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Object type: Steckbaukasten
Formo Constanti System 2
Museum Europäischer Kulturen
Ein Baukasten aus farbig bedrucktem Karton mit Stülpdeckel, darauf farbige Bilder von Hausvarianten und Beschriftung "System Formo Constanti/ mit Dachsteinen", am Rand "Constanti 2/ EVP M 11,50/ VEB Gothaer Kunststoffverarbeitung DDR 58 Gotha".Innenliegend farbige Kunststoffbausteine in Fächern unterteilt. Zusätzlich ein Bauplan verschiedener Gebäude der Firma PEBE.
PEBE Baukasten 3A
Museum Europäischer Kulturen
Grundbaukasten mit Steckbausteinsystem 8mm Modul, stark an LEGO erinnernd. Auf dem Deckel rechts oben "PEBE" in schwarz/weiß, ober- und unterhalb ein Halbkreis auch in schwarz/weiß. Des Weiteren drei Gebäude in Bauhaus-Architektur,in rot/gelb/weiß, dazu zwei Bäume. Schachtel insgesamt in blau/weiß/rot gehalten, in Bausteinoptik. Im Inneren, sieben unterschiedlich große Plastikfächer mit diversen Bausteinen und Platten. Bausteine und Platten sind unterschiedlich groß und in rot, gelb, weiß, schwarz und blau. Ohne Beschreibung und eventuell auch unvollständig.
Formo
Museum Europäischer Kulturen
Plastiksteckbaukasten in unbeschädigtem Pappkarton mit Logo des Kombinats und Aufnahme von spielendem Kind. Produziert vom Kombinat CtE in Gotha; Modell „Kleine Dorfkirche“; der Baukasten ist vollständig und unbenutzt. Warnhinweise außen auf Deutsch, Englisch und Französisch. Preisangabe: 25,10 M, reduziert auf 9,90 M im Kaufhaus Centrum am Alexanderplatz Berlin. Die Formo-Steckbaukästen aus Plastik gingen auf die die Spielzeugfirma von Werner Wind (Gotha) zurück. Hier wurden ab 1956/57 die „Plasteck“-Bausteine produziert. Ab Ende der 1960er Jahre produzierte sie der VEB Gothaer Kunststoffverarbeitung als „Formo“. Neben „Formo“ gab es in der DDR auch die Pebe-Baukästen aus Bad Kösen. Beide waren das Pendant in der DDR zum dänischen „LEGO“, das 1958 patentiert wurde. Formo, Pebe und Lego waren untereinander nicht kompatibel. Unter dem Namen FORMO system und FORMO constanti kamen verschiedene Baukästen in den Handel. Ein Getriebe- und Radbaukasten erschien wenig später unter dem Namen FORMO mobili. Durch die Verwendung verschiedener Rohstoffe im Produktionsprozess gab es bei den Bausteinen Abweichungen in Qualität und Farbe. 1990 wurde der Betrieb eingestellt, seit 2003 wurden die Bausteine am alten Standort in Gotha wiederhergestellt. Im Jahr 2011 wurde die Firma endgültig abgewickelt, die Gebäude abgerissen. Ein ehemaliger Mitarbeiter der Firma erwarb jedoch einen Teil der Werkzeuge und stellt bis heute (Stand: 2023) in Rochau die Bausteine als Auftragsarbeit her. (Literatur: Havenstein 2007, S. 58ff.)