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Object type: Spielstein
Jeton (Spielmarke)
Münzkabinett
Vorderseite: FRIDERICUS REX BORUS // IETTON. Kopf des Königs Friedrich II. nach links. Rückseite: OMNIBUS NON SIBI // IETTON [Für alle nicht für sich selbst]. Ein Springbrunnen mit Fontäne. Kommentar: Nicht nur Münzen und Medaillen tragen das Porträt des preußischen Königs, hier wurde ein Jeton (auch Spielmarke) mit dem Porträt Friedrichs II. hergestellt. Diese Jetons wurden in großen Auflagen, oft auch im Ausland, produziert. Literatur: B. Kluge - E. Bannicke, Für 8 Groschen ist's genug. Friedrich der Große in seinen Münzen und Medaillen. Das Kabinett 13 (2012) 127 Abb. 45.65 (Vorderseite in Abb., dieses Stück). Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18232120
Prägefirma Loos: Whistmarke
Münzkabinett
Vorderseite: Der Fuchs unter einem Baum, auf dem ein Rabe sitzt. Rückseite: WANN / DEIN SPIEL / DER / GEGENER PREISET / DANN GIEB DOPPELT / AUF DICH ACHT / UND ERINNRE DICH / DES RABEN / DEN / ZULETZT DER / FUCHS / VERLACHT. Inschrift in zwölf Zeilen. Kommentar: Spieljetons oder Whistmarken waren besonders in der Zeit nach 1800 sehr beliebt. In den Salons wurde an den Spieltischen mit diesen kleinen Kunstwerken gespielt. Die von der Firma Loos in Berlin produzierten Marken wurden nach den bekannten Fabeln von Aesop mit Szenen aus dem Leben des Fuchses gestaltet. Zu den Vorderseiten gibt es unterschiedliche Schriftrückseiten. Die Spielmarken kommen auch in Eisenguss vor. Literatur: D. Bruhn, Johann Veit Döll 1750-1835. Werkverzeichnis Medaillen und Münzen (2000) Nr. 136 (dieses Stück); K. Sommer, Die Medaillen des königlich preußischen Hof-Medailleurs Daniel Friedrich Loos und seines Ateliers (1981) Nr. B 79 a. Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18205975
Prägefirma Loos: Whistmarke
Münzkabinett
Vorderseite: L. Ein Storch steht vor einem Krug, rechts daneben der Fuchs, rechts über Abschnitt Signatur der Medaillenfirma. Rückseite: SPOTTE / NICHT / DES GEGNERS / SCHWAECHEN / LAECHELT DIR / DAS BLINDE GLÜCK / SIEHE, / BALD GIEBT ER / SICH RAECHEND / DIR / DEN BITTERN / SPOTT ZURÜCK [AE ligiert]. Aufschrift in dreizehn Zeilen. Kommentar: Spieljetons oder Whistmarken waren besonders in der Zeit nach 1800 sehr beliebt. In den Salons wurde an den Spieltischen mit diesen kleinen Kunstwerken gespielt. Die von der Firma Loos in Berlin produzierten Marken wurden nach den bekannten Fabeln von Aesop mit Szenen aus dem Leben des Fuchses gestaltet. Zu den Vorderseiten gibt es unterschiedliche Schriftrückseiten. Die Spielmarken kommen auch in Eisenguss vor. Auf den Jetons ist nur die Herstellerfirma Loos angegeben. Die Stempel zu den Vorderseiten wurden aber von dem Suhler Medailleur Johann Veit Döll geschnitten. Literatur: D. Bruhn, Johann Veit Döll 1750-1835. Werkverzeichnis Medaillen und Münzen (2000) Nr. 138; K. Sommer, Die Medaillen des königlich preußischen Hof-Medailleurs Daniel Friedrich Loos und seines Ateliers (1981) Nr. B 79 c. Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18205978
Prägefirma Loos: Whistmarke
Münzkabinett
