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Parkweg, mit dem Langen u. d. Hund


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Objektbeschreibung

Bereits im Oktober 1905 hatte Klee die Technik der Hinterglasmalerei für sich entdeckt: „Etwas Neues ist, dass ich heute mit der Feder auf Glas zeichnete, was sehr breite Striche giebt [sic] und einen eigenen Charakter hat. Dann trage ich die Farbe und Form von ein paar Klecksen auf und dann schließlich, umgekehrt wie auf dem Papier, den weißen oder grauen Grund.“ Im Folgejahr experimentierte Klee mit dem neuen Medium, indem er eine Temperaschicht auftrug und mit der Nadel Motive hineinritzte. Beim „Parkweg mit dem Langen u. d. Hund“ ist es Tusche, die mit dem Pinsel aufgetragen und weiß hinterlegt wurde. Den das Bild strukturierenden vertikalen Elementen Baum und Figur steht der horizontale Pinselduktus entgegen, sodass die Bewegung durch den Wind sicht- und fühlbar zu werden scheint. Dem „Langen“ könnte Klee bei seinen Spaziergängen in München begegnet sein, wohin er im Oktober 1906 umgezogen war, nachdem er die dort lebende Pianistin und Musiklehrerin Lily Stumpf geheiratet hatte. | Dieter Scholz