6 results
Object type: Topf (Gefäßkeramik)
Museum für Islamische Kunst
Eiförmiger Topf aus gelb-beiger, drehscheibengefertigter Irdenware. Der aufgestellte Rand ist mit einer Wulst verdickt und besitzt eine zugespitzte Lippe bzw. umlaufender Leiste als oberen Abschluss. Der gedrungene Hals geht in die Gefäßschulter über dem maximalen Durchmesser am oberen Drittel des Gefäßes über. Die Wandung schwingt mit starken, auf eine langsam drehende Töpferscheibe deutenden Drehrille zum flachen Standboden ohne abgesetzten Fuß ein, der im Durchmesser etwa halb so weit ist wie die Öffnung. Die Schulter und der untere Gefäßabschnitt sind geglättet. Am Rand haften Reste eines im Fundzustand erhaltenen Asphaltverschlusses. Zudem enthielt der Topf Metallfragmente. Er fand sich bei den Ausgrabungen eines Hauses der Siedlung al-Maʿarid im Stadtgebiet östlich des Palasts von Ktesiphons. Die Fundbestandteile lassen die Annahme zu, dass es sich bei Füllung mit einer sauren Lösung bzw. einem wässrigen Elektrolyt und isolierter Fixierung der Metallteile um einen Kondensator handeln, in dem durch anodische Oxidation bzw. Elektrolyse eine elektrische Spannung aufgebaut wurde. Nach vergleichbaren Funden vom Tell Chudschut Rabbuha bei Bagdad werden derartige Gefäße mitunter als Bagdad-Batterien bezeichnet. Diese können als galvanische Elemente hypothetisch bei elektrotherapeutischen Behandlungen oder zur elektrochemischen Oberflächenveredlung von Metallen eingesetzt werden.
Museum für Islamische Kunst
Topf aus dunkelgrauem Ton, undekoriert und auf der Drehscheibe hergestellt. Er ist vollständig, die Wandung ist bauchig und weit und verengt sich in Richtung Hals, der kurz und breit ist. Der Boden ist rund, während die zwei Wulsthenkel den Rand des Halses mit der Schulter verbinden. Die Oberfläche der Wandung ist gerieft. Diese Art von Keramik gehört zu der sogenannten „Brittle Ware“, die als Kochtopfware benutzt wurde und sich durch ihre fast metallische Qualität auszeichnet. Sie ist schon aus der römischen Zeit bekannt und wurde auch in der byzantinischen Periode verwendet. Der Topf wurde während der Ausgrabungen in Chirbat al-Minya gefunden.
Museum für Islamische Kunst
Offener Kochtopf aus dunkelgrauem Ton, undekoriert und auf der Drehscheibe hergestellt. Er ist in einem fragmentarischen Zustand; die Wandung ist halbkugelförmig mit weiter Öffnung und einem nach innen gekehrten Rand. Die Außenseite weist Riefen auf. Der Boden ist rund und die zwei Wulsthenkel, von denen nur noch einer erhalten ist, sind horizontal unterhalb des Randes angebracht. Zum Topf gehört noch ein Deckel (I. 8123) Diese Art von Keramik gehört zu der sogenannten „Brittle Ware“, die als Kochtopfware benutzt wurde und sich durch ihre fast metallische Qualität auszeichnet. Diese Form von Kochtopf mit horizontal angelegten Henkeln wurde schon in der byzantinischen Zeit verwendet. Der Topf wurde während der Ausgrabungen in Chirbat al-Minya gefunden.
Museum für Islamische Kunst
Fast vollständiger Topf mit Ritzdekor und grüner Glasur nur auf der Außenseite. Die Schulter ist mit vertikalen Streifen verziert, die abwechselnd schraffiert und mit Zickzackmuster versehen sind. Auf der Schulter sitzen zwei kleine Doppelhenkel. In die Außenseite des Halses sind zwei parallele Wellenlinien eingeschnitten. Das Gefäß stammt aus Ausgrabungen am Tacht-e Soleiman und wurde nach der Fundteilung an das Museum für Islamische Kunst überwiesen.
Museum für Islamische Kunst
Unvollständig erhaltener großer Topf mit einem kleinen Henkel. Gegenüber sitzt eine teilweise abgebrochene Tülle. Das Gefäß stammt aus Ausgrabungen am Tacht-e Soleiman und wurde nach der Fundteilung an das Museum für Islamische Kunst überwiesen.