Objektbeschreibung
Aus 11 Fragmenten zusammengesetzte Schale mit konisch ausgestellter Wandung, kolbenförmig verdicktem Rand und kleinem flachem Standboden aus drehscheibengefertigter braun-beiger Irdenware. Die Innenseite der mit einem hellbeigen Anguss überzogenen Schale ist mit einem aus dunkelbrauner Schlickerbemalung aufgebrachten aramäischen Text möglicherweise alttestamentarischen Inhalts überzogen, weshalb sie als Inschriften- bzw. "Zauberschale" bezeichnet wird. Das Gefäß fand sich bei den Ktesiphon-Grabungen in einem Haus der Siedlung al-Maʿarid II im Stadtgebiet östlich des Palasts.