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Demotisches Ostrakon mit einem Tempeleid: Streit in Zusammenhang mit einem Gewand


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Objektbeschreibung

Auf diesem Ostrakon ist ein demotischer Tempeleid notiert. Es handelt sich dabei nicht um einen kultischen Text, sondern um eine juristische Prozessurkunde, die ein doppeltes Urteil je nach Entscheidung des Beklagten enthält.
Letzterer ist hier ..?.., Sohn des Heraklides. Er soll im Tempel vor dem Gott Chons einen Eid leisten, um sich damit gegenüber [///], Tochter des Psemmonthes, zu verpflichten. Zu leistender Eid sowie das Urteil bei Eidverweigerung sind leider verloren, es scheint um Uneinigkeiten in Bezug auf ein "geten"-Gewand zu gehen.
J. Moje