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Object type: Stempel
Walter Schädlich / Zupf- und Streichinstrumenten / Fabrikation / Markneukirchen i. Sa.
Museum Europäischer Kulturen
Stempel aus Holz mit Gummiverarbeitung am Boden. Stempel für: Walter Schädlich / Zupf- und Streichinstrumenten / Fabrikation / Markneukirchen i. Sa.
Stempel mit Inschrift
Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
In den 1920er Jahren wurde eine beachtliche Anzahl von Objekten der Alltagskultur aus dem spätantiken Ägypten erworben, darunter auch etliche Stempel mit einer beachtlichen Motivvielfalt. Es handelt sich um runde oder rechteckige Modelle in hellem Ton, die teils negativ, teils positiv gearbeitet sind und bis in die arabische Zeit in ähnlicher Form gearbeitet wurden. Dazu gehört auch dieser rechteckige Stempel, dessen längliche Stempelfläche ein kleines Kreuz mit gegabelten Enden zeigt, dem ein Schriftzug mit dem in griechischen Buchstaben geschriebenen Namen „Biktor“ (Viktor) in positiver Wiedergabe folgt. Das bedeutet, dass der Name auf dem zu stempelnden Objekt in negativer Form erschien. In der Mitte der Rückseite befindet sich eine rechteckige, leicht abgesetzte Handhabe mit den eingeritzten griechischen Buchstaben Ι Κ Ε, wobei das K und E verschmelzen. Mit Namen versehene Stempel waren vermutlich dazu gedacht, persönlichen Besitz zu kennzeichnen. Cäcilia Fluck (2017)
Stempel mit Darstellung des heiligen Menas
Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
In den 1920er Jahren wurde eine beachtliche Anzahl von Objekten der Alltagskultur aus dem spätantiken Ägypten erworben, darunter auch etliche Stempel mit einer beachtlichen Motivvielfalt. Es handelt sich meist um runde Modelle in hellem Ton, die teils negativ, teils positiv gearbeitet sind und bis in die arabische Zeit in ähnlicher Form gearbeitet wurden. Dazu gehört auch der Rundstempel Inv. 9456, dessen beide Stempelflächen durch eine tiefe Rille voneinander abgesetzt sind. Eine Seite zeigt den Heiligen Menas zwischen Kamelen, die gegenüberliegende Seite ein kleines Kreuz mit gegabelten Enden und ein schwammig ausgeführtes Ornament. Es könnte sich um ein Monogramm handeln, denn einige Buchstaben sind in teilweise spiegelverkehrter Wiedergabe zu erkennen. Mit Stempeln dieser Art wurden unter anderem aus formbarem Material wie Nilschlamm hergestellte Gefäßverschlüsse verziert. Einige solcher Verschlüsse befinden sich ebenfalls in der Sammlung des Museums für Byzantinische Kunst.
Stempel in Schuhsohlenform mit Inschrift
Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
Dieses Stück bezeugt den Formenreichtum von Stempeln. Schon in der Antike findet man etwa auf Terra sigillata schuhförmige Abdrücke (planta pedis). Die Inschrift »YΓIA - ZOH« (»ύγία - ξωή« / »Gesundheit - Leben«) gehört zu den am weitest verbreiteten Segenswünschen in der Spätantike und frühbyzantinischer Zeit.
Stempel mit Inschrift und Kreuz
Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
In den länglichen Stempel mit einer bogenförmigen Erweiterung an der Oberseite ist in tiefem Relief ein kleines griechisches Kreuz eingeschnitten. Darunter steht in Spiegelschrift die griechische Inschrift EPHTE (für "XEIPHTE" - "Sei gegrüßt"). Die Rückseite wurde als Handhabe zugeschnitten. Das Material des Stempels legt nahe, dass es sich um einen Brotstempel handelt, da Holz für das Stempeln von Lehm oder Ton (z. B. für Ziegel oder Öllampen) nur bedingt geeignet ist. Die Verwendung der Brote, die mit diesen Stempeln versehen wurden, kann nicht eindeutig festgelegt werden, da sowohl Brote für den alltäglichen als auch für den religiösen Gebrauch gestempelt wurden. Für die eucharistischen Brote entwickelte sich eine bis heute in der koptischen Kirche verwendete Stempelform, mit der am ehesten der Stempel Inv. 3658 in Verbindung zu bringen ist.
