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Von einer Versammlung


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Objektbeschreibung

Zu seiner Arbeit „Von einer Versammlung“ schrieb Alvermann: „Das Schild ‚Volmerswerth‘ stammt aus einer ausrangierten Straßenbahn in Düsseldorf. Die Kenntnis dieser Endstation trägt nichts zum Verständnis des Objektes bei. Ebensowenig muß man wissen, welchem der damals Anwesenden welche der ausgelatschten Schuhe gehörten, was der Pfarrer gemeint oder wie lange die ganze Sache [die Versammlung] gedauert hat. Wichtig ist nur, daß er zweifellos einen doppelten Heiligenschein, eine Glatze und schmutzige Gedanken hatte […].“ (SMB-ZA, II A/NG 0281, Werkkommentar für die Ausstellung im Otto-Nagel-Haus 1979) Nur der Künstler selbst konnte diese Interpretation formulieren, denn aus dem Werk selbst lässt sich der Sinn oder Unsinn nicht erschließen. Alvermanns Worte wecken weitere Assoziationen, die in genau seinem Sinne wären, denkt man an Wendungen und Wortpaare wie „der Schein trügt“ oder „Schein und Sein“ und „Heiligenschein / scheinheilig“. Es ist wie ein Streich gegenüber jeder Person, die glaubt, durch eine visuelle Analyse die Bedeutung des Werkes erkennen zu können. | Emily Joyce Evans