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Object type: Vorratsgefäß (Gefäßkeramik)
Museum für Islamische Kunst
Amphorenartiges Gefäß mit Flügelhenkeln, mehrere Reliefbänder an Schulter und Halsansatz.
Museum für Islamische Kunst
Großes eiförmiges Vorratsgefäß mit sieben Henkeln; der untere Teil ist undekoriert; darüber angegossene (applizierte) Verzierungen. Im Hauptfries erscheinen stilisierte Palmen, dazwischen Löwen, Hirsche und Schlangen(?); darüber ein schmaler Fries mit einer Inschrift, bekrönt von einem plastischen Zinnenkranz. Zwischen den sieben Bogenhenkeln sind jeweils zwei Reihen vertikal angeordneter kleiner Ösenhenkel. Diese Art unglasierter großer Vorratsgefäße wird heute noch zur Aufbewahrung von Trinkwasser verwendet.
Museum für Islamische Kunst
Großes Vorratsgefäß mit drei Dekorzonen, die jeweils durch zwei schmale Wülste getrennt sind: oben auf der Schulter nach links schreitende Fabeltiere (Sphinx und Greif) sowie ein Löwe vor dichten Ranken und Blüten; darunter zwei Reihen gegenständige Flügelpalmetten über mehreren Reihen Schuppenmuster und Kanneluren. Der Hals ist fast vollständig abgeschnitten und abgeschliffen
Museum für Islamische Kunst
Dunkelgrün glasiertes Vorratsgefäß mit geritztem und appliziertem Dekor. Am niedrigen Rand der Öffnung sind drei Ösenhenkel angebracht. Drei Bogenfelder mit Spiralranken über der Schulterpartie sind als dekorative Elemente appliziert. . Der aufgebrachte Reliefdekor ist charakteristisch für Vorratsgefäße des 7. bis 9. Jahrhunderts.
Museum für Islamische Kunst
Vorratsgefäß wohl für Wasser aus grauem und rot-braunem Ton; auf der Drehscheibe hergestellt. Das dünnwandige Gefäß ist fragmentarisch erhalten und weist einen birnenförmigen Körper auf. Der Hals ist kurz und mit einem von innen verstärkten Rand versehen. Zwei mit Graten versehene Wulsthenkel waren ursprünglich auf der Höhe der Schulter angesetzt. Der Boden ist rund und in der Mitte nach innen gedrückt. Ein scharfer Grat verläuft horizontal auf der Höhe der Henkel und setzt so die Schulter vom Gefäßkörper ab. Die Oberfläche des Körpers ist gerippt und zeigt Kalkbemalungen, die weiße geometrische Muster aufweisen: gerade, wellige und sich überkreuzende Bänder sind zu erkennen. Das Gefäß gehört zu den sogenannten „Bag Jars“, die während der Ausgrabungen in Chirbat al-Minya gefunden wurden und durch ihre Art von Bemalung charakteristisch für die umaiyadische Zeit ist. Weitere solcher Gefäße wurden gefunden: I. 8113, I. 8115, I. 8116,I. 8117, I. 8118
Museum für Islamische Kunst
Großes Vorratsgefäß mit geritztem Dekor, durchlocht und mit Applikationen. Auf dem zylindrischen Hals ist vier Mal der thronende Herrscher mit einem Becher in der Hand dargestellt, gerahmt von je vier kleinen Medaillons. Schulter und Körper des Gefäßes sind mit fünf horizontalen Friesen verziert: auf der Schulter sind große buckelförmige Medaillons appliziert, zwischen denen je drei kleinere Inschriftenmedaillons erscheinen. Darunter sind wiederum Medaillons mit thronenden Figuren mit Bechern in der Hand appliziert, umgeben von geritztem Dekor. Darunter folgen zwei Friese mit Rauten, die aus doppelten Zickzackbändern gebildet sind. Im oberen Fries sind im Zentrum der Rauten Medaillons appliziert, während in den Dreiecksflächen dazwischen kleine Kreise dicht eingedrückt sind. Im unteren Fries erscheinen stattdessen Inschriftenmedaillons wie oben und dazwischen flache Medaillons mit dreiblättrigen Rosetten. Der unterste Fries zeigt eingeritzte geometrisch stilisierte Pflanzen (Bäume?) mit kleinen Medaillons dazwischen.
Museum für Islamische Kunst
Großes Vorratsgefäß mit plastischem Flechtbandmuster auf der Schulter; Hals abgebrochen.
Museum für Islamische Kunst
Sehr großes Vorratsgefäß mit blaugrüner Glasur und geritztem sowie appliziertem Dekor. In den weiten Hals sind drei Reihen doppelter Zickzackbänder eingeritzt, die zum Rand hin von drei schmalen gekerbten Bändern begrenzt werden. Die Schulter und die obere Gefäßhälfte sind unverziert. Darunter fassen weitere gekerbte horizontale Bänder einen aufgelegten Dekor aus länglichen Schlaufen ein, zwischen denen jeweils vier Punkte vertikal angeordnet sind. Auf der Innenseite ist nur der Hals glasiert.