Doppelseitiger Rundstempel mit Tier, Kreuzen und Monogramm
Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
Holzstempel waren aufgrund der einfachen Bearbeitung weit verbreitet. Sie dienten häufig zur Kennzeichnung von Broten. Aus Ägypten sind Dank des günstigen Klimas einige Stücke erhalten. Dieser Rundstempel ist doppelseitig bearbeitet. In eine Stempelfläche ist ein vierbeiniges Tier eingeschnitzt, dessen Fell schematisch angedeutet ist. Es erscheint über zwei Kreuzen mit geschweiften Enden. Das Motivfeld wird von einem flach eingekerbten Rand begrenzt (bei Inv. 3654 und 3656 des Museums für Byzantinische Kunst ist der Rand ausgeprägter). Mit der Gegenseite des Gerätes lässt sich ein Monogramm stempeln.
Stempel mit griechischer Inschrift
Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
Der kreuzförmige Stempel trägt auf der vertieften Stempelseite eine Inschrift in Spiegelschrift in erhabenem Relief, die den Begriff ΑΘΑΝΑΣΙΑ (Unsterblichkeit) widergibt. Die Spiegelschrift ist von rechts nach links und von oben nach unten zu lesen. Die Rückseite ist mit einer kleinen Handhabe versehen. Mit solchen Stempeln wurden in der Spätantike und in byzantinischer Zeit Brotlaibe markiert, und zwar sowohl für kultisch-religiöse Zwecke als auch für den alltäglichen Gebrauch. Im christlich-liturgischen Kontext wurde auch das eucharistische Brot damit gekennzeichnet. Invokationen oder Segenswünsche wie auf diesem Stempel sprechen eher für eine Nutzung im kultischen Bereich. Vergleichbare Stempel wurden in Ägypten gefunden, doch waren sie im gesamten östlichen Mittelmeer verbreitet.
Stempel mit Dattelpalme
Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
Der Stempel zeigt eine stilisierte Dattelpalme mit an Stielen herabhängenden, als Dreiecke dargestellten Früchten, in negativem Relief. Auf der Rückseite befindet sich ein Bügelhenkel. Der Verwendungszweck ist schwer festzumachen, in Frage kommt das Stempeln von Broten oder Gefäßpfropfen.
Stempel mit Dattelpalme
Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
Der Stempel zeigt eine stilisierte Dattelpalme mit an Stielen herabhängenden, als Dreiecke dargestellten Früchten, in positivem Relief. Auf der Rückseite befindet sich ein Bügelhenkel. Der Stempel dürfte als Abdruck aus einem Negativstempel entstanden sein, da Stamm und Zweige aus aneinander gereihten Kerbmustern bestehen, wie sie nur negativ, also durch Einkerbungen herzustellen waren. Der Verwendungszweck ist schwer festzumachen, in Frage kommt das Stempeln von Broten oder Gefäßpfropfen.
Stempel mit Dattelpalme
Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
Der Stempel zeigt eine stilisierte Dattelpalme mit an Stielen herabhängenden, als Dreiecke dargestellten Früchten, in negativem Relief. Da sich auf der Rückseite kein Bügelhenkel befindet, wurde vermutet, dass er selbst als Matrix zur Herstellung von Stempeln gedient hat.
Stempel mit Vogel
Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
Die flache runde Steinscheibe ist auf beiden Seiten mit Stempelfläche in negativem Relief versehen. Die eine Seite zeigt ein gleicharmiges Kreuz mit Kreispunkten in den Zwickeln, von einem Taustab und dem Ornament des »laufenden Hundes« umgeben, die andere einen stilisierten, nach links gewendeten Adler mit ausgebreiteten Flügeln. Über seinem Kopf schwebt ein Kreuz, weitere Kreuze hält er im Schnabel und in den Krallen. Den Raum links füllt ein Baum, rechts oben ist eine unklare Inschrift eingetieft. Die Herkunftsangabe Alexandria stammt von Josef Strzygowski, der den Stempel für die Berliner Museen erwarb.
