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Objektbeschreibung

Torusartiges Rundstabfragment aus Stuck mit geglätteter Oberfläche. Ähnlich Parallelfunden bildete wohl ein grob geometrisch ausgeführter Zickzackschnitt den Übergang zur Wandfläche (vgl. Kt I. 116). Der relativ schlichte Bestandteil der horizontalen architektonischen Gliederung einer Wandverkleidung wurde über einem Putzgrund auf einer Wand aufgebracht. Offenbar war es bei der Bergung bereits vom Verband der Wand gelöst, die als Putzträger mit Matten aus geflochtenen Schilf- oder Palmblättern verkleidet war. Entsprechende Abdrücke sind auf der Rückseite erkennbar. Der Teil einer rahmenartigen Einfassung einer Wandfläche oder des Bestandteils eines Sockels fand sich eingelagert im oberflächennahen Schutt. Der genaue Fundzusammenhang im Rahmen der Ktesiphon-Grabungen ist nicht rekonstruierbar.