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Object type: Waagschale (Messgerät)
Museum für Islamische Kunst
Getriebene Waagschale aus einer Kupferlegierung mit silber- und kupfertauschiertem Dekor. Die reich ornamentierte Innenseite mit üppiger Silbertauschierung kontrastiert zu den viel schlichter belassenen Außenseiten. Ein hexagonales Flechtband entfaltet sich über die gesamte gewölbte Fläche und bildet sechs Kreise, die wiederum einen zentralen siebten umschließen. Die Füllung der Kreisflächen ist geometrisch und zeigt wirbelnde Motive, während die übrigen Flächen vegetabil gefüllt sind. Die dreifache Darstellung eines Wappens in Kupfertauschierung – ein kreisrundes Medaillon mit breitem Querbalken – ist identisch auch außen wiedergegeben. Dort ziert ein konzentrisches und silbertauschiertes Flechtband die ansonsten glatte Fläche, zeigt parallel Lotosmotiv und Wappen und demonstriert so die kompositorische Gestaltungsmöglichkeit von Objekten. Die Nutzung des Objektes zusammen mit I. 3599 b als Waagschalen verraten sowohl die gleichmäßig angeordneten Löcher, die zur Aufhängung an Ketten dienten, als auch der Abrieb der Tauschierung im Innern. Das Verwenden von heraldischen Zeichen ist typisch für die Mamlukenzeit des 13.-15. Jahrhunderts in Syrien oder Ägypten. Bei der Dekortechnik des Tauschierens werden dünne Metalldrähte, z.B. aus Silber, Kupfer oder auch Gold, in vorgegebenen Mustern in das zu verzierende Objekt eingehämmert. Hier sind die Einlagen teilweise ausgefallen.
Museum für Islamische Kunst
Getriebene Waagschale aus einer Kupferlegierung. Die kleine Waagschale hat drei kleine Löcher am Rand, in denen die Ketten für die Aufhängung an einer Balkenwaage befestigt wurden. Das Objekt wurde während der Ausgrabungen 1932-1939 in Chirbat al-Minya gefunden.
Museum für Islamische Kunst
Getriebene Waagschale aus einer Kupferlegierung mit silber- und kupfertauschiertem Dekor. Die reich ornamentierte Innenseite mit üppiger Silbertauschierung kontrastiert zu den viel schlichter belassenen Außenseiten. Ein hexagonales Flechtband entfaltet sich über die gesamte gewölbte Fläche und bildet sechs Kreise, die wiederum einen zentralen siebten umschließen. Die Füllung der Kreisflächen ist geometrisch und zeigt wirbelnde Motive, während die übrigen Flächen vegetabil gefüllt sind. Die dreifache Darstellung eines Wappens in Kupfertauschierung – ein kreisrundes Medaillon mit breitem Querbalken – ist identisch auch außen wiedergegeben. Dort ziert ein konzentrisches und silbertauschiertes Flechtband die ansonsten glatte Fläche, zeigt parallel Lotosmotiv und Wappen und demonstriert so die kompositorische Gestaltungsmöglichkeit von Objekten. Die Nutzung des Objektes zusammen mit I. 3599 a als Waagschalen verraten sowohl die gleichmäßig angeordneten Löcher, die zur Aufhängung an Ketten dienten, als auch der Abrieb der Tauschierung im Innern. Das Verwenden von heraldischen Zeichen ist typisch für die Mamlukenzeit des 13.-15. Jahrhunderts in Syrien oder Ägypten. Bei der Dekortechnik des Tauschierens werden dünne Metalldrähte, z.B. aus Silber, Kupfer oder auch Gold, in vorgegebenen Mustern in das zu verzierende Objekt eingehämmert. Hier sind die Einlagen teilweise ausgefallen.
Museum für Islamische Kunst
Balkenwaage aus einer Kupferlegierung. Die kleine Waage besteht aus dem Balken mit Zeiger und den beiden kleinen Waagschalen. Einen Hinweis auf die Benutzung des Objektes liefert der speziell angefertigte Holzkasten I. 9317.2: auf dessen Ober- und Unterseite sind jeweils drei Mohnkapseln geschnitzt, was darauf hindeutet, dass es sich um eine Opiumwaage handelt. Alle Befestigungsösen und die Aufhängungen sind ergänzt.