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Object type: Stoffbild
Weltfestspielblüte
Museum Europäischer Kulturen
Auf einem Leinen ähnlichen Stoff sind Blütenblätter in Braun- und Gelbtönen aus verschiedenen Geweben zu einer großen Blüten angeordnet und aufgenäht. Die Konturen sind mit dünner Wolle in Anlegetechnik umfangen. in der Blütenmitte sind kleine Verzierungen aufgebracht. Ein Kreis aus einem angelegten Faden rahmt die Blüte ein.Die Arbeit ist auf eine Pappe montiert, die auf der Rückseite mit einem groben hellen Gewebe verdeckt wird. Die Arbeit entstand im Zirkel für künstlerische Textilgestaltung Potsdam unter Leitung von Ingeborg Bohne-Fiegert. Der Zirkel war eine wegweisende Gemeinschaft des "künstlerischen Volksschaffens" in der DDR. Alle Entwürfe und Ausführungen (auch der Schmuckelemente) wurden in schöpferischer Tätigkeit der Zirkelmitglieder unter Anleitung von Frau Ingeborg Bohne-Fiegert geschaffen. Alle Techniken wurden von Hand ausgeführt, unter Verwendung des handelsüblichen Materials. Es entstanden textile Bild- und Gebrauchswerke, wie Wandbehänge und Modeentwürfe, in den unterschiedlichsten textilen Techniken. Die Arbeiten wurden für den privaten Gebrauch, als Auftragswerke oder für öffentliche Präsentationen und Wettbewerbe gefertigt.
Blumen im Kreis, Textilzirkel Potsdam
Museum Europäischer Kulturen
Auf einem Leinen ähnlichen Gewebe sind in einem Kreis mit einem Durchmesser von 37 cm Blüten und Schmetterlinge mit farbigem Bastelfilz appliziert, die mit Pailetten und Perlen verziert sind. Als Mittelachse dient eine applizierte Sonnenblume. Der Kreis wird durch einen quadratischen Rahmen aus grünem Bastelfilz betont. Das Stoffbild ist ohne Glas gerahmt. Auf der Rückseite des Rahmens befindet sich ein Schild mit der Aufschrift: "Erich Jordan, Werkstatt für kunsthandwerkliche Bilderrahmungen Potsdam". Die Arbeit entstand im Zirkel für künstlerische Textilgestaltung Potsdam. Sie war ein Geschenk des Textilzirkels an Ursula Schweiger. Der Zirkel war eine wegweisende Gemeinschaft des "künstlerischen Volksschaffens" in der DDR. Alle Entwürfe und Ausführungen (auch der Schmuckelemente) wurden in schöpferischer Tätigkeit der Zirkelmitglieder unter Anleitung von Frau Ingeborg Bohne-Fiegert geschaffen. Alle Techniken wurden von Hand ausgeführt, unter Verwendung des handelsüblichen Materials. Die Arbeiten wurden für den privaten Gebrauch, als Auftragswerke oder für öffentliche Präsentationen und Wettbewerbe gefertigt.
Irrgarten
Museum Europäischer Kulturen
Das Bild besteht aus unterschiedlichen Stoffen, die teilweise übereinander angeordnet sind. Der filzartige Stoff ist beidseitig mit braunem Wollfaden am Papier festgenäht, genauso wie Teile des grün-braunen geschöpften Papiers, das sich netzartig über das ganze Bild verteilt. Die Zwischenräume sind mit weißen Wollfäden vertikal bestickt. Ebenfalls sind bunte Tüllstoffe und brauner seidenartiger Stoff in den Freiräumen befestigt. Kleinere ausgeschnittene Kreise sind im oberen Teil des Bildes angenäht. Der abstrakte Charakter des Bildes verweist auf den Titel "Irrgarten".
So ist es
Museum Europäischer Kulturen
In selbst geschöpftes Papier wurden unterschiedliche Naturmaterialien wie Stroh, getrocknete Blätter und Stöcker eingearbeitet. Ein Papierstreifen mit den Worten "So ist es" ist rechts unten eingearbeitet. Die Arbeit ist hauptsächlich in Naturtönen wie grün und ocker gehalten, mit einigen Akzentuierungen in rot. Das Bild ist vertikal in zwei Teile geteilt, welche durch einen darunter liegenden Papierstreifen und dunkelgrüne Gräser optisch verbunden werden. Zusammengenähte Jeansflicken bilden das Passepartout.
Wintermorgen über den Dächern
Museum Europäischer Kulturen
Collage aus verschiedenen Stoffresten, vornehmlich in silber, weiß und grau mit roten Akzenten, die teilweise mit grauen oder schwarzen Wollfäden bestickt sind. Als dekoratives Element ist schwarzer Tüllstoff über das ganze Bild gespannt.
o.T. [Komposition]
Museum Europäischer Kulturen
Bild eingefasst in schwarzes Passepartout. Kombination verschiedener Stoffe und Papiere collagenähnlich angeordnet. Über das ganze Bild verteilt sind schwarze Wollfäden, teilweise parallel zueinander, gespannt. Im oberen Teil des Bildes mit roten Wollfäden bestickt. Vor allem auf der rechtern Seite des Bildes roter Tüllstoff. Es dominieren Rot- und Schwarztöne.
o.T.