Museum für Islamische Kunst
Vorratsgefäß, wohl für Wasser, aus dunkelgrauem Ton; auf der Drehscheibe hergestellt. Das dünnwandige Gefäß ist fragmentarisch erhalten und weist einen birnenförmigen Körper auf. Der Hals ist kurz und mit einem von innen verstärkten Rand versehen. Zwei mit Graten versehene Wulsthenkel sind auf der Höhe der Schulter angesetzt. Der Boden ist rund, so dass das Gefäß auf einem Gestell oder in einem Sandbett eingebettet werden musste. Ein scharfer Grat verläuft horizontal auf der Höhe der Henkel und setzt so die Schulter vom Gefäßkörper ab. Die Oberfläche des Körpers ist gerippt und zeigt Kalkbemalungen, die weiße geometrische Muster aufweisen: gerade, wellige und sich überkreuzende Bänder sind zu erkennen. Das Gefäß gehört zu den sogenannten „Bag Jars“, die während der Ausgrabungen in Chirbat al-Minya gefunden wurden und durch ihre Art von Bemalung charakteristisch für die umaiyadische Zeit ist. Weitere solcher Gefäße wurden gefunden: I. 8112, I. 8113, I. 8115, I. 8116, I. 8118
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Vorratsgefäß, wohl für Wasser, aus grauem und rot-braunem Ton; auf der Drehscheibe hergestellt. Das dünnwandige Gefäß ist fragmentarisch erhalten und weist einen birnenförmigen Körper auf. Zwei mit Graten versehene Wulsthenkel sind auf der Höhe der Schulter angesetzt. Der Boden ist rund und in der Mitte nach innen gedrückt. Ein scharfer Grat verläuft horizontal auf der Höhe der Henkel und setzt so die Schulter vom Gefäßkörper ab. Die Oberfläche des Körpers ist gerippt und zeigt Kalkbemalungen, die weiße geometrische Muster aufweisen: gerade, wellige und sich überkreuzende Bänder sind zu erkennen. Das Gefäß gehört zu den sogenannten „Bag Jars“, die während der Ausgrabungen in Chirbat al-Minya gefunden wurden und durch ihre Art von Bemalung charakteristisch für die umaiyadische Zeit ist. Weitere solcher Gefäße wurden gefunden: I. 8112, I. 8115, I. 8116,I. 8117, I. 8118
Museum für Islamische Kunst
Großes Vorratsgefäß mit drei kleinen, horizontal angesetzten Henkeln; der Dekor besteht in geritzten Wellenlinien und aufgesetzten Punkt- und Schlangenlinien. Innen und außen glasiert.
Museum für Islamische Kunst
Großes Fragment eines außen bemalten Vorratsgefäßes. Das Fragment zeigt einen Rahmen aus weißen, schwarz konturierten Perlbändern, gerahmt von roten Streifen. Daneben erscheinen blaue und schwarze Farbreste, die vielleicht zu einer Figur gehörten, aber nicht mehr zu deuten sind. Auf der Innenseite ist die Wandung mit Bitumen bestrichen. Das Objekt stammt aus den Ausgrabungen in Samarra (Irak), wo es zusammen mit weiteren ähnlichen Stücken (wie Sam I. 338, Sam I. 470 und Sam I. 377) unter dem Fußboden des Thronsaales vergraben war. Es handelt sich vermutlich um Vorratsgefäße für Wein, von denen einige auf der Vorderseite mit Abbildungen von Rittern, Priestern und Frauen bemalt waren; einige tragen auch Handwerkersignaturen.
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Dickwandiges Vorrats- oder Wassergefäß aus rotbeiger, grob gemagerter Irdenware mit leicht ausgestelltem, oben plan abgearbeiteten und umlaufend mit Einkerbungen versehenem Rand und flachem Standboden. Zwei umlaufende, mit Fingerkniffen dekorierte Rippen umspannen den tonnen- bzw. fassförmigen Körper des handmodellierten, aufgebauten und oxidierend gebrannten Gefäßes. Es greift die Form sogenannter Pitoi, im Boden eingelassener voluminöser Vorratsbehälter auf. Der flache Standboden ersetzt allerdings das ursprüngliche Unterteil und verleiht dem Gefäß Mobilität. Es wurde in mehreren Fragmenten während der Ausgrabungen im östlichen Stadtgebiet Ktesiphons gefunden. Eine genauere Lokalisierung des Fundes ist nicht möglich.
Museum für Islamische Kunst
Großes Vorratsgefäß. Das zylindrische Gefäß ist lang und schmal und läuft am Fuß spitz zu. Im unteren Bereich ist eine Inschrift in Schwarz aufgemalt. Auf der Innenseite ist die Wandung mit Bitumen bestrichen. Das Objekt stammt aus den Ausgrabungen in Samarra (Irak), wo es zusammen mit weiteren ähnlichen Stücken (wie Sam I. 338, Sam I. 470 und Sam I. 377) unter dem Fußboden des Thronsaales vergraben war. Es handelt sich vermutlich um Vorratsgefäße für Wein, von denen einige auf der Vorderseite mit Abbildungen von Rittern, Priestern und Frauen bemalt waren; einige tragen auch Handwerkersignaturen.
Museum für Islamische Kunst
Oberer Teil eines Vorratsgefäßes mit durchbrochenem und appliziertem Dekor. Vom Rand bis zum Schriftfries ist das Gefäß doppelwandig gearbeitet. Darunter ist das Flachrelief aus Rankenwerk direkt auf die Wandung des Gefäßes aufgetragen. Drei figürliche Reliefs sind an der Schauseite des Oberteils angebracht. Das mittlere Relief, das einen Henkel umfing, ist heute größtenteils zerstört. Es zeigte einen Reiter, der mit einem Löwen kämpfte. Die beiden flankierenden Reliefs sind symmetrisch dazu angelegt und zeigen einen Ritter im Kampf mit einem geflügelten Einhorn. Umgeben sind diese figürlichen Szenen von floralen Durchbruchsarbeiten oder floralem Flachrelief in schmale Segmente unterteilt. Die unten verlaufende Inschrift ist eine Wunschinschrift, die im hinteren Bereich durch Blattranken ersetzt wird. Der Behälter diente als Wasserbehälter: Durch den unglasierten porösen Ton konnte das Wasser verdunsten und wurde so gekühlt. Dieser Effekt wurde durch den durchbrochenen Dekor am Hals verstärkt.