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Calvi und Umgebung


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Objektbeschreibung

Im Juli 1927 reiste Klee nach Südfrankreich. Am 13. August setzte er nach Korsika über und verbrachte dort einige Tage in dem Küstenstädtchen Calvi. Dieses sei, so schrieb er seiner Frau Lily, „doch nur ein kleiner Ort, aber so unerhört in die heroische Landschaft hineingebaut, dass man vor einem Rätsel steht. Granit in jedem Sinne!“. Der harte Stein der Festung Calvi fand seinen visuellen Ausdruck in breit gelagerten, eckig sich überkreuzenden Linien. Kompositorisch knüpfte Klee damit an die 1921 entstandenen Blätter „Transparent – perspektivisch“ an, bei denen es ihm um den strukturalen Rhythmus der Progression von Linienbewegungen ging. In seinem Unterricht am Bauhaus hatte er dies im Januar 1922 mit schematischen Skizzen illustriert, die in ihrer mehrstufigen Linienführung bereits auf die in Calvi entstandenen Zeichnungen vorausweisen. | Dieter Scholz