Museum Europäischer Kulturen
Grün gemustertes Schöpfpapier darauf collagenartig rote und lilafarbene Stoffreste und Tüllstoff angeordnet mit Vlieseline überzogen.
o.T.
Museum Europäischer Kulturen
Stoffcollage aus lila, pink - und rosafarbenen Stoffen auf der Rückseite einer Strukturtapete. Um die farbigen Stoffe herum schwarzer und weißer Tüllstoff.
o.T.
Museum Europäischer Kulturen
Collage aus unterschiedlichen Stoffen in grün, blau und schwarz auf dunkelgrauem Untergrund. In der rechten Hälfte des Bildes ein grünes Dreieck aus Papier mit Vorstich und mit schwarzer Wolle parallel zu den äußeren Kanten bestickt. In der Mitte spinnennetzartig einige Papierformen bestickt.
o.T.
Museum Europäischer Kulturen
Senkrecht zum Bild verlaufende rote wellenförmige Striche, darüber bunter Tüllstoff. Vlieseline mit goldenen kleinen Einschlüssen scheint über das Gemalte gelegt worden zu sein.(?)
o.T.
Museum Europäischer Kulturen
Quadratische Stoffcollage aus vornehmlich Naturmaterialien. Rot geknüpftes Garn am hellbraunen Untergrund festgenäht. Schwarze Fasern und roter Bast, sowie rot/braunes Papier sind darunter zusammengestellt.
o.T.
Museum Europäischer Kulturen
Verschiedene Stoffe im Schachbrettmuster angeordnet in Rot- und Beigetönen. Teile der Linien mit schwarzen Wollfäden nachgestickt, teilweise noch Tüllstoff darübergelegt.
o.T.
Museum Europäischer Kulturen
Collage aus verschiedenen Materialien in rot/grün. Bild bestickt mit roten, schwarzen und grünen Fäden vornehmlich mit Vor- und Knötchenstich.
o.T.
Museum Europäischer Kulturen
Weißer Stoff in Form einer Blume auf Papier gebracht. Geflochtener Stoff und Folie schneckenförmig als Blüteninneres angeordnet.
o.T.
Museum Europäischer Kulturen
Stoffcollage in rot/grün. Dominierend gerissene rote und grüne Papierstücke und farbiger Tüllstoff. Mittig eine horizontale blaue Linie gestickt.
o.T.
Museum Europäischer Kulturen
Grünes und graues Schöpfpapier als Collage auf Vlieseline. Im Bogen von unten nach oben mit weißem Band oder mit dünnem grünen Garn im Vorstich oder Knötchenstich bestickt. Grobmaschiger und feiner Tüllstoff vor allem an den Stellen ohne Schöpfpapier.
o.T.
Museum Europäischer Kulturen
Quadratischer blauer Hintergrund, der durch seine unregelmäßige Maserung an Wasser erinnert. Mittig zwei größere blaue Papierstreifen in der Mittte goldenes Glanzpapier.
o.T.
Museum Europäischer Kulturen
Stoffcollage. In der oberen Hälfte des Bildes Glitzerpartikel auf dunkelgrünem Tüllstoff aufgetragen. Der Untergrund wurde mit Farbklecksen bemalt, die auf der Rückseite durchgedrückt sind.
o.T.
Museum Europäischer Kulturen
In Blau- und Grüntönen bemalte Strukturtapete, die mit buntem Tüllstoff überzogen ist.
o.T.
Museum Europäischer Kulturen
Dunkle Stoffcollage in schwarz, nur in der oberen Hälfte des Bildes ist die Watte und die Vlieseline in pink, gelb und blau entfärbt. Unterhalb zwei Kreise, die mit Tüllstoff ausgefüllt sind. Im unteren Teil ist das Bild mit Vorstich sowohl von der rechten, als auch von der linken Seite vertikal bestickt.
o.T.
Museum Europäischer Kulturen
Figurenreihe von folkloristisch gekleideten Personen, die sich an den Händen halten. Hinter ihnen auch in Reihe Häuser und abstrakt gestaltete Bäume. Hintergrund und Untergrund sind einfach schwarz gedruckt. Die Kleidung der Figurengruppe im Vordergrund ist teilweise türkis ausgefüllt.
o.T.
Museum Europäischer Kulturen
Hochformat. Verschiedene Rottöne bilden die Form eines großen und zwei kleineren Blättern. Die einzelnen Rottöne sind durch rotfarbenen Maschinenstich klar voneinander abgetrennt. Der Hintergund greift diese Technik auf, jedoch in verschiedenen Blautönen, die mit grauem Maschinenstich voneinander getrennt werden. Das gesamte Bild ist mit Tüllstoff überzogen.