Stempel mit Steinbock
Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
Der Stempel zeigt ein Huftier mit langen gebogenen Hörnern (Säbelantilope?), nach links gewandt, zwischen drei Blattformen, gerahmt von einem Zickzackband und Profilleisten. Geführt wurde der Stempel an einem bügelförmigen Griff auf der glatten Rückseite. Der Verwendungszweck solcher Stempel ist im Einzelfall schwer festzumachen. Einige mögen als Brotstempel gedient haben, weil aber hier jeder Hinweis auf einen liturgischen Zusammenhang fehlt, wohl nur im profanen, häuslichen Bereich. Die Stempel wurden ihrerseits wiederum von Matrizen abgeformt, welche den Stempeln formal gleichen. Schließlich wurden auch Gefäßpfropfen aus feuchtem Ton oder Nilschlamm gestempelt, um Inhalt, Besitzer oder Herkunftsort kenntlich zu machen, allerdings sind hierbei Tiere ein seltenes Motiv.
Stempel mit Panther
Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
Auf dem Stempel wendet ein nach links laufendes Raubtier den Kopf zurück, die spitzen Ohren und der lange, bewegliche Schwanz lassen an eine Raubkatze denken; Oberfläche und Konturen des Fells werden durch kurze Ritzungen strukturiert. Geführt wurden die Stempel an einem bügelförmigen Griff auf der glatten Rückseite, der hier ganz erhalten ist. Der Verwendungszweck solcher Stempel ist im Einzelfall schwer festzumachen. Einige mögen als Brotstempel gedient haben, weil aber hier jeder Hinweis auf einen liturgischen Zusammenhang fehlt, wohl nur im profanen, häuslichen Bereich. Die Stempel wurden ihrerseits wiederum von Matrizen abgeformt, welche den Stempeln formal gleichen. Schließlich wurden auch Gefäßpfropfen aus feuchtem Ton oder Nilschlamm gestempelt, um Inhalt, Besitzer oder Herkunftsort kenntlich zu machen, allerdings sind hierbei Tiere ein seltenes Motiv.
Stempel mit Antilope
Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
Allein am 31. Dezember 1900 erstand Strzygowski von dem Kairener Händler Pantazzi 12 runde Stempel, davon sieben mit Tiermotiv. Die Stempelfläche von Kat. 28 ist in flachem Relief gehalten. Ein Huftier mit kurzen gebogenen Hörnern und gepunktetem Fell springt darauf nach links. Es hat den Anschein, als müsse das Tier pflanzliche Hindernisse überwinden, die in Dreiecksformen zwischen seinen Beinen aufragen. Eine kleine Blattranke reicht vor seine Brust. Oberhalb des Tierrückens ziert ein symmetrisches Arabeskenmotiv die Fläche. Vermutlich imitieren die einzelnen floralen Elemente eine Wirbelranke, die sich häufig um Tierdarstellungen windet. Bei diesem beliebten Ziermotiv ragt das Blattwerk ebenfalls über den Rücken, vor die Brust und zwischen die Beine der Tiere. Aufgrund der runden Form eignet sich das Motiv hervorragend für runde Stempelflächen. Auf der glatten Rückseite des Gerätes befand sich ursprünglich ein Bügel, der als Griff diente. Tönerne Stempel waren für den Massengebrauch am einfachsten herzustellen. Mit ihnen wurden häufig Brot, aber auch Gefäßverschlüsse gekennzeichnet, um Angaben über Inhalt, Besitzer oder Herkunft zu hinterlassen, allerdings selten durch Tiermotive. (Ehler 2012)
Beidseitig verzierter Stempel
Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
Das tönerne Gerät besitzt zwei Stempelflächen mit flüchtig eingearbeiteten Motiven. Die Vorderseite zieren eine menschliche Gestalt, zwei griechische Kreuze, drei Punkte – vermutlich Trauben – und ein Halbkreis unten am Rand – vielleicht ein Tier. Auf der Rückseite dominiert ein Vierbeiner mit aufgestelltem Schwanz, spitzen Ohren und auffälliger Schnauze, zu dem zwei griechische Kreuze gesetzt sind. Um beide Reliefseiten herum verläuft eine Ritzlinie, die in einen teils weg gebrochenen Zackenrand übergeht. Durch den zur Mitte hin eingezogenen Rand des Gerätes liegt der Stempel sicher in der Hand. Was damit gekennzeichnet wurde, ist ungewiss.
