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Objektbeschreibung

Randlose Schale aus drehscheibengefertigter beiger Irdenware. Die Innenseite der mit einem hellbeigen Anguss überzogenen gewölbten Schale ohne abgesetzten Boden ist mit einem aus dunkelbrauner Schlickerbemalung aufgebrachten aramäischem Text möglicherweise alttestamentarischen Inhalts überzogen, weshalb die Kalottenschale als Inschriften- bzw. "Zauberschale" bezeichnet wird. Das Gefäß fand sich wohl bei den Ktesiphon-Grabungen in einem Haus (II) der Siedlung al-Maʿarid im Stadtgebiet östlich des Palasts.