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Object type: Streitkolben (Waffen und Rüstung)
Museum für Islamische Kunst
Gegossener Streitkolben aus Stahl mit einem mit Silberblech beschlagenen Holzstiel. Der kuppelförmige Keulenkopf ist längs mit tiefen Riefen versehen. In der Mitte ragt eine Spitze heraus, umgeben von vier Drachenköpfen mit aufgerissenen Mäulern. Der hölzerne Stiel ist mit einem Silberblech beschlagen, das mit dichten Wellen graviert ist. Ob es sich bei dem Objekt um eine Schlagwaffe handelt, ist unklar. Es könnte auch ein Zepter sein oder ein Zeremonialstab.
Museum für Islamische Kunst
Gegossener Streitkolben mit silber- und kupfertauschiertem Dekor. Der Kopf des Streitkolbens ist durch achtzehn tiefe Rillen gegliedert, die oben zu einem rosettenförmigen Knauf zusammenlaufen. Der Kopf und der Schaft sind in Längsstreifen mit Silber und Kupfereinlagen tauschiert. Der Holzstiel ist nachträglich angefügt. Bei der Dekortechnik des Tauschierens werden dünne Metalldrähte, z.B. aus Silber, Kupfer oder auch Gold, in vorgegebenen Mustern in das zu verzierende Objekt eingehämmert.
Museum für Islamische Kunst
Gegossener Streitkolben aus Eisen mit Goldtauschierung und graviertem/ziseliertem Dekor. Der auf dem Stab sitzende Stierkopf ist hohl. Er hat kleine Nüstern, die Ohren und Hörner sind in den Kopf eingesetzt. Den gesamten Kopf überziehen vegetabile Ornamente, die mit Gold tauschiert sind. Auch auf den Augen sind noch Spuren von Gold erkennbar. Der Stab selbst ist mit fein gravierten Linien überzogen, die wegen starker Abnutzung nur schwer erkennbar sind. Im Alten Orient wurden Stäbe mit Stier- oder Dämonenkopf als Keule im Kampf verwendet. Durch persische Miniaturen wurden sie aber – vermutlich irrtümlich - als Zeremonienstäbe der Derwische bekannt. Seit dem 19. Jahrhundert sind sie Teil der iranischen Folkloretradition. Bei der Dekortechnik des Tauschierens werden dünne Metalldrähte, z.B. aus Silber, Kupfer oder wie hier Gold, in vorgegebenen Mustern in das zu verzierende Objekt eingehämmert.
Museum für Islamische Kunst
Gegossener Streitkolben aus Eisen mit vergoldetem und goldtauschiertem Dekor. Ein kantig gearbeiteter Stab ist mit einem angeschraubten Stierkopf bekrönt. Der Stierkopf ist hohl; er hat weite Nüstern und gewellte Hörner, die in den Kopf eingesetzt sind. Die Augen sind mit Gold verziert, und über den Nüstern liegt eine goldene Ranke. Auf beiden Seiten des Kopfes bildet die Ranke jeweils ein Medaillon und läuft dann auf dem Hinterkopf zu einem achtzackigen Medaillon mit Kalligraphie zusammen, einer Signatur. Am unteren Ende schließt der Stab mit einem kleinen Knauf, der als vergoldeter Löwe mit Reißzähnen dargestellt ist, ab. Im Alten Orient wurden Stäbe mit Stier- oder Dämonenkopf als Keule im Kampf verwendet. Durch persische Miniaturmalereien wurden sie – vermutlich irrtümlich - mit Zeremonienstäben von Derwischen in Verbindung gebracht. Seit dem 19. Jahrhundert sind sie Teil der iranischen Folkloretradition.
Museum für Islamische Kunst
Streitkolben, aus Eisen gegossen und teilweise mit Kupferblech überfangen und vergoldet. Der Kolben besteht aus drei versetzt angeordneten Reihen von jeweils vier Zacken. Zwischen den Zacken erscheinen unten Löwenprotomen, in der Mitte Drachenköpfe (?) und oben Widder- oder Stierköpfe. Der eiserne Stiel hat einen quadratischen Querschnitt und ist durchlocht.