Stempel mit Vogel
Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
Der Stempel zeigt einen Vogel in negativem Relief. Ein taubenartiger Vogel, mit ebenfalls nach oben und unten ausgebreiteten Flügeln wird von einer Punktreihe zwischen Ritzlinien gerahmt. Kleine Rosetten füllen die Zwischenräume. Geführt wurden die Stempel an einem bügelförmigen Griff auf der glatten Rückseite, der hier ganz erhalten ist. Der Verwendungszweck solcher Stempel ist im Einzelfall schwer festzumachen. Einige mögen als Brotstempel gedient haben, weil aber hier jeder Hinweis auf einen liturgischen Zusammenhang fehlt, wohl nur im profanen, häuslichen Bereich. Die Stempel wurden ihrerseits wiederum von Matrizen abgeformt, welche den Stempeln formal gleichen. Um eine solche könnte es sich hier handeln, da das Motiv in negativem Relief gezeigt wird, der ausgeformte Stempel hätte dann ein positives Relief besessen. Schließlich wurden auch Gefäßpfropfen aus feuchtem Ton oder Nilschlamm gestempelt, um Inhalt, Besitzer oder Herkunftsort kenntlich zu machen, allerdings sind hierbei Tiere ein seltenes Motiv.
Stempel mit Vogeldarstellung
Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
Der Stempel zeigt einen Vogel in stilisierter Ausführung. Die beiden dünnen Beine und die schmalen, nach oben und unten gestreckten Flügel stehen in einem proportionalen Missverhältnis zu dem massigen, gepunkteten Körper und dem schwer hängenden Kopf. Er ist in negativem Relief ausgeführt. Geführt wurden die Stempel an einem bügelförmigen Griff auf der glatten Rückseite. Der Verwendungszweck solcher Stempel ist im Einzelfall schwer festzumachen. Einige mögen als Brotstempel gedient haben, weil aber hier jeder Hinweis auf einen liturgischen Zusammenhang fehlt, wohl nur im profanen, häuslichen Bereich. Die Stempel wurden ihrerseits wiederum von Matrizen abgeformt, welche den Stempeln formal gleichen. Schließlich wurden auch Gefäßpfropfen aus feuchtem Ton oder Nilschlamm gestempelt, um Inhalt, Besitzer oder Herkunftsort kenntlich zu machen, allerdings sind hierbei Tiere ein seltenes Motiv.
Stempel mit Kreuz
Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
Der Stempel weist als Motiv ein Kreuz auf. Auf der Stempelfläche mit gezacktem Rand wird das Kreuz von einem Mäander umgeben, die Handhabe auf der Rückseite flankieren Palmzweige.
Stempel mit Kreuz
Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
Der Stempel weist als Motiv ein Kreuz mit hakenförmige Enden, von einem doppelten Randsteg umgeben auf; in den Zwickeln zwischen den Armen sitzen Blattformen. Der Bügelgriff auf der Rückseite ist weg gebrochen.
Brotstempel mit Kreuzen in Rechteckgitter
Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
Die Handhabe des Stempels läuft konisch zu. Seine Stempelfläche ist durch Stege in 32 quadratische Felder unterteilt, deren jedes ein vertieftes Kreuz füllt. Stege dienten beim Stempeln von Teig zur Unterteilung, um von dem Brot nach dem Backen einzelne Partikel abtrennen zu können. Auch wenn, wie es die Liturgie eigentlich erfordert, keine zentrale Partikel (Isbadikion) für die Mischung mit Wein hervorgehoben und auch keine liturgische Inschrift vorhanden vor, könnte der Stempel trotzdem für die Herstellung eucharistischer Brote verwendet worden sein.
Stempel mit Fisch
Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
Der Stempel zeigt in flachem, linearem Relief einen Fisch zwischen Wellen oder Pflanzen. Der Bügelgriff auf der Rückseite ist nicht erhalten. Stempel dieser Art dienten vorwiegend zur Stempelung von Brot.