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Schwabing Landstrasse


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Objektbeschreibung

Als Klee im Juli 1910 in die Schweiz fuhr, um dort seine erste Einzelausstellung einzurichten, die zuerst im Berner Kunstmuseum, dann im Kunsthaus Zürich, in der Kunsthandlung zum Hohen Haus in Winterthur und schließlich in der Kunsthalle Basel gezeigt wurde, war unter der Nummer 55 die „Schwabinger Landstrasse“ dabei. Klee hatte das Motiv während eines Spaziergangs hastig mit der Feder festgehalten. Inwiefern sich die schnelle, „impressionistische" Zeichenweise jener Jahre der Tatsache verdankte, dass es vorrangig Paul Klee war, der sich um den im November 1907 geborenen Sohn Felix zu kümmern hatte, während Lily mit Konzerten und Klavierunterricht das Geld verdiente, muss offen bleiben. Das laublose Geäst des Baumes rechts deutet auf ein Entstehungsdatum früh im Jahr hin; die Bäume links der diagonal in die Tiefe fluchtenden Straße wirken heftig vom Wind bewegt wie ihre Pendants im „Parkweg, mit dem Langen u. d. Hund“ (SSG 122). | Dieter Scholz