Gewebefragment mit Baum
Objektbeschreibung
In ein helles Leinengewebe ist ein Bäumchen mit welligem Umriss und grünem Blattgrund in feinen Schattierungen eingewirkt. Aus dem dünnen Stamm wachsen an feinen gelben Zweigen vier rosafarbene Knospen mit hellen Kelchblättern in kreuzförmiger Anordnung hervor. Mit ähnlichen Motiven wurden im spätantiken Ägypten Wandbehänge, Decken oder große Tücher verziert.
Die Wirkerei befindet sich heute im Puschkin-Museum in Moskau und ist dort unter Inv. KT 552 erfasst.
Literatur: O. Wulff und W. F. Volbach, Spätantike und koptische Stoffe aus ägyptischen Grabfunden, Berlin 1926, S. 11, Taf. 9; O. Lechitskaya, Coptic textiles, The Pushkin State Museum of Fine Arts, Moskau 2010 (russisch), S. 144-145, Nr. 64.