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Object type: Vogel (Rundplastik)
Museum für Islamische Kunst
Gegossene Vogelfigur aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem und kupfertauschiertem Dekor und türkisfarbener Einlage. Die Vogelfigur ist reich verziert: auf dem Kopf und der Brust sind kleine Medaillons mit Vogelfiguren eingraviert sowie auf dem Rücken und dem Schwanz Vasenmotive. Auf den Flügeln ist auch das Gefieder angegeben. Eine Art Halsband ist bis zu den Augen hochgeführt, die türkisfarben eingelegt waren. Eine der Einlagen fehlt, ebenso der eine Fuß sowie der beweglich befestigte Oberteil des Schnabels. Über die Brust verläuft eine mit Kupfer tauschierte rechteckige Schriftkartusche mit einer zweiten Inschrift darunter. Die Öffnungen in der Brust, auf dem Rücken, den Flügeln und dem Schnabel legen eine Verwendung der Figur als Räuchergefäß nahe. Für die Dekortechnik der Tauschierung werden dünne Metalldrähte, z.B. aus Silber, Kupfer oder Gold, in vorgegebenen Mustern in das zu verzierende Objekt eingehämmert.
Museum für Islamische Kunst
Gegossene Vogelfigur mit graviertem Dekor. Die kleine Figur gibt einen stehenden Vogel mit kräftigem Schnabel wieder. Das Brustgefieder ist durch ein kleinteiliges Schuppenmuster angedeutet, das von Perlbändern eingerahmt wird, während auf den Flügeln noch schwache Streifen erkennbar sind. Der Vogel diente als Räuchergefäß, das an der Öse auf dem Rücken aufgehängt werden konnte. Das Räucherwerk konnte an der Bauchunterseite eingefüllt werden und der Rauch durch den Schnabel und die Augen entweichen. Räuchergefäße sind häufig als Vögel gestaltet: Beispiele für stehende Vögel mit beweglichem Schnabel sind I. 5700 und I. 2/75.
Museum für Islamische Kunst
Gegossene Vogelfigur aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem Dekor. Bei der Figur handelt es sich um einen heraldischen Adler mit ausgebreiteten Flügeln und nach rechts gedrehtem Schwanz, der als Bekrönung und Griff eines Deckels diente. Gefieder und Gesicht sind durch Gravur angegeben; der Schwanz fehlt weitgehend. Deckel mit Adlergriffen gehörten zu Speiseplatten, wie sie in Miniaturen dargestellt sind. Sie kamen bei großen Festen und höfischen Banketten zum Einsatz.
Museum für Islamische Kunst
Gegossene Vogelfigur aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem Dekor. Bei der Figur handelt es sich um einen heraldischen Adler mit ausgebreiteten Flügeln und nach links gedrehtem Schwanz, der als Bekrönung und Griff eines Deckels diente. Die Figur ist auf der Rückseite flach gearbeitet; Gefieder und Gesicht sind durch Gravur angegeben. Die Spitze des linken Flügels und das untere Ende des Vogelkörpers fehlen. Zwischen rechtem Flügel und Schwanz ist ein Steg stehengeblieben. Deckel mit Adlergriffen gehörten zu Speiseplatten, wie sie in Miniaturen dargestellt sind. Sie kamen bei großen Festen und höfischen Banketten zum Einsatz.
Museum für Islamische Kunst
Gegossene Vogelfigur mit graviertem/ziseliertem und punziertem Dekor. Die plastische Figur eines Hahnes steht mit blockartigen Beinen auf einer flachen Standplatte; die langen Schwanzfedern sind hochgebogen und mit großen Bohrungen verziert ebenso wie der Kamm. Der Körper, die Flügel und die Beine sind mit kleinen Kreisen punziert. Derartige Figuren waren Bestandteil aufwendiger Geräte oder Gefäßaufsätze.
Museum für Islamische Kunst
Gegossene Vogelfigur mit graviertem/ziseliertem Dekor. Die Figur eines Falken ist aufrecht sitzend wiedergegeben. Das Gefieder ist durch eingeritzte Strich- und Schuppenmuster angegeben. Um den Hals liegt ein Halsband, auf der Brust eine große Rosette. Die Füße sind miteinander und mit einem Steg mit den Schwanzfedern verbunden und bilden eine kleine Standplatte. Derartige Figuren waren Bestandteil aufwendiger Geräte oder Gefäßaufsätze.
Museum für Islamische Kunst
Gegossene Vogelfigur aus einer Kupferlegierung. Der kleine Hahn ist liegend auf einer Standplatte mit einem Befestigungszapfen gearbeitet. Er ist mit halbkreisförmig hochgebogenen, durchlochten Schwanzfedern und Kamm wiedergegeben; sein Auge ist als plastische Raute gearbeitet. Derartige Figuren waren Bestandteil aufwendiger Geräte, von Gefäßaufsätzen oder Deckeln.
Museum für Islamische Kunst
Gegossene Vogelfigur aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem Dekor. Der hohl gearbeitete Vogel hat hochgebogene Flügel, auf einer rundlichen Standplatte miteinander verbundene Füße und einen sehr hohen Kamm. Dieser ist als Vogelpaar gestaltet und mit einer Binnenzeichnung entsprechend geritzt. Im gewölbten Schnabel hält er einen Ring. Die Brust ist durch ein Medaillon mit Flechtmuster betont; ein weiteres Flechtmotiv erscheint auf dem Schwanz. Derartige Figuren waren Bestandteil aufwendiger Geräte oder Gefäßaufsätze.
Museum für Islamische Kunst
Gegossene Figur aus einer Kupferlegierung. Wahrscheinlich handelt es sich den Fuß eines Gefäßes oder Ständers in Form eines stark stilisierten Pfaus. Der eigentliche Fuß ist kugelförmig; darüber erhebt sich die Vogelfigur, deren Schwanz als Verbindungsstück gearbeitet ist. An Details ist nur das Auge angegeben.
Museum für Islamische Kunst
Gegossene Vogelfigur aus einer Kupferlegierung mit durchbrochenem und graviertem/ziseliertem Dekor. Die kleine Hahnenfigur hat eine durchbrochen in Palmettdekor gearbeitete Brust; auch Flügel, Schwanz und Kamm sind mit floralem Dekor verziert und mit Palmetten und eingerollten Blättern wiedergegeben. Im Schnabel hält der Vogel ein längliches Objekt. An Stelle der Beine befindet sich ein teilweise abgebrochener Stift. Derartige Figuren waren Bestandteil aufwendiger Geräte oder Gefäßaufsätze.
Museum für Islamische Kunst
Gegossene Vogelfigur aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem Dekor. Die Vogelfigur ist einfacher verziert als I. 2/75: Die Augen waren nicht eingelegt, sondern sind als Rosetten angegeben. Vom Schnabel verläuft über den Kopf ein Flechtband, das in einen Halsring übergeht. Auf den Flügeln ist das Gefieder, teils mit einem Schuppenmuster, angegeben; die Schwanzfedern sind mit Rankenfeldern verziert. Auf der Brust und dem Rücken befinden sich Medaillons mit Flechtdekor und palmettartigen Anhängern. Ein Fuß ist ergänzt, der beweglich befestigte Oberteil des Schnabels fehlt. Die Öffnungen in der Brust, auf dem Rücken, den Flügeln und dem Schnabel legen eine Verwendung der Figur als Räuchergefäß nahe.