Ostermorgen im Walde
Museum Europäischer Kulturen
Collage aus Naturfasern in verschiedenen Erdtönen. Braune und helbbraune Baststoffe sind bestickt. Verschiedene Sticktechniken auf dem Bild kombiniert: Knötchenstich, Vorstich, Schlingstich, Doppelter Steppstich und Stielstich. Netzartiger Stich aus beiger und hellbrauner Wolle über das ganze Bild verteilt. Grüner Schlingstich in der linken unteren Bildhälfte ist das einzige farbige Element des Bildes.
o.T.
Museum Europäischer Kulturen
Auf einen schwarzen rechteckigen Filzstoff wurden auf der linken Bildhälfte dünne Streifen parallel zueinander teilweise an den Stoff genäht. Sie erinnern an schmale Kassetten- oder Videobänder. Auf der rechten Seite sind graue Stofffasern in Richtung des Bildrandes gezogen. Getrennt werden die beiden Bildhälften durch eine grau gestickte Linie. Die äußere Form der Bänder ist ebenfalls umnäht. Teilweise findet sich in der rechten Bildhälfte auch schwarzer Knötchenstich. Unterhalb der beiden Bildhälften wurde verbindend silberfarbenes Garn zu einem Halbkreis gestickt.
In der Halle des Bergkönigs [zu Peer Gynt]
Museum Europäischer Kulturen
Auf schwarze Vlieseline durch farbiges Garn gesticktes Landschaftsbild. Großer Kreis im Zentrum des Bildes, der abwechselnd rot, schwarz, golden und gelb bestickt ist. Daneben ein rot gestickter Stamm mit Ast. In der unteren Bildhälfte mit blauem und weißem Knötchenstich Blumen und Gräser gestickt, sowie das Wurzelwerk in Rottönen. Der Hintergrund duch verschiedene Blautöne und weiße Stickereien gestaltet. Peer Gynt ist ein 1867 von Henrik Ibsen geschriebenes dramatisches Gedicht. Die Hauptfigur ist der junge Bauernsohn Peer Gynt, der mit Lügengeschichten versucht, der Realität zu entfliehen. Durch seine Mutter glorifiziert und hofiert verlässt er auf der Suche nach Liebe und Abenteuer sein zu Hause und findet sich bald in einer Welt von Trollen und Dämonen wieder. Schlussendlich kehrt er aber alt und verarmt zurück. "In der Halle des Bergkönigs" ist ein Orchersterstück Edvard Griegs zu dem Gedicht.
o.T.
Museum Europäischer Kulturen
Längliche beigefarbene Filzstreifen mit hellbraunen Wollfäden miteinander verknüpft. (Erinnert an die Form eines Floßes). Objekt auf Pappe geklebt.
Vorstudie zu "Inmitten"
Museum Europäischer Kulturen
Das Bild wird durch vier große schwarze Vierecke strukturiert. In zwei der Vierecke sind Halbkreise gestickt. Der Halbkreis in der oberen Bildhälfte ist durch netzartige grüne Stickerei ausgefüllt. Einige der Felder, die durch diese Stickerei entstehen sind in gelb oder rot ausgemalt. Zweiter Halbkreis ist ähnlich gestaltet nur mit einem roten Faden bestickt. Über das Bild schwarze Vlieseline gelegt.Auf der Rückseite des Bildes vermerkt: "Vorstudie zu "Inmitten" Beispiele mit vielen Darstellungsmitteln (Endergebnis für Stiche/Hauf(?) Serie)"
o.T.
Museum Europäischer Kulturen
Mit beigefarbenem Leinenstoff? umspannte quadratische Pappe. An der Rückseite die Ecken vernäht, die länglichen Seitenteile verklebt. Auf Stoff in die Mitte eine rote Blume auf braunem Untergrund appliziert. Um sie herum strahlenartige längliche Stoffteile in verschiedenen Brauntönen. Die Stoffe sind immer an der äußeren Seite im Vorstich jeweils in Braun oder Rot angenäht.Auf der Rückseite steht der Name "Ruth Bang". Evtl. Schülerin Helga Graupners?
o.T.
Museum Europäischer Kulturen
Weiße Stickerei auf grauem Untergrund. Erinnert an die Darstellung von Blumen in einer Vase. Mit unterschiedlichen Sticktechniken ausgeführt u.a. Knötchenstich, Stielstich.
Fragment
Museum Europäischer Kulturen
Im Zentrum des Bildes blau umsticktes Rechteck in dem verschiedene Materialien, wie Stoffreste bestickt sind. Teilweise im Zickzackstich oder im Knötchenstich. Mit hellbraunem, orangenem oder kupferglänzendem Garn. Die orangefarbenen breiteren Zickzacklinien ziehen sich bis an die Ränder des Bildes, während die anderen Stickereien auch in blau und gelb nur innerhalb des Rechtecks zu finden sind. Außerhalb des Rechtecks unregelmäßige Anordnung von gestickten Sternen. In der linken Bildhälfte auch einige goldfarbene Perlen aufgenäht. Vermerk Rückseite: Fragment, Textilwerkstatt, 1990, Helga Graupner - möglicherweise Werk einer Schülerin H. Graupners.