Vorderseite: LOOS. Ein Storch steht neben einem Fuchs, auf dem Boden ein Teller. Im Abschnitt Medailleursignatur. Rückseite: HÜTE DICH / DEM FUCHS / ZU GLEICHEN, / DER IM GLÜCK / DEN NAECHSTEN / HÖHNT / MIT DEM SCHICKSAL / WIRD / DEIN GEGNER / MIT DEM SPÖTTER / NIE / VERSÖHNT. Inschrift in zwölf Zeilen. Kommentar: Spieljetons oder Whistmarken waren besonders in der Zeit nach 1800 sehr beliebt. In den Salons wurde an den Spieltischen mit diesen kleinen Kunstwerken gespielt. Die von der Firma Loos in Berlin produzierten Marken wurden nach den bekannten Fabeln von Aesop mit Szenen aus dem Leben des Fuchses gestaltet. Zu den Vorderseiten gibt es unterschiedliche Schriftrückseiten. Die Spielmarken kommen auch in Eisenguss vor. Auf den Jetons ist nur die Herstellerfirma Loos angegeben. Die Stempel zu den Vorderseiten wurden aber von dem Suhler Medailleur Johann Veit Döll geschnitten. Literatur: D. Bruhn, Johann Veit Döll 1750-1835. Werkverzeichnis Medaillen und Münzen (2000) Nr. 137; K. Sommer, Die Medaillen des königlich preußischen Hof-Medailleurs Daniel Friedrich Loos und seines Ateliers (1981) Nr. B 79 b. Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18205977
Prägefirma Loos: Whistmarke
Münzkabinett
Vorderseite: FELDMARSCHALL - FÜRST V WREDE / IETTON. Brustbild des Feldmarschalls Karl Philipp von Wrede in Uniform mit Orden nach links. Rückseite: DEM SIEGER - SEINEN LOHN / 1814 / L. Umschrift, Jahreszahl und Medailleursignatur im Abschnitt. Allegorische Frauengestalt (Siegesgöttin) mit zwei Lorbeerkränzen in den Händen an einem Podest stehend, darauf die gekrönte Initiale des Feldherrn, links und rechts daneben ... Kommentar: Spieljetons oder Whistmarken waren besonders in der Zeit nach 1800 sehr beliebt. In den Salons wurde an den Spieltischen mit diesen kleinen Kunstwerken gespielt. Auf diesem Jeton ist Karl Philipp von Wrede, von 1822-29 Oberbefehlshaber der bayerischen Armee, dargestellt. Er kämpfte mit der bayerischen Armee zuerst auf Seiten Napoleons, ging mit dem Heer 1812 nach Russland, ging dann aber in das Lager der Koalition gegen Napoleon über. Er vertrat 1814 Bayern auf dem Wiener Kongress. Literatur: W. R. von Wurzbach-Tannenberg, Katalog meiner Sammlung von Medaillen, Plaketten und Jetons (Neudruck 1978) Nr. 9885. Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18205976
Prägefirma Loos: Whistmarke
Münzkabinett
Vorderseite: L. Zwei Personen, Hippomenes und Atalante, beim Wettlauf. Atalante bleibt zurück, weil sie die goldenen Äpfel aufhebt. Am Abschnitt Signatur der Medaillenfirma Loos Rückseite: RASCH / UND / DAS SPIEL / GEHT GUT. Inschrift in vier Zeilen. Kommentar: Spieljetons oder Whistmarken waren besonders in der Zeit nach 1800 sehr beliebt. In den Salons wurde an den Spieltischen mit diesen kleinen Kunstwerken gespielt. Die von der Firma Loos in Berlin produzierten Marken wurden nach den bekannten Fabeln von Aesop mit Szenen aus dem Leben des Fuchses gestaltet oder auch nach antiken Vorbildern. Zu den Vorderseiten gibt es unterschiedliche Schriftrückseiten. Die Spielmarken kommen auch in Eisenguss vor. Auf den Jetons ist nur die Herstellerfirma Loos angegeben. Die Stempel zu den Vorderseiten wurden aber von dem Suhler Medailleur Johann Veit Döll geschnitten. Literatur: D. Bruhn, Johann Veit Döll 1750-1835. Werkverzeichnis Medaillen und Münzen (2000) Nr. 143; K. Sommer, Die Medaillen des königlich preußischen Hof-Medailleurs Daniel Friedrich Loos und seines Ateliers (1981) Nr. B 80 d. Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18205980
Johann Casimir von Sachsen-Coburg
Münzkabinett
Vorderseite: IOHANN CASIMIR D G DVX SAXONIAE IVLIAE CLIVIAE ET MONTIVM [AE ligiert]. Büste des Johann Casimir nach rechts. Umlaufend links N V T V E, rechts D T L V S S O E. Rückseite: LANDG THVR MARC MISNIAE COMES MAR ET RAVENSB D RAVENSTEIN [AE ligiert]. Wappenschild. Kommentar: Dicke 10,8 mm. Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18203789