Dabei handelt es sich um eine Kursivschrift der altägyptischen Hieroglyphen, die gerade auf Papyrus und auf Ostraka gerne als Schreibschrift zum schnelleren Notieren verwendet wurde. Von der Nilinsel Elephantine stammen zahlreiche derartige hieratische Papyri und Ostraka. Fragment einer mythologischen Erzählung über den Streit zwischen Horus und Seth. Recto 8, Verso 7 Zeilen. http://elephantine.smb.museum/record/ID100769 (V. Lepper / M. Müller)
Palmrippe mit einer demotischen Notiz (Divination)
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Die hier verwendete Schrift ist das sogenannte Demotische. Dabei handelt es sich um eine sehr verkürzte Kursivschrift des Alten Ägypters, die gerade in persischer und griechisch-römischer Zeit eingesetzt wurde. Von der Nilinsel Elephantine stammen zahlreiche demotische Papyri und Ostraka dieses Zeithorizonts. Zahlreiche Versionen sind von einem demotisch und altkoptisch überleiferten Losorakel erhaltent. Das Losorakel listet eine Reihe von numerierten Befragungen verschiedener Gottheiten auf. Vorangestellt sind Kalenderangaben, zu welchen Zeiten und an welchen Tagen eine solche Befragung für welche Gottheit jeweils möglich ist. Die Palmrippen Berlin P. 23701/a-d sind dabei als Werkzeuge einer konkret durchgeführten Umsetzung einer solchen Befragung zu sehen. (V. Lepper / Jan Moje)
Aramäischer Papyrus, Tauschvertrag für einen Anker
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Papyrus war ein sehr beliebtes jedoch teures Schreibmaterial im Alten Ägypten. Dieser Papyrus stammt von der Nilinsel Elephantine in Ägypten und wurde während der Ausgrabungen der damals Königlichen Museen durch Otto Rubensohn und Friedrich Zucker zu Beginn des 20. Jahrhunderts ausgegraben. Die hier verwendete Sprache und Schrift ist das Aramäische. Aramäisch ist eine semitische Sprache, die mit einer Alphabetschrift notiert wurde. Insbesondere im 5. Jahrhundert v. Chr. wurde sie als „lingua franca“ im westlichen Perserreich und damit auch in Ägypten eingesetzt. Von der Nilinsel Elephantine stammen zahlreiche aramäische Texte aus dieser Zeit, die zu der dortigen aramäo-jüdischen Gemeinde gehörten. Eigentumsübertragung. Salluah barat Kenaiah und ihre Schwester Jethoma übertragen die Hälfte eines ihnen zugefallenen Eigentums gegen die Hälfte des Jehour barat Shelomam zugefallenen Eigentums. V. Lepper, St. Wimmer
Papyrus mit einer Wirkmustervorlage
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Dieses fragmentierte Musterblatt, das als Vorlage für koptische Stoffweber diente, zeigt zwei verschiedene Motive: Figuren, vermutlich Putti, sowie diverse Pflanzen, Fische und Vögel. J. Moje
Papyrus mit einer Wirkmustervorlage
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Farbige Zeichnung eines Gefäßes, aus dem Ranken wachsen. Auf der Seite zwei antithetische Vögel (schwarz und blau). Nach BerlPap: https://berlpap.smb.museum/03660/
Papyrus mit einer Wirkmustervorlage
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Dieses fragmentierte Musterblatt für koptische Stoffweber zeigt zahlreiche Tierdarstellungen, Blattvoluten und Arkaden. J. Moje
Papyrus mit einer Wirkmustervorlage
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Dieses fragmentierte Musterblatt, das als Vorlage für koptische Stoffweber diente, zeigt Rosetten mit floralen Motiven und Pferdeprotomen, eingebettet in Zierstreifen. Das Ganze ist eine Vorlage für eine Tunika, hier für die Halspartie und die vertikalen Zierstreifen . J. Moje